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Millefolium

Millefolium bei HNO-, Zahn-, Mund- und Kieferbeschwerden sowie Frauenleiden

Millefolium ist ein pflanzliches Homöopathikum aus der Gemeinen Schafgarbe (Achillea millefolium), eine Feld-, Wald- und Wiesenpflanze, die man überall auf der Welt antreffen kann. In der Tat verdankt Achillea, eine halbstrauchartig wachsende mehrjährige Pflanze von zumeist 25 bis 45 cm Höhe und doldenartig angeordneten, winzigen weißen, rosa oder lila Blüten, ihre Beliebtheit ihrer Vielfältigkeit. Hierauf deuten auch ihre zahlreichen Beinamen hin, darunter Achilleskraut, Soldatenkraut, Jungfrauenkraut, Bauchwehkraut, Allheilkraut, um nur einige wenige zu nennen. Für die Zubereitung des heute bekannten homöopathischen Mittels Millefolium werden alle Teile der Pflanze verwendet, die in voller Blüte gepflückt werden muß. Besonders gerne wird Millefolium als blutstillendes Mittel eingesetzt (daher auch der Name “Blutstillkraut”). Die Wirksubstanzen der Pflanze sind aber so zahlreich, daß ihre Heilkräfte ein weitaus größeres Spektrum bedienen. Millefolium hilft bei Beschwerden im HNO-Bereich, bei Zahn-, Mund- und Kieferbeschwerden und in der Frauenheilkunde.

Millefolium in der Stomatologie

Im Bereich der Stomatologie bekämpft Millefolium wirksam Zahnschmerzen und Geschwüre, die sich am Zahnfleisch bilden. Es ist auch wirksam, um eine geschwollene Zunge zu behandeln. Das Wirkungsfeld erstreckt sich auf Beschwerden, in deren Zusammenhang die Patienten starken Durst verspüren und einen trockenen Mund und eine belegte Zunge (Mundtrockenheit, Xerostomie) haben.

Millefolium in der Gynäkologie

In der Gynäkologie wird Millefolium gegen Weißfluß eingesetzt. Das Mittel hat krampflösende Wirkung und ist somit auch bei Menstruationsbeschwerden und schmerzhafter Regelblutung von echtem Nutzen. Es ist ideal für die Behandlung bestimmter Menstruationsstörungen, darunter die zu früh einsetzende, heftige und lang anhaltende Menstruation. Millefolium beugt gynäkologischen Beschwerden vor, die unbehandelt schnell mit einer Abtreibung enden könnten. Seine Wirksamkeit ist erwiesen bei Patienten, die unter einem Fibrom leiden. Auch hilft die Schafgarbe starke Blutungen nach der Entbindung zu stoppen.

Beim männlichen Patienten wirkt Millefolium förderlich auf den geschwollenen Penis und geschwollene Hoden. Kommt es während des Geschlechtsverkehrs nicht zum Orgasmus, weil es dem männlichen Partner an Sperma fehlt, kann das Mittel für ihn eine wertvolle Hilfe sein, denn es regt die Spermienproduktion an. Daneben wirkt es dem spontanen Ausfluß von Samenflüssigkeit ohne sexuelle Erregung entgegen, in der Fachsprache Spermatorrhoe. Hilfreich ist es auch in der Behandlung von Tumoren an den Geschlechtsorganen, sogenannte Kondylome. Millefolium wird ferner empfohlen, um Gonorrhoe (Tripper) zu behandeln.

Anwendungen im HNO-Bereich

Millefolium wird auch im HNO-Bereich eingesetzt. Das Mittel hilft nicht nur bei Beschwerden im Bereich der Ohren, der Nase und der Kehle, sondern bei allen Pathologien im Zusammenhang mit dem Hals und Kopf. Millefolium gilt als wirksam bei der Behandlung von Blutungen (Hämorraghien) und ist ideal, um Nasenbluten (Epistaxis) zu stoppen. Es ist von wertvoller Hilfe bei einer verstopften Nase, bei verstopften Ohren, die zu Geräuschen im Kopf führen, und bei Luftansammlung in den Ohren. Millefolium ist ein Medikament, das Geschwüre im Hals ausheilen kann und Schmerzen in diesem Bereich entgegenwirkt. Die Krankheitsbilder mit Bezug zum Kopf beinhalten Symptome, bei denen es zu heftigen Schmerzen und zu starkem Pulsieren der Blutgefäße im Kopf kommt. Der Betroffene hat den Eindruck, ihm schieße ganz plötzlich das Blut in den Kopf.

Empfohlene Dosierungen

Bei fast allen Pathologien, ob im HNO-Bereich, in der Stomatologie oder der Gynäkologie, kommt Millefolium als Aufguß, Urtinktur, Flüssigextrakt, Saft oder Globuli zur Anwendung. Wer sich für die Urtinktur entscheidet, löst dreimal täglich, möglichst zwischen den Mahlzeiten, 5 ml Extrakt in ein wenig lauwarmes Wasser oder Obstsaft auf und trinkt diese Lösung.

Bei Verletzungen nimmt man Millefolium im Wechsel mit anderen homöopathischen Mitteln wie etwa Arnica C5 (je 5 Globuli). Dies tut man alle 10 Minuten, mindestens eine Stunde lang.

Krampfartigen Schmerzen im Beckenbereich, wie sie durch eine schmerzhafte Regelblutung ausgelöst werden, kann die Betroffene mit einem Sitzbad entgegenwirken. Nasenbluten wiederum stoppt man mit Millefolium C5.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Millefolium”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Ammonium carbonicum
  • Arnica montana
  • Bothrops lanceolatus
  • China officinalis
  • Ferrum phosphoricum
  • Hamamelis virginiana
  • Ipecacuanha
  • Phosphorus
  • Platinum metallicum
  • Juniperus sabina
  • Secale cornutum
  • Ustilago

Indikationen

  • Epistaxis, Nasenbluten
  • Hämorrhagie, Blutung
  • Menometrorrhagie, Zwischenblutung (verlängerte)
 

Gut zu wissen: Millefolium hat zahlreiche Heileigenschaften und ist somit bei verschiedenen Krankheitsbildern überaus wirksam. Das Mittel kann auch im psychologischen Bereich eingesetzt werden, um Patienten zu therapieren, die reizbar sind, brutal und gewalttätig reagieren und eine echte Abneigung gegen Arbeit haben. Kinder, die viel jammern oder unablässig nörgeln, ist mit Millefolium geholfen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.