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Manganum

Manganum, wirksames Homöopathikum bei HNO-Beschwerden

Mangan ist ein silbrig bis grau-weiß glänzendes chemisches Element bzw. sprödes Metall mit dem Elementsymbol Mn. In der Homöopathie dient eben dieses Metall als Ausgangssubstanz für das Heilmittel Manganum. Bevor der Stoff zwecks Zubereitung des Homöopathikums in Laktose verrieben werden kann, muß er vorab sorgfältig zu einem feinen Pulver vermahlen werden. Damit die Substanz ihre volle Heilwirkung entfalten und so therapeutischen Zwecken dienen kann, wird die gewonnene Urtinktur mehrfach verdünnt. Die einzelnen Verdünnungsschritte werden immer wieder durch wiederholte, kräftige Schüttelschläge unterbrochen. Am Ende dieser etappenweisen Zubereitungsprozesses, der getreu den Anweisungen Hahnemanns erfolgt und als Dynamisierung bezeichnet wird, steht ein wirkungsvolles Therapeutikum, das für die homöopathische Behandlung verschiedener Leiden bestimmt ist.

Manganum, wenn Hals und Ohren schmerzen

Die homöopathischen Mittel Manganum metallicum und Manganum sulfuricum finden in der Behandlung verschiedener Pathologien der HNO-Sphäre Verwendung. Sie helfen bei zahlreichen kombinierten HNO-Erkrankungen und spezifischeren Beschwerden der Nase, der Ohren oder des Rachenraums. Besonders bewährt hat sich Manganum metallicum bei akuten Schmerzen im Ohr, die sich bei feuchtem und kaltem Wetter verschlimmern. Es kann vorkommen, daß sich diese Schmerzen beim Sprechen, Lachen oder Laufen verschlimmern, wie etwa bei akuten Ohrenschmerzen. In diesen Fällen wird gerne Manganum sulfuricum gegeben. Die Schmerzen können ebenfalls aus einer tieferliegenden Entzündung des Hörorganes resultieren. Dank der Heilwirkung von Mangan lassen sich verschiedene Arten von Ohrenentzündungen (seröse, kongestive oder muköse Ohrenentzündungen), Katarrhe des Eustachiums und Juckreiz im Ohr effizient behandeln. Patienten, die den Eindruck haben, ihre Ohren seien verstopft, die Lärmgeräusche und Klänge im Ohr hören oder über andere Hörstörungen klagen, können auf Manganum zurückgreifen.

Manganum für verstopfte Nasenwege

Beschwerden der Nasenwege lassen sich durch Manganum aceticum sehr gut behandeln. Das Mittel wird Menschen empfohlen, die über verstopfte Nasenwege und oder über Schmerzen in der Nase und den Nasenwegen klagen. Dazu gehören Entzündungen der Nasenschleimhäute, die sich bei Wetterveränderungen, vor allem bei kaltem Wetter und an Wintertagen noch verschlimmern. Nasenschleimhautentzündungen und Schnupfen gehören zu den Entzündungen, die in der Regel viralen Ursprungs sind. Ihre symptomatische Behandlung mit Manganum aceticum trägt in hohem Maße dazu bei, die Nasenwege freizuräumen, damit die Atmung zu vereinfachen und etwaige Superinfektionen zu vermeiden. Manganum aceticum ist besonders wirksam, wenn der Geruchssinn in Mitleidenschaft gezogen ist (Riechverlust bzw. Anosmie).

Therapeutikum für den Rachen

Das therapeutische Wirkungsfeld von Manganum erreicht auch den Rachenraum. Manganum phosphoricum sei besonders hilfreich für Sänger, Lehrer und Redner, also Personen, die viel mit ihrer Stimme arbeiten und häufig an Beschwerden der Stimmwege leiden. Bei Manganum phosphoricum handelt es sich um ein wirksames Arzneimittel, wenn die Stimme infolge eines Schnupfens oder einer Kehlkopfentzündung rau und in Mitleidenschaft gezogen ist. Zur Behandlung akuter Kehlkopfentzündungen unterschiedlichen Ursprungs (viral oder durch Gifte wie Tabak) ist Manganum phosphoricum ganz besonders angezeigt. Empfehlenswert ist es bei immer wiederkehrender Laryngitis, bei der sich der Betroffene mit einem Reizhusten plagt und unter Umständen auch Schleim aushustet. Oft treten die unangenehmen Symptome dann auf, wenn der Betroffene lauter und länger spricht, sie verbessern sich dagegen, sobald er sich hinlegt. Manganum ist somit eine gute therapeutische Lösung für jene Patienten, die sich wegen besonders heftiger Schleimproduktion immer wieder räuspern müssen. Das Heilmittel hilft, das trockene Gefühl in der Kehle zu nehmen und lindert den Halsschmerz.

Empfohlene Dosierung bei Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

Wenn sich die Schmerzen in der Kehle verschlimmern, sobald es draußen kälter wird, dagegen nur dann nachlassen, wenn sich der Kranke hinlegt, lautet die Dosierungsempfehlung je nach Intensität der Schmerzen auf zwei- bis viermal täglich drei Streukügelchen Manganum sulfuricum C7. Für die Behandlung der serösen Ohrenentzündung liegt die empfohlene Dosierung bei täglich 3 Globuli Manganum sulfuricum C9. Dem Patienten können die Niedrigpotenzen C4 oder C5 helfen, wenn die Otitis-Symptome bei feuchtem, kaltem und windigem Wetter schlimmer werden. Bei einer Rhinitis nimmt man am besten Manganum aceticum in der Potenz C9, und zwar morgens und abends zu je drei Kügelchen. Diese Potenz wird in der Regel als Gaben zu je drei Globuli ein- bis dreimal täglich verordnet, wenn die Symptome konkreter sind und häufiger auftreten.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Manganum”

Indikationen

  • Laryngitis, Kehlkopfentzündung
  • Otitis, Ohrentzündung
  • Rhinopharyngitis, Entzündung des Nasen-Rachen-Raums
 

Gut zu wissen: Mangan ist ein wichtiges Spurenelement. Es hat sich in der Behandlung der Folgen von Überarbeitung und Überanstrengung bewährt. So zeigt beispielsweise Manganum sulfuricum auf Ebene des Zentralen Nervensystems große Wirkung. Mangan gehört auch zu den wesentlichen Heilmitteln in der Behandlung neurologischer Störungen wie etwa der Parkinson-Krankheit.

 

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2 Beiträge zu “Manganum

  1. Welches Manganum ist denn hier gemeint? Es gibt so viele verschiedene Manganicums: aceticum, sulfuricum, carbonicum, muriaticum, etc…etc…etc… Danke.

    • Hallo, Sie haben völlig recht. In unserem Artikel geht es in erster Linie um die besonders häufig eingesetzten Mittel Manganum sulfuricum, Manganum metallicum und Manganum phosphoricum. Wir haben den Artikel entsprechend angepaßt und ergänzt.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.