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Kalium phosphoricum

Kalium phosphoricum, ideal bei Depressionen

Kalium phosphoricum oder Kaliumphosphat ist das Ergebnis der Assoziation von Kaliumkarbonat mit verdünnter Phosphorsäure. Das so erhaltene Mineralsalz gehört zu den zwölf Grundsalzen nach Dr. Wilhelm Schüssler, einem bedeutenden homöopathischen Arzt und Begründer der naturheilkundlichen Schüssler-Therapie. Für die Zubereitung des homöopathischen Heilmittels Kalium phosphoricum (Kürzel: kali-p.) wird die Grundsubstanz hierfür, das Kaliumphosphat, zu feinstem Pulver vermahlen und dann in Laktose verrieben. Erst die schrittweise homöopathische Verdünnung und Potenzierung setzt die Heilkräfte des späteren Arzneimittels, in der Liste der Schüssler Salze das Funktionsmittel Nummer 5, frei bzw. verstärkt diese. Kalium phosphoricum oder schlicht ausgedrückt Kaliumphosphat ist wie gesagt ein Heilmittel mineralischem Ursprungs, das erst verdünnt und zu therapeutischen Zwecken dynamisiert seine volle Heilkraft entfaltet.

Kalium phosphoricum – Verhaltensauffälligkeiten

Die therapeutische Aktion von Kalium phosphoricum ist in hohem Maße vorteilhaft, um besonders auffällige oder störende Verhaltensweisen unterschiedlichen Ursprungs zu dämpfen und zu bremsen. Mit Kaliumphosphat können psychische Zustände und auffällige Verhaltensweisen, die durch geistige Überanstrengung bewirkt sind, wirksam behandelt werden. Das Mittel ist ein einwandfreier homöopathischer Partner für überanstrengte Studierende, die mit der Zeit reizbar werden und sich nur noch schwer konzentrieren können, die körperlich und intellektuell ausgelaugt sind. Es eignet sich aber ebenso für den geistig trägen und vergeßlichen Studenten und Schüler. Kaliumphosphat trägt zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit und damit Verbesserung der schulischen Leistung bei, denn es wirkt Gedächtnisstörungen und Lernunlust aktiv entgegen. Das Mittel paßt gut zu starker Nervosität, Verschlossenheit, Sturheit. Bei großer Vergeßlichkeit und ängstlichem oder ungeduldigem Verhalten ist das Mittel ideal. Patienten, die zu Depressionen und Melancholie neigen, ist mit Kaliumphosphat geholfen. Personen, zu denen die beschriebenen Verhaltensweisen passen, können zu Kaliumphosphat greifen, um Symptomen wie Nachtschreck, Platzangst, Launenhaftigkeit, manisch geprägtem Verhalten oder auch plötzlichen Lachkrämpfen oder Weinkrämpfen entgegenzuwirken. Die antidepressiven Eigenschaften von Kalium phosphoricum tragen zur Verbesserung der Launenhaftigkeit des melancholischen Menschen bei und wirken stimmungsaufhellend für Patienten, die aus verschiedenen Gründen ihre Freude am Leben verloren haben.

Das Anwendungsgebiet von Kalium phosphoricum bezieht die Frau ein, die als Folge von Menstruationsbeschwerden (verspätet eintretende Menses) oder Entbindung ein auffälliges Verhalten zeigen. Ihnen kann das Mittel gut helfen, wenn sie Angstreaktionen oder Kindbettdepression zeigen, eine vom Volksmund auch als Baby Blues bezeichnete psychische Krise. Bei der Wochenbett- oder Kindbettdepression handelt es sich um ein Stimmungstief der jungen Mutter nach der Entbindung. Die Betroffene neigt zu plötzlichen Tränenausbrüchen ohne Grund, sie ist extrem reizbar und sensibel. Melancholie und Angstzustände in den Wochen nach der Geburt zeigen den Kontrollverlust über die eigene Gefühlswelt und ein willkürliches Verhalten. Ein solcher Baby Blues ist aber in der Regel vorübergehend und klingt in den meisten Fällen von alleine wieder ab.

Empfohlene Dosierung bei auffälligem Verhalten

Bei auffälligem Verhalten als Folge einer Entbindung oder postnatalen Depression (Baby Blues) lautet die Einnahmeempfehlung auf eine Gabe Kalium phosphoricum C15 oder C30 (drei Tage hintereinander). Gesellen sich Depressionen zu Vergesslichkeit und Gedächtnisstörungen, sollte der Patient dreimal täglich 3 Kügelchen Kalium phosphoricum C9 nehmen. Ist das Verhalten durch Überempfindlichkeit und Reizbarkeit als Folge einer Grippe  gelenkt, wird der Homöopath meist 5 Globuli in der Potenz C9 verschreiben. Die gleiche Dosierung, aber als Gabe zu je drei Kügelchen (jeweils abends genommen), wird Schülern und Studenten verordnet, die unter Konzentrationsschwierigkeiten und geistiger Erschöpfung durch Überanstrengung leiden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Kalium phosphoricum”

Indikationen

  • Asthenie, Schwäche, Kraftlosigkeit
  • Kopfschmerz, Kephalgie (Cephalgie)
  • Schlaflosigkeit, Schlafstörungen
  • Überanstrengung
 

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Gut zu wissen: Die therapeutische Wirkung von Kalium phosphoricum dient der Behandlung von physischen wie psychischen Beschwerden gleichermaßen. Dieses Arzneimittel ist perfekt, um Erschöpfungszuständen und Beschwerden, die ihre Ursache im angegriffenen Nervensystem finden, entgegenzuwirken. Kalium phosphoricum verbessert in hohem Maße die physische und psychische Widerstandsfähigkeit von Patienten, die sich durch die Krankheit körperlich wie geistig geschwächt sehen.

 
 
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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.