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Iris tenax

Homöopathische Iris tenax bei schmerzendem Blinddarm

Iris tenax ist ein homöopathisches Arzneimittel aus dem Reich der Pflanzen. Die Ausgangssubstanz liefert die Oregon-Schwertlilie Iris minor, eine in den pazifischen US-Gebirgsstaaten Oregon und Washington beheimatetes Schwertlilienart. Die Oregon-Iris ist eine zu den Schwertliliengewächsen (Iridaceae) gehörende, niedrig wachsende Staude. Für die Zubereitung des homöopathischen Arzneimittels wird in der Hauptsache der Wurzelstock (Rhizom) der Pflanze verwendet. Hierfür wird die Pflanze ausgegraben, die Wurzel wird getrocknet und im weiteren zu Pulver verrieben. Das so gewonnene Pulver findet übrigens auch in der Parfumherstellung und Kosmetikindustrie Verwendung. In der Homöopathie gehört Iris tenax zu den kleineren Arzneimitteln. Unter anderem ist das auch unter der Bezeichnung Iris minor geführte Homöopathikum hilfreich bei Magen-Darm-Erkrankungen (Gastroenterologie).

Iris tenax – Anwendung in der Gastroenterologie

Iris tenax (homöopathisches Kürzel: iris-t.) gehört zu den kleinen homöopathischen Arzneimitteln. Zu den typischen Beschwerdebildern gehören Verdauungsstörungen insbesondere im Zusammenhang mit einer Reizung oder Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix vermiformis), ein Anhängsel am unteren Ende des Blinddarms. Bei einer solchen, im deutschen Sprachgebrauch vom Laien als Blinddarmentzündung (Appendizitis) bezeichneten Erkrankung kommt es rechtsseitig zu plötzlichen, lokal begrenzten Schmerzen im Bereich des Krummdarms (Ileum) und Blinddarms (Caecum). Verstopfung (Obstipation) und ein trockener Mund sind typische Anzeichen für die Entzündung. Manche Patienten zeigen Fieber, ihnen ist übel, sie müssen Galle erbrechen. Bei einer leichten Reizung dürften die Symptome bereits am ersten Behandlungstag mit Iris tenax abklingen. Liegt dagegen eine schwere Entzündung des Wurmfortsatzes vor, eine akute Blinddarmentzündung, muß unbedingt ärztlich gehandelt werden. Die nicht rechtzeitig behandelte Appendizitis kann zu Komplikationen führen, sie kann sich auf den Blinddarm als solchen ausdehnen, in die Bauchhöhle durchbrechen und zu einer Entzündung des Bauchfells (Peritonitis) führen. Iris tenax kann aber die Entzündung eindämmen helfen, wenn die Symptome frühzeitig erkannt und behandelt werden. Die Heilwirkung des Homöopathikums Iris tenax erstreckt sich daneben auf Magengeschwüre als häufige Folge von Magenübersäuerung (Hyperazidität, Refluxkrankheit).

Empfohlene Dosierungen

Im Zusammenhang mit leichter Appendizitis wird Iris tenax in niedrigen Verdünnungstufen (C4 bis C9) eingesetzt. Die behandelnde Homöopath oder Heilpraktiker wird seinen Patienten eingehend untersuchen und die angemessene Dosis individuell anpassen, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Gegen Bauchschmerzen und Magenübersäuerung dürfte Iris tenax C5 verordnet werden, in einer Größenordnung von dreimal täglich 5 Globuli zu nehmen. Bei einer akuten Krise, starkem Erbrechen und stechendem Schmerz in der Bauchhöhle unverzüglich 5 Globuli Iris tenax C9 nehmen. Die Einnahme so oft wiederholen wie nötig, damit die Symptome erträglicher werden, ansonsten möglichst rasch einen Arzt aufsuchen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Iris tenax”

Indikationen

  • Reizdarmsyndrom
 

Gut zu wissen: Mit dem pflanzlichen Homöopathikum Iris tenax lassen sich sehr gut Magen-Darm-Beschwerden beheben, das Mittel zeigt aber auch in der Wundheilung Wirkung. Iris tenax ist ein hervorragendes Mittel zur Behandlung von Verwachsungserscheinungen nach einem chirurgischen Eingriff.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.