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Iris versicolor

Iris versicolor, effizient bei Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich

Die zu der botanischen Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) gehörige Iris versicolor, zu deutsch Vielfarbige Schwertlilie, ist hauptsächlich in Nordamerika beheimatet. Im Garten fällt die Schwertlilie durch ihr hübsches Aussehen auf, nicht minder groß ist ihr Stellenwert aber in der Naturheilkunde, dort zeichnet sie sich nämlich durch ihre starke Heilwirkung aus. Für die Herstellung des homöopathischen Arzneimittels Iris versicolor (Kürzel: iris) wird der gesamte Wurzelstock der Pflanze verwendet. Die erste Stufe der Zubereitung besteht in der Mazeration der Wurzeln in Alkohol. Sie bringt die Urtinktur, die im weiteren mehrfach verdünnt werden muß. Zwischen jedem Verdünnungsschritt wird die Lösung immer wieder kräftig verschüttelt, was die Homöopathen auch potenzieren oder dynamisieren nennen. Denn erst so können sich die Heilkräfte der Pflanze völlig entfalten und sogar verstärken. Am Ende dieses aufwendigen Zubereitungsverfahrens steht das durch seine erwiesenen Heileigenschaften beliebte Homöopathikum Iris versicolor.

Magen-Darm-Heilkunde

Klinisch hat sich Iris versicolor hauptsächlich bei Erkrankungen des Verdauungsapparates bewährt. Schmerzhafte Entzündungen der Speiseröhre gehören ebenso zu den Indikationen wie durch einen Überschuß an Magensäure hervorgerufene Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und heftiges Brennen im Oberbauch. Mit dem pflanzlichen Homöopathikum Iris versicolor lassen sich nicht nur die beschriebenen Schmerzen lindern, sondern es wird gleichzeitig die Produktion von Magensäure reguliert. Saurem Aufstoßen, Sodbrennen und weiteren Magen- oder Darmbeschwerden mit brennendem Gefühl wird durch der Einnahme von Iris versicolor Einhalt geboten. Zu Recht wird das Mittel also von erfahrenen Homöopathen bei Magen-Darm-Reflux, krampfartigen Schmerzen in der Speiseröhre, Verstopfung, brennendem Durchfall und Erbrechen sowie verstärkter Produktion von sauer aufstoßendem Schleim und zu viel produzierter saurer Magenflüssigkeit verschrieben. Symptomatisch für Durchfall, bei dem Iris versicolor hilft und genommen werden kann, sind krampfartige Bauchverspannungen und zumeist nach dem Stuhlabgang auftretende Schmerzen in der Aftergegend.   Die therapeutischen Eigenschaften dieses Arzneimittels erlauben ferner dessen erfolgreichen Einsatz bei den meisten vom Magen ausgehenden Schmerzen, bei Völlegefühl, Magendrücken und Verdauungsstörungen, bei denen es neben kolikartigen Schmerzen zu Blähungen kommt.

Schmerztherapie

Die Schmerzen, die sich mit Iris versicolor lindern lassen, werden im Verdauungsapparat und in anderen Organen empfunden. Wer unter Migräneanfällen leidet, wird die Eigenschaften von Iris versicolor schätzen. Ob es sich um starke und plötzliche, unregelmäßige Kopfschmerzen oder um immer wiederkehrende, stechende Schmerzen handelt, spielt keine Rolle – die Heilkraft dieses Mittels ist von außerordentlicher Hilfe für die Betroffenen. Mit Iris versicolor läßt sich Schmerz, der sich im ganzen Kopf bemerkbar macht, ebenso lindern wie Migräneschmerz, der sich in erster Linie auf die Augen legt, und nervöser Migräneschmerz, der in erster Linie nach starken nervlichen Belastungen auftritt. Insofern wird dieses Heilmittel hauptsächlich bei Neuralgien, insbesondere Gesichtsneuralgien, verordnet. In der Rheumatologie wird dieses homöopathische Arzneimittel gerne zur Behandlung von Schmerzen empfohlen, die sich vor allem in der Schulter bemerkbar machen und sich durch Bewegung verschlimmern, sowie bei Schmerzen insbesondere in den Gelenken. Im Bereich der Laryngologie schließlich wird das Heilmittel Iris versicolor eingesetzt, wenn der Kehlkopf schmerzt oder eine besonders schmerzhafte Mandelentzündung vorliegt.

Empfohlene Dosierung bei Magen-Darm-Beschwerden

Zur Regulierung des Magensäuregehalts empfiehlt es sich, jeweils vor den Mahlzeiten fünf Globuli Iris versicolor C5 zu nehmen. Bei krampfartigen Schmerzen in der Magengegend lautet die Dosierungsempfehlung auf drei Globuli Iris versicolor C4 in einer täglichen Einzelgabe. Wer unter wäßrigem Durchfall leidet, bei dem es zu brennenden Schmerzen im Verdauungstrakt kommt, bekommt von seinem Homöopathen Iris versicolor C5 verordnet. Das Mittel sollte ein- bis dreimal täglich zu je 5 Globuli genommen werden.

Richtige Dosierung bei Schmerzen

Schmerzen, die aus einer Kephalalgie oder aus einer Migräne resultieren, können dank Iris versicolor abgeschwächt werden. Hierzu wird das Mittel in der Potenz C5 genommen, und zwar zu 5 Globuli ein- bis dreimal am Tag. Wenn die Schmerzen eines Migräneanfalls besonders stark sind und mit Sehstörungen einhergehen, werden alle fünf Minuten drei Globuli Iris versicolor C4 genommen. Je nachdem, wie sich der Zustand des Patienten bessert, werden die Abstände zwischen den Einnahmen vergrößert. Gegen Schmerzen am After ebenso wie im Mund nimmt man halbstündlich je fünf Globuli Iris versicolor C5.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Iris versicolor”

Indikationen

  • Kopfschmerzen
  • Dyspepsie, Reizmagen, Verdauungsstörungen
  • Schwangerschaft
  • Migräne
  • Magen-Darm-Reflux, Aufstoßen (saures)
  • Erbrechen
 

Gut zu wissen: Das Heilmittel Iris versicolor eignet sich ganz hervorragend für die Frau in der Schwangerschaft. In dieser Zeit erweist sich dieses Homöopathikum als ein echter Verbündeter für die Frau und werdende Mutter. Seine Vorzüge machen sich in den Stunden der Entbindung besonders bemerkbar. Iris versicolor baut übermäßigen Speichelfluß ab, nimmt Übelkeit und Brechreiz.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.