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Ledum palustre

Bei Unfallverletzungen, Gelenkschmerzen und Akne mit Ledum palustre helfen

Ledum palustre, eine homöopathische Formulierung auf der Basis der Blätter des Sumpfporsts, wird zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt. Bei dem Sumpfporst Ledum palustre (Syn. Rhododendron tomentosum, Rhododendron palustre) handelt es sich um eine vorwiegend in Hochmooren wachsende, strauchige Pflanze aus der botanischen Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Leitsymptome von Ledum palustre (Kürzel: led.) sind rheumatische Erkrankungen, Gicht und Gelenkschmerzen, das Mittel hat sich aber auch in der Behandlung anderer Krankheitsbilder bewährt. Es handelt sich um eine sehr alte Heilpflanze mit zahlreichen volkstümlichen Bezeichnungen – u. a. Altseim, Baganz, Flohkraut, Mottenkraut, Heidebienenkraut, Gichttanne, Brauerkraut, Hartheide, Kiefern- oder Tannenporst, Porst, Porstkraut… Wegen des rosmarinähnlichen Aussehens der Blätter wird der Sumpfporst auch Rosmarinkraut, Waldrosmarin oder Wilder Rosmarin genannt, im englischsprachigen Raum heißt die Pflanze auch „Labrador tea“, weil aus ihr ein heilsamer Tee gefiltert wurde.

Traumatologie

Ledum palustre ist ein beliebtes homöopathisches Mittel zur Behandlung von Unfall- und Stoßverletzungen. Kommt es nach einer Sportverletzung zu Beulen und Prellungen, so daß sich die Haut an der betroffenen Körperstelle bläulich verfärbt, zu Wunden der Augen und Augenlider mit Blutergüssen, dann ist Ledum die richtige Arznei. Das Mittel gehört in die Hausapotheke und ins Reisegepäck, denn es hilft dem “blauen Auge” ebenso wie dem blau anlaufenden, geprellten oder gequetschten Finger oder Zeh. Wunden durch Stich- und Schlagverletzungen, wie sie durch spitze Gegenstände (Skalpell, Messer, Nagel) oder Insektenstacheln hervorgerufen werden können, heilen mit Hilfe von Ledum palustre rasch und effizient ab.

Rheumatologie

Ein ganz großes Anwendungsgebiet für Ledum palustre ist Rheuma. Die mit rheumatischen Erkrankungen zusammenhängenden chronischen Schmerzen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates können erfolgreich gelindert werden. Das Arzneimittel Ledum hilft bei Gichtschmerzen vor allem während des akuten Anfalls sowie bei Schmerzen in den Gelenken etwa durch Arthritis. Bei rheumatischen und gichtischen Schmerzen und Entzündungen, die sich durch Kälte verschlimmern, ist Ledum palustre das richtige Mittel. Ledum palustre ist für ältere Menschen, denen vor allem in der kalten Jahreszeit ihre Gelenke zu schaffen machen, ein echter Segen.

Dermatologie

Ledum palustre paßt zu bestimmten Hauterkrankungen. Bewährt hat sich dieses Homöopathikum unter anderem bei Rosacea, wenn die Haut extrem trocken ist. Durch Insektenstiche oder Insektenbisse verursachte Schwellungen der Haut, Schmerzen und Wunden sind weitere Anwendungsbereiche des Heilmittels Ledum palustre. Hautschwellungen und Juckreiz gehören zu den häufigsten lokalen Reaktionen auf Insektengifte, oft kommt es zu einem tauben Gefühl an der betroffenen Körperstelle. In diesen Fällen bietet Ledum palustre idealen Schutz.

Empfohlene Dosierung in der Rheumatologie

Wie andere Heilmittel auch muß Ledum palustre individuell und in Abhängigkeit von der jeweiligen Symptomatik unterschiedlich dosiert werden. Um zum Beispiel Gelenkschmerzen zu lindern, nimmt man alle drei Stunden je 5 Globuli Ledum palustre C5 oder C7. Gichtanfällen läßt sich am ehesten durch Ledum palustre C15 vorbeugen. Bewährt hat sich eine Therapie über sechs Monate mit einer oder zwei wöchentlichen Einnahmen.

Empfohlene Dosierung in der Traumatologie

Bei einer Sportverletzung, Unfallverletzung oder Stoßverletzung, etwa einer Prellung mit Bluterguß am Auge oder Augenlid (“blaues Auge”), eignet sich am ehesten Ledum palustre C5. Man stündlich zu 5 Globuli des Mittels greifen, und dies über vier Tage hinweg. In Assoziation mit der gleichzeitigen Einnahme von Arnica montana C7 in der gleichen Menge wird die Wirkung noch verstärkt. Bei Schnittverletzungen wird Ledum vielmehr mit  Pyrogenium C9 kombiniert. Empfohlen wird die Einnahme von viermal 5 Globuli.

Empfohlene Dosierung in der Dermatologie

Hautschwellungen, die durch Insektenstiche oder Insektenbisse ausgelöst wurden, gehen am schnellsten zurück, wenn das Homöopathikum Ledum mit Apis mellifica assoziiert wird. Anfänglich nimmt der Betroffene stündlich von beiden Mitteln je 5 Globuli, sobald Besserung eintritt, können die Einnahmeabstände vergrößert werden. Die tägliche Einnahme von 5 Globuli Ledum palustre C15 dagegen ist sogar ein idealer Schutz vor Insektenstichen und Insektenbissen. Bei Pusteln und Pickeln im Zusammenhang mit Rosacea hat sich eine Drei-Monats-Therapie mit Ledum palustre C5 als wirksam erwiesen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Ledum palustre”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arnica montana
  • Aurum muriaticum
  • Bellis perennis
  • Caladium seguinum
  • Calcium phosphoricum
  • Calendula officinalis
  • Carbo animalis
  • Causticum
  • Lachesis muta, mutus
  • Luesinum
  • Medorrhinum
  • Natrium sulphuricum, Glaubersalz
  • Sanguinaria canadensis
  • Sulphur, Sulfur
  • Tarantula cubensis
  • Thuja occidentalis

Indikationen

  • Akne
  • Arthralgie, Gelenkschmerz
  • Blauer Fleck
  • Insektenstich

 

Gut zu wissen: Ledum palustre wirkt in verschiedener Hinsicht schmerzlindernd. Es hilft bei Rheuma, Stoßverletzungen und schmerzhaften Hautveränderungen. Das Mittel kann aber noch mehr als nur Schmerzen nehmen – es hat ferner wundheilende Eigenschaften. So fördert es die Vernarbung und beschleunigt die Ausheilung von schmerzenden Wunden.

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1 Beitrag zu “Ledum palustre

  1. Pingback: Akne vulgaris, unreine Haut homöopathisch behandeln | Homöopathiewelt

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.