Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Mercurius solubilis

Zahnschmerzen und Abszesse erfolgreich mit Mercurius solubilis behandeln

Mercurius solubilis ist ein von Samuel Hahnemann, dem Gründer der Homöopathie, nach einem komplexen Verfahren selbst entwickeltes Konstitutionsmittel. Mercurius solubilis Hahnemanni (homöopathisches Kürzel: Merc.) bezeichnet lösliches Hahnemannsches Quecksilber. Das Herstellungsverfahren ist deswegen ein besonderes, weil Quecksilber (Hydrargyrum) in seinem ursprünglichen Zustand weder in Alkohol noch in Wasser oder in irgendeiner anderen Flüssigkeit löslich ist. Die von Hahnemann verwendeten Originalzutaten, neben hochreinem Quecksilber Salpetersäure und Quecksilbernitrat, machen das Herstellungsverfahren so komplex. Bevor die Grundsubstanz Quecksilber zu Mercurius solubilis wird, muß sie erst aufgelöst, dynamisiert und potenziert und in Milchzucker (Laktose) verrieben. Das erhaltene Präparat besitzt ein breites Wirkungsspektrum und hilft bei vielen Beschwerden.

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Mercurius solubilis wird bei Otitis, Mumps und Rhinopharyngitis empfohlen, bei Krankheitsbildern mit eitriger Absonderung und Sinusitis. Es hilft bei Schnupfen und akuter ebenso wie chronischer Mandelentzündung, die Ursache für schlechten Atem und/oder umfangreiche Speichelproduktion sein kann.

Mercurius solubilis in der Augenheilkunde

In der Augenheilkunde erweist sich Mercurius solubilis wirksam, wenn es darum geht, entzündliche Prozesse und Eiterungsprozesse an den Augen zu stoppen. Das Mittel ist besonders für Patienten geeignet, die rote Augen und besonders starke Tränenproduktion oder durch eitrigen Ausfluß gerötete Augenlider zeigen. Sie leiden unter Bindehautentzündung mit geschwollenen und stark tränenden Augen. Mit Mercurius wird auch Konjunktivitis und akute oder chronische Augenlidentzündung behandelt, unabhängig davon, wovon sie ausgelöst wird.

Lungen-und Bronchialheilkunde

Mercurius solubilis in der Lungenheilkunde behandelt vor allem Asthma. Es hilft bei der Behandlung von Bronchitis einhergehend mit Husten und eitrigem Schleimauswurf.

Magen-Darmheilkunde

Die Einnahme von Mercurius solubilis bei Durchfall, der auf eine Infektion zurückgeht, durch Verdauungsstörungen oder eine Entzündung des Verdauungstrakts und/oder der Magenschleimhäute ausgelöst wird. Dieses homöopathische Mittel kann ebenfalls eingesetzt werden, um Schmerzen zu nehmen, die ihre Ursache in Verdauungsstörungen finden, oder um Übelkeit und Blähungen zu nehmen.

Mercurius solubilis im Bereich Stomatologie

Mercurius solubilis ist wirksam bei Stomatitis, aber auch Geschwüren, Eiterprozessen und Aphthen im Mund. Das Mittel wird Menschen mit starker Speichelproduktion verschrieben. Wer unter Gingivitis leidet oder oft Abszesse und Geschwüre im Mund und am Zahnfleisch hat, sollte Mercurius nehmen.

Mercurius solubilis in der Urologie

Mercurius solubilis behandelt Harnwegsinfekte, Urethritis, Zystitis und Enuresis (Einnässen) beim Kind. Es hat sich bei der Sekretion von eitrigem Schleim bewährt, bei blutdurchmischtem Urin, bei Albuminurie und Proteinurie sowie schwieriger Blasenentleerung.

Mercurius solubilis in der Gynäkologie

Mercurius solubilis ist ein wirksames Homöopathikum für die Behandlung von gynäkologischen Infektionen. Insbesondere ermöglicht es die Behandlung von Weißfluß und nimmt Juckreiz.

Mercurius solubilis bei Verhaltensauffälligkeiten

Hyperaktiven, ständig aufgeregten und instabilen Kindern, die häufige Wutausbrüche zeigen, kann Mercurius solubilis helfen. Es hilft auch sehr gut bei Personen, die plötzliche Wutäußerungen zeigen, bei denen sie gewaltvoll und brutal werden.

Empfohlene Dosierung im HNO-Bereich

Bei einer Erkältung mit laufender Nase und eitrigem Nasenausfluß nimmt man viermal täglich 3 Globs. Mercurius solubilis C9. Rhinopharyngitis wird mit 5 Globs. Mercurius solubilis C15 behandelt, das eine Woche lang viermal täglich genommen wird. Bei Sinusitis mit blutvermischtem und eitrigem Sekret läßt man einen Tag lang stündlich drei Kügelchen Mercurius solubilis C5 unter der Zunge zergehen. Zur Behandlung von Angina nimmt man vier Tage lang alle zwei Stunden je 5 Kügelchen Mercurius solubilis C9. In dem Maße, wie die Symptome zurückgehen, können die Einnahmeabstände vergrößert werden.

