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Magnesium carbonicum

Magnesium carbonicum bei Magen-Darm-Beschwerden

Magnesium carbonicum ist ein homöopathisches Heilmittel, das aus der sukzessiven Verschüttelung von Magnesiumkarbonat, besser bekannt unter dem Namen “Magnesia alba” (Magnesia), erhalten wird. Die chemische Verbindung Magnesiumkarbonat ist ein geruch- und geschmackloses, weißes Pulver von erdähnlicher, leichter Struktur. In kaltem Wasser ist Magnesiumkarbonat so gut wie unlöslich, dagegen löst es sich sehr gut in verdünnten Säuren auf. Zur Gewinnung der Urtinktur des Homöopathikums Magnesium carbonicum wird Magnesiumkarbonat in verdünnter Säure gelöst und dann so lange verschüttelt bzw. potenziert, bis die gewünschte Potenz erreicht ist. Obwohl für Magnesium carbonicum zahlreiche Formeln bekannt sind, wird zumeist mit Globuli und Pulver gearbeitet.

Indikationen in der Gastro-Enterologie

Magnesium carbonicum ist ein beliebtes Heilmittel der Gastro-Enterologie. Es begleitet Schmerzen und Beschwerden im Bereich des Munds, Rachens, Magens, Abdomens und schafft Personen Entlastung, deren Gleichgewicht im Darm gestört ist, und die Schwierigkeiten beim Stuhlgang haben. Im Mund klagt der Patient vor allem abends und nachts über brennende Schmerzen. Diese Schmerzen machen sich vor allem an den Zähnen und nach den Mahlzeiten bemerkbar. Auf der Zunge und im gesamten Mundraum können sich Bläschen bilden. Der Patient hat dauerhaft einen bitteren oder sauren Geschmack im Mund, der Speichel kann mit Blut vermischt sein.

Verspürt der Patient keinerlei Appetit auf säurehaltige Lebensmittel Säuren und Obst muß mit Magnesium carbonicum therapiert werden. Er kann über krampfartige Schmerzen im Magen und saures Aufstoßen klagen. Deswegen hat er den Eindruck, als hätten alle Speisen einen strohigen Geschmack. Der Betroffene leidet gewöhnlich unter Übelkeit, manchmal auch  Erbrechen. Die erbrochene Flüssigkeit ist bitter und sauer. Nachts hat der Betroffene besonders viel Durst.

Zahlreiche Störungen des Darmtrakts mit erschwertem Stuhlabgang erfordern eine Behandlung mit Magnesium carbonicum. Klagt der Patient über Durchfall,  bei dem der Stuhl grünlich gefärbt, schleimig oder von cremiger Konsistenz ist, dann muß das Mittel unverzüglich genommen werden. Neben diesen Symptomen ist der Oberbauch stark gespannt, es kommt zu stechenden Schmerzen. Häufig haben die Stühle einen sauren Geruch, mitunter können sie auch von blutigem Schleim durchzogen sein. Die Urinproduktion ist deutlich erhöht, der Urin ist von hellgrüner Farbe.

Indikationen in der Behandlung von Nervenschmerzen

Magnesium carbonicum ist ein beliebtes homöopathisches Heilmittel, das funktionelle Nervenschmerzen erfolgreich behandelt. Diese Schmerzen sind extrem heftig, überfallen den Betroffenen blitzartig und verschlimmern sich nachts. Verbessern lassen sie sich in manchen Fällen nur, wenn der Betroffene in Bewegung bleibt und viel läuft. Der Schmerz betrifft in der Regel vor allem die linke Körperhälfte. Magnesium carbonicum ist bei der Behandlung von Gesichtsneuralgien besonders angezeigt. Die Schmerzen betreffen vor allem die Jochbeinmuskeln (Musculus zygomaticus) der linken Gesichtshälfte, lassen den Patienten extrem nervös werden und führen zu großer Erschöpfung.

Anwendungsgebiete in der Gynäkologie

In der Gynäkologie ist Magnesium carbonicum nötig, wenn es darum geht, Erleichterung bei der schmerzhaften Regelblutung zu schaffen, die den nächtlichen Schlaf der Betroffenen beeinträchtigt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Menses verspätet eintritt und nur von kurzer Dauer ist. Die Blutungen können nachts besonders stark sein und mit starken Schmerzen einhergehen. Zumeist zeigt sich nach den Schmerzen ein dunkel gefärbter Ausfluß von schleimiger Konsistenz. Die Betroffene ist besonders blaß und klagt über sauren Weißfluß.

Anwendungsgebiete in der Augenheilkunde

Magnesium carbonicum hilft auch in der Augenheilkunde. Dort betreffen die Schmerzen vor allem die rechte Augenhöhle. Häufig kann man eine Verhärtung und Entzündung der Hornhaut beobachten. Morgens sind die Augenlider verklebt und der Patient sieht schwarze Flecken. Treten diese Symptome auf, dann ist eine Behandlung mit Magnesium carbonicum erforderlich.

Empfohlene Dosierung bei Magen-Darm-Beschwerden

Bei Magen-Darm-Beschwerden kann Magnesium carbonicum in jedem Lebensalter verordnet werden, das Mittel hilft Säuglingen ebenso wie Erwachsenen. Säuglingen und Kleinkindern, deren Stuhl weich bis flüssig ist, gibt man 10 Globuli Magnesium carbonicum C5 in Wasser aufgelöst zu trinken. Darmkoliken können mit 5 Globuli Magnesium carbonicum behandelt werden. Die Einnahme kann wiederholt werden, bis sich der Zustand des Kranken gebessert hat. Bei Erbrechen gibt man ebenfalls Magnesium carbonicum C5.

Andere Dosierungen

Um funktionelle Nervenschmerzen abklingen zu lassen und um frauenspezifischen Beschwerden und Augenschmerzen zu begegnen, sollte man sich vorab an einen praktizierenden Homöopathen wenden. Jeder Fall muß individuell untersucht und dementsprechend therapiert werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Magnesium carbonicum”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Actaea racemosa
  • Alumina
  • Belladonna
  • Bryonia alba
  • Chamomilla vulgaris
  • Chininum sulfuricum
  • Cyclamen europaeum
  • Hypericum perforatum
  • Kalmia latifolia
  • Lachesis mutus
  • Magnesium phosphoricum
  • Nux moschata
  • Paris quadrifolia
  • Rhododendron chrysanthum
  • Spigelia anthelmia

Indikationen

  • Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)
  • Obstipation, Verstopfung, Darmträgheit
  • Durchfall, Diarrhoe
  • Menstruationsschmerz
  • Dyspepsie, Reizmagen
  • Neuralgie, Nervenschmerzen
  • Augenbeschwerden
 

MAGNESIUM CARB. in der Versandapotheke

 
Gut zu wissen: Magnesium carbonicum ist besonders in der Behandlung von Nervenschmerzen angezeigt, die den Betroffenen plötzlich überfallen, sich nachts und während Ruhepositionen verschlimmern.
 

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3 Beiträge zu “Magnesium carbonicum

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.