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Jaborandi

Schwitzen, starken Speichelfluß und Schwäche mit Jaborandi behandeln

Jaborandi, auch Jaborandi folium, bezeichnet ein homöopathisches Arzneimittel aus der gleichnamigen südamerikanischen Pflanzengattung. Die auch Rutakraut genannte Pflanze mit lateinischem Namen Pilocarpus pennatifolius gehört zu der botanischen Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Die Rinde ist hellbraun, ihre kleinen, dunkelroten Blüten sind in Trauben angeordnet. In den Drüsen der Blätter findet sich ein ätherisches Öl, das für die Zubereitung der Urtinktur gewonnen wird.

Steckbrief des Homöopathikums Jaborandi

Jaborandi wirkt auf die Schilddrüse. Das Mittel hilft bei Nervosität und Zittern. Jaborandi gibt es in Form von Globuli, als Trinkampullen oder Tropfen. Besonders praktisch sind Globuli, die man unter die Zunge legt und dort langsam schmelzen läßt. Jaborandi ist eine natürliche und sanfte Medizin und kann bedenkenlos sogar von der schwangeren Frau genommen werden.

Verhaltensauffälligkeiten

Jaborandi behandelt Verhaltensauffälligkeiten, die sich durch starke Transpiration und Schweißsekretion oder heftigen Speichelfluß bemerkbar machen. Dieses Mittel wird gern bei körperlicher Schwäche (Asthenopie) verschrieben,  und um Hyperhidrosis und Sialorrhoe zu behandeln.

Anwendungen in der Augenheilkunde

In der Augenheilkunde entlastet Jaborandi überanstrengte Augen. Übermüdete Augen brennen, die Sicht wird unscharf, es können sich Kopfschmerzen einstellen, die Sicht wird unscharf (Asthenopie). Jaborandi hilft, wenn die Augen z. B. durch langes Lesen oder ständige Arbeit am Computer übermüdet sind und der Betroffene zu schielen anfängt oder die Lidmuskeln zu zittern beginnen.

Verhaltensauffälligkeiten behandeln

Um Verhaltensauffälligkeiten zu behandeln, nimmt man einen Monat lang zwei- bis viermal täglich 5 Globuli Jaborandi C5. Jaborandi kann auch mit anderen homöopathischen Mitteln kombiniert werden, um die Wirkung zu verstärken.

Bei Hyperhidrosis oder übermäßigem Schwitzen der Hände nimmt man zwei- oder dreimal täglich 5 Globuli Jaborandi C5. Sialorrhoe, der unwillkürliche Speichelfluß, wird mit 5 Globuli Jaborandi C5 (3-mal täglich) entgegengewirkt. Die Dauer der Behandlung beträgt 1 Monat und kann um die gleiche Zeit verlängert werden.

Dosierung bei Augenbeschwerden

Bei Sehschwäche (Asthenopie) und Sehstörungen, insbesondere dann, wenn der Betroffene wie durch Nebel sieht, ergänzt man die Einnahme von Jaborandi durch Ruta graveolens C5 (je 5 Globuli, morgens und abends). Die Einnahme erfolgt im Rahmen einer einmonatigen Konstitutionsbehandlung. Entlastend auf übermüdete Augen wirkt Jaborandi C5, sofern einen Monat lang 5 Globuli täglich genommen werden. Gegebenenfalls kann die Behandlung um einen weiteren Monat verlängert werden.

Andere Dosierungen

Jaborandi hilft auch bei Hitzewallungen in den Wechseljahren. Bei der Einnahme von homöopathischen Mitteln sind allerdings verschiedene Elemente zu berücksichtigen: Bei Laktoseunverträglichkeit sollte von Globuli und Verreibungen (Pulver) abgesehen werden. Für ihre Zubereitung wird mit Milchzucker gearbeitet. Tropfen und Tinkturen sind Flüssigkeiten auf Alkoholbasis und daher ungeeignet für Kinder und bei Alkoholkrankheit. Kaffee, Tabak und andere anregende Erzeugnisse sollten für die Dauer der homöopathischen Behandlung gemieden werden, sie hemmen die Aufnahme der Wirksubstanzen durch den Organismus.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Jaborandi”

Indikationen

  • Asthenopie, Sehschwäche
  • Hyperhidrose
  • Sialorrhoe, Speichelfluß (vermehrter)
 

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Gut zu wissen: Jaborandi darf nicht mit pfefferminzhaltigen Erzeugnissen zusammen genommen werden. Sie würden die Heilwirkung dieses homöopathischen Arzneimittels zunichte machen.

 

 

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Bewertung: 2.8 ( 38 Stimmen)
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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.