Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Magnesium muriaticum

Magnesium muriaticum – darmreinigend und entzündungshemmend

Magnesium muriaticum bzw. Magnesium chloratum bezeichnet Magnesiumchlorid, das Magnesiumsalz der Salzsäure. Bei diesem Mineral handelt es sich um einen der Hauptbestandteile des Meerwassers. Sein Säuregehalt ist verantwortlich dafür, daß Magnesiumchlorid leicht sprudelt. Es handelt sich im übrigen um ein stark hygroskopisches Mineral, das Feuchtigkeit aus der Umgebung bindet. Unter Wärmeeinfluß ist seine Kristallisierung schwierig.  In der Homöopathie ist dynamisiertes und potenziertes Magnesiumchlorid selbst in geringster Konzentration von größtem Nutzen.  Unter anderem lindert Magnesium muriaticum Beschwerden des Verdauungstrakts. Es hilft bei HNO-Erkrankungen und verschiedenen Frauenleiden.  Dieses homöopathische Heilmittel ist aber bei noch weiteren Erkrankungen ein wertvoller Helfer.

Behandlung von Verdauungsstörungen

Mit Verstopfung in Zusammenhang stehende Probleme können dank der Einnahme von Magnesium muriaticum gelöst werden. Dieses Homöopathikum ist darmreinigend und hilft bei schwerem Stuhlgang. Bei hartem, bröckeligen Stuhl (“Schafkot”), der nur unter starkem Pressen abgeht, ist Magnesium muriaticum das richtige Mittel. Es zeigt große Wirkung bei Allergien gegen Kuhmilch bzw. Unverträglichkeit von Laktose, die vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern ein häufiges Thema ist. Leberbeschwerden sind ein weiteres typisches Anwendungsgebiet, häufig leiden Patienten, die dieses Mittel benötigen unter Leberschäden und eine harte und vergrößerte Leber. Magnesium muriaticum verbessert die Leberfunktion, lindert Magenschmerzen und Übelkeit insbesondere am frühen Morgen.   Saurem Aufstoßen wird durch dieses Mittel vorgebeugt.

Behandlung von Frauenleiden

Magnesium muriaticum hilft bei Menstruationsschmerzen und wirkt Angst und Reizbarkeit entgegen, wie sie bei manchen Frauen während ihrer Regelblutung auftreten. De fakto ist es mit Magnesiumchlorid möglich, sich von allen Schmerzen in der Unterleibsregion zu befreien und unangenehme Begleiterscheinungen wie Weißfluß zu regulieren.

Behandlung von Beschwerden im HNO-Bereich

Zu Magnesium muriaticum sollte gegriffen werden, wenn man in regelmäßigen Abständen unter nervöser Migräne oder Schwindelanfällen leidet. Schnupfen, der zu einer vorübergehenden Einbuße der Geschmacks- und Geruchsssinne oder auch zu einer schwierigen Atmung führen kann, ist ein weiteres typisches Anwendungsgebiet. . Mit dem Homöopathikum Magnesium muriaticum wird Lippenherpes erfolgreich behandelt. Häufig leiden Magnesium muriaticum-Patienten an Zahnschmerzen.

Magnesium muriaticum – Weitere Indikationen

Mit Magnesium muriaticum kann man Rheumaschmerzen in den Armen und Beinen besiegen. Bei Druck auf die Harnblase und schwierigem Harnablaß, der nur unter großer Anstrengung möglich ist, erweist sich das Mittel als extrem hilfreich.  Im übrigen wird es in bestimmten Fällen von nervösen Störungen, Spasmophilie und Husten eingesetzt.

Empfohlene Dosierung bei Verdauungsstörungen

Bei Verstopfung oder Unverträglichkeit von Kuhmilch sind 4 Globuli Magnesium muriaticum C7 oder C9 auf nüchternen Magen eingenommen ausreichend.  Wird das Mittel einem Kind verabreicht, muß es zuvor in Wasser aufgelöst werden.

Empfohlene Dosierung bei Frauenleiden

Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe) lassen sich mit 3 Globuli  Magnesium muriaticum C7 lindern. Die Einnahme erfolgt dreimal täglich.  Eine viertägige Kur genügt in der Regel. Bei länger andauernder Menstruation ohne Nachlassen der Unterleibsschmerzen kann das Heilmittel auch die gesamte Dauer der Regelblutung hindurch genommen werden.

Empfohlene Dosierung bei Beschwerden im HNO-Bereich

Bei Migräne oder Schnupfen nimmt man dreimal täglich drei Globuli Magnesium muriaticum C7, und zwar am besten ungefähr zehn Minuten vor den Mahlzeiten.  Lippenherpes wird man ehesten wieder los, wenn man die Behandlung durch sanft wirkende,  flüssige Antiseptika ergänzt.

Dosierung von Magnesium muriaticum bei anderen Krankheiten

Über die exakte Dosierung von Magnesium muriaticum sollte man einen Spezialisten entscheiden lassen.  Die Einnahmedosis hängt nämlich vom individuellen psychischen und physischen Zustand des Patienten und den spezifischen Symptomen seiner Krankheit ab.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Magnesium muriaticum”

Assoziierte Einzelmittel

  • Alumina
  • Ammonium muriaticum
  • Aralia racemosa
  • Arsenicum jodatum
  • Badiaga
  • Bromum
  • Bryonia alba
  • Cactus grandiflorus
  • Causticum
  • Chelidonium majus
  • Cocculus indicus
  • Collinsonia canadensis
  • Dioscorea villosa
  • Erigeron canadensis
  • Hydrastis canadensis
  • Magnesium carbonicum
  • Murex purpurea
  • Nux vomica
  • Opium
  • Pareira brava
  • Platinum metallicum
  • Plumbum metallicum
  • Raphanus sativus niger
  • Ratanhia
  • Juniperus sabina
  • Sambucus nigra
  • Sticta pulmonaria
  • Sulfur
  • Trillium pendulum
  • Veratrum album
  • Viburnum opulus
  • Zincum metallicum

Indikationen

  • Obstipation, Verstopfung, Darmträgheit
  • Menstruationsschmerzen, Dysmenorrhoe
  • Rhinitis, Schnupfen

 

Gut zu wissen: Magnesium muriaticum ist ein homöopathisches Heilmittel, das die Verdauung anregt und die einwandfreie Leberfunktion unterstützt.

 

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 0.0 ( 0 Stimmen)

1 Beitrag zu “Magnesium muriaticum

  1. Pingback: Dysmenorrhoe, der Menstruationsschmerz in der Homöopathie | Homöopathiewelt

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.