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Kalium bromatum

Auffälligkeiten des Verhaltens mit Kalium bromatum behandeln

Kaliumbromid, auch Bromkalium, ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Photographie, und wird auch von der Medizin nicht verkannt. Die Homöopathie kennt Kaliumbromid als Kalium bromatum. Ein Bestandteil des Mittelspektrums der Homöopathie sind natürlich vorkommende Mineralsalze. Sie bilden die Grundlage diverser homöopathischer Heilmittel. Konkret sind die zwölf biochemischen Funktionssalze von Doktor Wilhelm Schüssler (1821 – 1898) gemeint, der sich mit seiner Liste um die Vereinfachung der homöopathischen Heilmethode Hahnemanns bemühte. Die moderne Homöopathie kennt inzwischen weitere 15 Ergänzungssalze. Eines dieser Ergänzungssalze ist Kalium bromatum. In der Liste der Schüssler Salze besetzt Kaliumbromid (Kürzel: kali-br.) die Nummer 14. Dieses Zusatzsalz ist ein Heilmittel mineralischem Ursprungs.

Für die Zubereitung des homöopathischen Arzneimittels Kalium bromatum wird mit Bromkali gearbeitet. Diese Substanz wird zuerst zu feinstem Pulver gemahlen und danach in Laktose verrieben, bevor sie in weiteren Arbeitsschritten zwecks Potenzierung mehrfach verdünnt wird. Es handelt sich um ein kompliziertes Verfahren der Zubereitung, das zum Ziel hat, die therapeutischen Eigenschaften des vielseitigen Mittels Kalium bromatum zu verbessern.

Kalium bromatum – Verhaltensauffälligkeiten

Die therapeutische Aktion von Kalium bromatum liegt hauptsächlich im psychischen Bereich. Auffällige Verhaltensweisen lassen sich gezielt mit diesem homöopathischen Mittel behandeln.  Kaliumbromid besitzt in der Tat die Eigenschaft, erfolgreich auf psychomotorische Erregtheit und Unruhe einzuwirken. Hyperaktive Kinder, die unter einem Aufmerksamkeitsdefizit leiden, einen überschießenden Bewegungsdrang haben und starke motorische Unruhe sowie ein impulsives Verhalten an den Tag legen, können durch die Verabreichung von Kalium bromatum erfolgreich therapiert werden. Sie werden insgesamt ausgeglichener und erfahren nicht nur schulische Leistungsbesserung.

Das Arzneimittel Kaliumbromid wird verordnet, wenn sich der Patient nur schwer unter Kontrolle halten kann, wenn er ohne Unterlaß nervös und ruhelos ist, wenn Hände und Füße unablässig geschäftig sind. Auch bei Ängstlichkeit und depressiven Zuständen, nervöser Müdigkeit und Gedächtnisschwäche kann Kalium bromatum gut helfen.  Zu diesem Mittel sollte gegriffen werden, wenn der Betroffene beim Sprechen oder Schreiben Silben oder ganze Worte vergißt und ausläßt. Diese Vergeßlichkeit oder Gedächtnisschwäche kann sich unter anderem in schwachen Schulnoten ausdrücken. Mit der psychomotorischen Unruhe können körperliche Symptome wie gesteigerte Nervosität und Gereiztheit oder auch Schlaflosigkeit einhergehen. Angesichts dieser Störungen paßt Kalium bromatum ganz hervorragend.

Kalium bromatum – Dermatologie

Kalium bromatum ist ein wertvolles Heilmittel bei der Behandlung von Hautproblemen. In der entzündlichen Phase von Hautdrüsen, die zu viel Talg produzieren, ist seine Wirkung unstrittig. Durch Akne ausgelöste seborrhöische Dermatitis gehört zu den Anwendungen, auf welche Kalium bromatum sehr gut anspricht. Die Akne neonatorum, auch Neugeborenenakne, Baby-Akne oder Säuglingsakne genannt, kann sich in den ersten Lebenswochen des Neugeborenen entwickeln, aber auch bereits vor der Geburt zum Ausbruch kommen. Sie kann genauso wie die gewöhnliche Akne oder Akne vulgaris, zu der es bei Jugendlichen während der Pubertät kommt, mit Kalium bromatum behandelt werden.

Die Betroffenen zeigen dabei hauptsächlich im Gesicht, auf der Brust und auf dem Rücken eine Vielzahl von Mitessern (Komedone), entzündlichen Papeln und Pusteln. Das Mittel bringt überaus signifikante Ergebnisse, was die Häufigkeit und Intensität anbelangt, mit der die Akne zum Ausbruch kommt. Kaliumbromid wird verschrieben, um Ausschläge wie Ekzeme, Urtikaria und Psoriasis (Schuppenflechte) zu behandeln.

Empfohlene Dosierung bei auffälligem Verhalten

Bei gesteigerter Psychomotorik und psychomotorischer Unruhe sollte man drei Monate lang morgens und abends zu je 5 Globuli Kalium bromatum C7 greifen. Übertriebenem Bewegungsdrang, ziellosem Umhergehen, unablässig nestelnden Händen und ständigem Wackeln mit den Füßen kann man durch die tägliche Einnahme von 5 Globuli Kalium bromatum C15 entgegenwirken. Unruhigen und übernervösen Patienten wird empfohlen, auf regelmäßiger Basis Kalium bromatum C7 zu nehmen (z. B. morgens und abends 5 Globuli). Bei Gedächtnisstörungen lautet die Dosierungsempfehlung auf drei Kügelchen Kalium bromatum C5 (morgens und abends, zwei Wochen hindurch).

Empfohlene Dosierung bei Hautkrankheiten

5 Globuli Kalium bromatum C5 täglich helfen bei Akne. Bei Akne indurata, eine Form von Acne vulgaris mit schmerzhaften, verhärteten Knoten und größeren Pusteln, lautet die tägliche Dosierungsempfehlung auf 5 Globuli Kalium bromatum C9. Der Jugendliche, der unter starker Akne im Gesicht und auf dem Rücken leidet, kann zweimal täglich zu 5 Globuli in der Potenz C7 greifen, und wird dann schnell Besserung erfahren. Bei besonders heftigen Akneschüben sollte eine dreimonatige Kur mit Kalium bromatum C7 erwogen werden. In diesem Fall nimmt der Betroffene morgens je 5 Globuli. Bei Papeln und Pusteln, die das Gesicht, den Rücken oder die Brust übersäen, wird dem Betroffenen empfohlen, dreimal täglich zu 3 Kügelchen Kalium bromatum C5 zu greifen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Kalium bromatum”

Indikationen

  • Akne
  • Psychomotorische Erregung
  • Bruxismus, Zähneknirschen
  • Blasenschwäche, Enuresis, Enurese
  • Schluckauf
  • Schlaflosigkeit, Schlafstörung
  • Somnambulismus, Mondsucht, Schlafwandeln
  • Nachtangst
  • Husten
  • Gedächtnisstörungen, Störung der Merkfähigkeit
 

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Gut zu wissen: Kalium bromatum ist ein Verbündeter für den Patienten, der unter bipolaren Störungen und Bewußtseinsstörungen leidet. Psychosen, Verfolgungswahn, Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Delirien unterschiedlichster Art, darunter auch das Alkoholdelir (Delirium tremens), gehören zu den Leitsymptomen dieses Homöopathikums. Gut paßt das Mittel auch zu häufigen sexuellen Gedanken, zu ausufernden erotischen oder unanständigen Phantasien, zur Nymphomanie oder Satyriasis, dem Mangel an moralischen Sinnen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.