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Mercurius cyanatus

Mercurius cyanatus, stark in HNO und Stomatologie

Quecksilbercyanid ist eine chemische Verbindung mit der Summenformel Hg(CN)2. Von Homöopathen wird diese Verbindung genutzt, um das Arzneimittel Mercurius cyanatus herzustellen. Bei der Manipulierung von Quecksilberverbindungen gelten strenge homöopathische Verfahrensweisen, die sich in mehrere Etappen gliedern. Quecksilbercyanid bildet farblose Kristalle. Diese müssen zu Anfang mit Laktose, also Milchzucker, verrieben werden. Der nächste Arbeitsschritt besteht in der sukzessiven Verdünnung der Substanz (in Zehnerschritten oder Hunderterschritten, je nach gewünschter homöopathischer Potenz). Die einzelnen Verdünnungsschritte werden immer wieder durch energische Schüttelschläge unterbrochen, wodurch die Wirkstoffe dynamisiert werden sollen. Erst dadurch nämlich können sie ihre therapeutische Wirksamkeit binden bzw. voll entfalten.

Mercurius cyanatus bei Hals-Nasen-Ohren-Beschwerden

Infektionen und Entzündungen des Kopfes und Halses sind die Hauptindikationen von Mercurius cyanatus. Dieses Heilmittel wird in erster Linie dann verordnet, wenn der Patient an Diphterie bzw. diphterieähnlicher Angina erkrankt ist, wenn Nase und Rachen stark in Mitleidenschaft gezogen sind, oder wenn in den Nasenhöhlen Blutungen auftreten. Bei akuten Entzündungen im Bereich des Rachens und der Kehle, die sich durch Sprechen oder Herunterschlucken von Nahrungsmitteln verschlimmern, ist die Heilkraft von Mercurius cyanatus eindeutig nachgewiesen. Das Schlucken und Sprechen ist extrem schmerzhaft und wird für den Kranken zu einer echten Qual, sichtbare Anzeichen der Erkrankung sind Schwellungen und Rötungen im Hals. Diese Symptome sind kennzeichnend für den schmerzhaften Stimmverlust und eitrige Formen von Angina mit wundem, belegtem und entzündetem Mund-, Rachen- und Halsbereich. Erfolgreich mit Mercurius cyanatus behandelt werden können bakteriell-eitrige Tonsillitis (die “weiße Angina”), virale Mandelentzündungen (die “rote Angina”, ohne Stippchen) sowie schwere Entzündungen mit grünlichen oder weißgrauen Verfärbungen der Pseudomembranen, Fieber und Ulzerationen. In ähnlicher Weise verschafft es Linderung bei intensiven Entzündungen, die zu Heiserkeit, brennenden Geschwüren oder Aphthen im Mund, an den Tonsillen und am Zäpfchen und sonstigen schweren Teilentzündungen des Rachenraums führen.

Anwendungen in der Stomatologie

Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen im Bereich des Munds und der Zähne. Sie sind Gegenstand eines eigenen medizinischen Fachbereichs, die Stomatologie, und in vielerlei Hinsicht klinische Indikationen von Mercurius cyanatus. Dieses Homöopathikum paßt hervorragend zu Aphthen und geschwürähnlichen Entzündungen im Mundraum und auf der Zunge, zu schmerzenden Speicheldrüsen und zu Hypersalivation, die krankhaft gesteigerte Speichelproduktion mit starkem Speichelfluß. Patienten mit blasser und geschwollener Zunge, serösen Bläschen oder Geschwüren können ohne weiteres zu diesem Arzneimittel greifen. Mercurcyanat ist auf jenen großem Nutzen, die unter heftigen Zahnschmerzen und akuten Erkrankungen des Zahnfleischs leiden, darunter die nekrotisierende und ulzeröse Gingivitis.

Empfohlene Dosierung bei Hals-, Nasen- und Ohrenleiden

Für die Behandlung von pseudomembranöser Angina gilt viermal täglich eine Gabe Mercurius cyanatus C9. Bei einer weißen Angina mit Fieber und allgemeiner körperlicher Entkräftung kann man stündlich drei Kügelchen in der Potenz C9 nehmen. Die Einnahmeabstände sollten in dem Maße vergrößert werden, wie sich der Gesundheitszustand des Patienten verbessert. Wenn die Stimme heiser wird oder völlig wegbleibt, und dazu der Rachenraum stark schmerzt, werden dem Patienten Gaben zu je drei Globuli Mercurius cyanatus C7 empfohlen.

Empfohlene Dosierung bei Mund- und Zahnbeschwerden

Aphthen im Mund und auf der Zunge werden mit Mercurius cyanatus C9 (viermal täglich fünf Globuli) behandelt. Die hartnäckige Zahnfleischentzündung heilt am besten mit dreimal täglich fünf Globuli Mercurius cyanatus C4 oder C5 ab. Die Einnahme in diesem Fall erfolgt, bis die Entzündung völlig abgeheilt ist. Für den Fall, daß eine Zahnextraktion ein Geschwür nach sich zieht, sollte man eine Gabe Mercurius cyanatus K1000 nehmen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Mercurius cyanatus”

Indikationen

  • Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)
  • Aphthosis

 

Mercurius in der medpex-Apotheke

 

Gut zu wissen: Mercurius cyanatus ist auch bei Zyanosen überaus effizient. Dieses Homöopathikum eignet sich für den Einsatz in der Infektiologie und in der Lungenheilkunde, wenn es im Zusammenhang mit schweren Infektionen der Atmungsorgane zu einer Zyanose kommt.

 

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Bewertung: 3.8 ( 5 Stimmen)
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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.