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Kalium muriaticum

Kalium muriaticum bei HNO-Beschwerden und Aphthen

Kalium muriaticum ist ein homöopathisches Heilmittel, das aus kristallisiertem Kaliumchlorid gewonnen wird. Kaliumchlorid (salzsaures Kali, Chlorkalium) ist eines der wichtigsten Mineralsalze im Körper von Säugetieren. Man kennt es auch in der Therapie der Schüssler Salze, wo es als Salz Nummer 4 zu den ganz großen Funktionsmitteln zählt. Da eine zu starke Dosis der Substanz den Organismus aus dem Gleichgewicht bringen und so für ihn gefährlich werden kann, wird die Ausgangssubstanz Kaliumchlorid im Verlauf des homöopathischen Zubereitungsprozesses in wiederholten Schritten verdünnt. Im Vordergrund der Herstellung der homöopathischen Arznei steht die Potenzierung, denn erst sie bringt dem Mittel seine volle Heilwirkung. Eine andere Bezeichnung für Kalium muriaticum (homöopatisches Kürzel kali-m) ist Kalium chloratum.

Wird Kalium muriaticum (bzw. chloratum) höher potenziert (ab C7) eingesetzt, kann es überschüssiges Sekret binden. Niedrig potenziert ist es vor allem wirksam, um zähen Belag an den Schleimhäuten zu lösen. Dank dieser Eigenschaften ist Kalium muriaticum hauptsächlich angezeigt, um entzündliche und infektiöse Erkrankungen im HNO-Bereich zu behandeln. Daneben ist das Mittel aber auch in der Behandlung anderer Beschwerden und erkrankter Körperpartien höchst effizient.

Kalium muriaticum bei Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten

Bei nässenden Wunden im HNO-Bereich wie z. B. Ohrenentzündungen (Otitis) ist Kalium muriaticum ein hochwirksames homöopathisches Arzneimittel. Kaliumchlorid paßt am ehesten zu Patienten mit Ohrentzündungen, bei denen das Hörvermögen vorübergehend beeinträchtigt ist und bei denen der Betroffene seine eigene Stimme im Kopf widerhallen hört. Wenn Nasensekrete überreichlich fließen und die Nase verstopfen, kann ebenfalls sehr gut mit Kalium muriaticum behandelt werden.

Kalium muriaticum – Magen-Darmheilkunde

Erkrankungen des Verdauungsapparates mit Bezug zur Leber, wie etwa Gelbsucht oder eine gestörte Resorption von Lipiden, sind weitere große Anwendungsgebiete des homöopathischen Heilmittels Kalium muriaticum. Dieses wird als das richtige Mittel angegeben, wenn es nach dem Verzehr von fetthaltigen Speisen zu Magenbeschwerden kommt, die im weiteren auch zu Verstopfung, Übelkeit oder auch Hämorrhoidenkrisen führen.

Weitere Indikationen

Zahnfleischentzündungen können mit Kalium muriaticum behandelt werden. Daneben gehören Aphthen (Aphten) und Mandelentzündungen zu den Beschwerden im Mund, die sich durch die Einnahme von Kalium muriaticum sehr gut ausheilen lassen. Kaliumchlorid passt zu diversen entzündlichen Krankheitsprozessen. Auch Patienten, die an Mund- und Zungenkrebs erkranken, sprechen zum Beispiel sehr gut auf dieses Homöopathikum an. Es wurde gezeigt, daß bestimmte Augenerkrankungen mit Kalium muriaticum geheilt werden können, ebensogut aber auch entzündliche Arthrosebeschwerden. Schließlich und endlich eignet sich Kalium muriaticum hervorragend bei Hauterkrankungen mit Bläschenbildung.

Empfohlene Dosierung bei Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

Um Ohrenentzündungen auszuheilen, wird Kalium muriaticum C15 bevorzugt, da es die entzündeten Stellen abtrocknen läßt. Je nach Schwere der Erkrankung werden ein- bis viermal pro Tag 5 Globuli genommen. Damit die Arznei möglichst schnell wirkt, werden die Streukügelchen einfach unter die Zunge gelegt, wo man sie langsam schmelzen läßt. Durch einen akuten Schnupfen verursachten permanenten Nasenausfluß stoppt man am besten mit Kalium muriaticum C9.

Andere Dosierungen

Bei einer Zahnfleischentzündung mit Geschwürbildung auf der Zunge wird Kalium muriaticum C5 genommen (dreimal täglich, außerhalb der Mahlzeiten). Bei einer Entzündung der Mandeln wird dem Patienten Kalium muriaticum C5 verschrieben. Empfehlenswert ist, zwei- bis viermal pro Tag zu 5 Globuli zu greifen. Bei Beschwerden im Mundbereich, die durch Tumore ausgelöst werden, sollte unbedingt ein erfahrener Homöopath zu Rate gezogen werden.

Bilden sich auf der Haut Bläschen, sollte der Patient zwei Monate lang morgens und abends zu je 5 Globuli Kalium muriaticum C7 greifen. Bei Arthrosebeschwerden gepaart mit Flüssigkeit, die sich in den Gelenken staut, lautet die Dosierempfehlung für die Dauer von zwei Monaten auf 10 Globuli Kalium muriaticum C7 täglich, die auf zwei Gaben verteilt werden. In beiden Fällen wird Kalium muriaticum C7 empfohlen. Damit Kalium muriaticum möglichst schnell und effizient hilft, sollte für die Dauer der Behandlung auf den Konsum von kaffee-, pfefferminz- und tabakhaltigen Erzeugnissen verzichtet werden. Daneben muß man wissen, dass homöopathische Arzneimittel am meisten Wirkung zeigen, wenn sie einige Stunden vor oder nach den Mahlzeiten genommen werden.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Kalium muriaticum”

Indikationen

  • Mandelentzündung, Angina tonsillaris, Tonsillitis
  • Aphthe
  • Otitis, Ohrenentzündung
 

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Gut zu wissen: Kalium muriaticum ist ein homöopathischer Wirkstoff mit zahlreichen therapeutischen Eigenschaften. Besonders effizient ist das Mittel in der Behandlung von Erkrankungen des Ohres und Gehörs.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.