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Mercurius dulcis

Die seröse Ohrenentzündung mit Mercurius dulcis behandeln

Das homöopathische Heilmittel Mercurius dulcis wird aus der mineralischen Verbindung Quecksilberchlorid (Kalomel) zubereitet. Die in Alkohol und Wasser unlöslichen Kalomel-Kristalle werden für die Zubereitung des Homöopathikums zu einem feinen Pulver vermahlen. Es gibt nur wenige Kalomel-Fundorte, die bekanntesten liegen in den Vereinigten Staaten, in Jugoslawien, in Mexiko und in Deutschland. Im 16. Jahrhundert kannte man Kalomel vor allem als Abführmittel sowie zur Behandlung entzündlicher Prozesse an Leber und Galle. Heutzutage wird der Stoff unter anderem für die Herstellung von Insektengiften und Fungiziden gebraucht.

Mercurius dulcis in der Magen-Darm-Heilkunde

Mercurius dulcis wird bei Leberzirrhose und Magenschmerzen verordnet, bei denen dem Patienten übel wird und er sich erbricht. Das Mittel hilft dem “Genußmenschen” nach einer üppigen und besonders fettreichen Mahlzeit. Es kann bei Dysenterie mit flüssigem und spärlich abgesetztem Stuhl helfen. Verstopfung kombiniert mit diffusen, epigastrischen Schmerzen und Leeregefühl im Magen kann durch Mercurius dulcis Erleichterung erfahren. Das Mittel hilft Kindern, die an Durchfall leiden und dabei ein konstantes Verlangen nach Bewegung zeigen. Ihr Stuhl ist von grünlicher Färbung und ähnelt in seiner Konsistenz Rühreiern.

Mercurius dulcis – Weitere Indikationen

Das homöopathische Heilmittel Mercurius dulcis ist im Zusammenhang mit der serösen Ohrenentzündung, die aus einer wiederholten und schlecht ausgeheilten Rhinopharyngitis oder bereits Jahre zurückliegender Taubheit resultiert, ebenfalls sehr wirksam. Kalomel hilft bei Zahnschmerzen, bei Schmerzen und Entzündungen im Rachenraum, im Bereich der Zunge und der Lippen. Der Betroffene hat einen fast schwarzen Mund, übelriechenden Atem und er sondert viel Speichel ab. Menschen mit häufig stark geröteten und trockenen Augen können ohne weiteres eine Behandlung mit diesem homöopathischen Heilmittel durchführen.

Empfohlene Dosierung bei Magen-Darm-Beschwerden

Bei Leberzirrhose, Magenschmerzen und Ruhr (Dysenterie) sollten dreimal täglich 5 Globuli Mercurius dulcis C4 oder C5 genommen werden. Bei Verstopfung mit diffusen, epigastrischen Schmerzen und Leeregefühl im Magen kann Mercurius dulcis C7 helfen (morgens und abends je 3 Globuli). Kinder, die unter gründlich gefärbtem Durchfall leiden, erhalten dreimal täglich drei Globuli Mercurius dulcis C5.

Andere Dosierungen

Liegt eine seröse Ohrenentzündungen vor, hilft Mercurius dulcis C5 (dreimal täglich 3 Globuli). Zahns- und Halsschmerzen sowie Entzündungen im Bereich der Zunge und Lippen mit schwarz gefärbtem Mund werden mit Mercurius dulcis C4 behandelt (dreimal täglich 5 Globuli). Sind die Augen rot und trocken, wird empfohlen, täglich zu einer Gabe (3 Globuli) Mercurius dulcis C7 bis C15 zu greifen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Mercurius dulcis”

Indikationen

  • Durchfall, Diarrhoe
  • Colitis ulcerosa, Dickdarmentzündung (chronische)
 

Gut zu wissen: Mercurius dulcis ist ein Heilmittel, das viele Krankheiten und Beschwerden zu behandeln vermag, darunter die Lidrandentzündung, Lichtscheu, Haarausfall und Kopfschmerzen, die sich im Bereich der Stirn und Schläfen manifestieren. Das Mittel kann ferner Kindern helfen, die stark fiebern und nachts schweißgebadet aufwachen.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.