Empfohlene Dosierung in der Augenheilkunde

Bei Konjunktivitis oder Augenlidentzündung lautet die Einnahmedosis auf 5 Globs. Mercurius solubilis C15, die viermal täglich genommen <erden. Die Behandlung muß mindestens eine Woche lang durchgeführt werden.

Empfohlene Dosierung in der Pneumologie

Zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege legt man eine Woche lang viermal täglich 5 Globuli Mercurius solubilis C15 unter die Zunge und läßt sie langsam zergehen. Bei einer Bronchitis mit dickflüssigem, zähen Auswurf von gelber Farbe sollte man dreimal täglich je 3 Globs. Mercurius solubilis C4 nehmen.

Empfohlene Dosierung in der Gastroenterologie

Eine Gastroenteritis oder Magen-Darm-Entzündung oder Magen-Darm-Grippe, bei der der Betroffene Fieber hat und ständigen und starken Drang verspürt zur Toilette zu gehen, kann mit Mercurius solubilis C5 behandelt werden, von dem bei jedem Toilettengang drei Kügelchen gelutscht werden. Zur Behebung von Durchfall werden drei Tage lang je nach Intensität der Symptome vier- bis achtmal am Tag fünf Kügelchen Mercurius solubilis C15 genommen.

Empfohlene Dosierung in der Stomatologie

Entzündungen im Mund können mit Mercurius solubilis C9 behandelt werden. Einen Monat lang werden jeweils morgens und abends je 5 Kügelchen genommen. Abszesse am Zahnfleisch wird man am schnellsten wieder los, indem man dreimal täglich je drei Kügelchen Mercurius solubilis C9 nimmt. Schmerzen, die durch Aphthen mit starker Speichelproduktion entstehen, werden mit Gaben zu 5 Kügelchen Mercurius solubilis C7 gelindert, die dreimal täglich genommen werden.

Empfohlene Dosierung in der Urologie

Eine einwöchige homöopathische Behandlung auf Basis von Mercurius solubilis C9 wird empfohlen, wenn eine Harnwegsinfektion vorliegt. Der Patient legt anfangs stündlich 5 Globuli unter die Zunge. Sobald die Symptome nachlassen, setzt er die Therapie mit jeweils 5 Globuli alle zwei bis drei Stunden fort.

Empfohlene Dosierung in der Gynäkologie

Eine einmonatige Kur mit dem Homöopathikum Mercurius solubilis C9 befreit von Infektionen im Genitalbereich. Die Dosis beträgt 5 Kügelchen, die morgens, mittags und abends genommen werden.

Empfohlene Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten

Verhaltensauffälligkeiten werden durch Drei-Monats-Kuren mit Mercurius solubilis C30 behandelt. Im ersten Monat lutscht der Patient jeden Abend fünf Globuli. In den zwei Folgemonaten genügt eine einzige wöchentliche Gabe. Unruhige oder aggressive Kinder erhalten dreimal täglich je drei Kügelchen Mercurius solubilis C9.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Mercurius solubilis”

Indikationen

  • Psychomotorische Unruhe
  • Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)
  • Aphthosis
  • Blepharokonjunktivitis
  • Bronchitis
  • Bronchopneumopathie
  • Colitis, Kolitis, Darmentzündung
  • Blasenentzündung, Zystitis (Cystitis)
  • Durchfall, Diarrhoe
  • Gingivitis, Zahnfleischentzündung
  • Keratokonjunktivitis
  • Mumps
  • Otitis, Ohrenentzündung
  • Parodontitis
  • Parotitis, Ohrspeicheldrüse (Entzündung der)
  • Pharyngitis, Rachenentzündung
  • Zahnung, Zahnen, Zahnschub
  • Colitis ulcerosa, Dickdarmentzündung (Chronische)
  • Rhinitis, Schnupfen, Katarrh
  • Rhinopharyngitis, Entzündung des Nasen-Rachen-Raums
  • Divertikulitis
  • Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung
  • Stomatitis, Mundfäule
  • Vaginitis, Scheidenentzündung
 

Gut zu wissen: In niedriger Potenz fördert Mercurius solubilis den Eiterungsprozeß, höher potenziert ist das Mittel besonders wirksam, um anormale Sekretion zu stoppen.

 

Andere Bezeichnungen für diese homöopathische Arznei sind schwarzes Quecksilberoxyd, Hydrargyrum oxydulatum nigrum, Hydrargyrum oxydulatum nitricoammon.

 
VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 2.9 ( 128 Stimmen)
Mercurius solubilis, 2.9 out of 5 based on 128 ratings

2 Beiträge zu “Mercurius solubilis

  1. Pingback: Die Ohrenentzündung, Otitis media, in der Homöopathie | Homöopathiewelt

  2. Pingback: Angina tonsillaris, entzündete Mandeln in der Homöopathie | Homöopathiewelt

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.