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Ignatia amara

Ignatia amara bei Verhaltensauffälligkeiten und Streß

Ignatia amara ist ein homöopathisches Heilmittel, das aus der Ignatiusbohne oder Ignatius-Brechnuß (Strychnos ignatii) gewonnen wird. Diese Pflanzenart gehört zu der in tropischen Gebieten, wie z. B. den Philippinen, beheimateten botanischen Familie der Brechnußgewächse (Loganiaceae). Zur Gewinnung der Urtinktur von Ignatia amara werden die Früchte geerntet, die Samen herausgetrennt, getrocknet und in Alkohol eingelegt (mazeriert). Die meisten Heilmittel auf Basis von Ignatia amara enthalten Laktose und Saccharose in unterschiedlichen Mengen. Eine Ausnahme bildet Ignatia-Pulver, es enthält ausschließlich Laktose. Mit Ignatia amara werden häufig auftretende nervöse Beschwerden behandelt, bei denen Wechselhaftigkeit, Gereiztheit und Überempfindlichkeit im Vordergrund stehen. Trotzdem dieses Mittel in der Behandlung psychosomatischer Störungen besonders wirkungsvoll ist, zeigt es seine therapeutischen Fähigkeiten auch bei Erkrankungen anderer Wirkungsspektren.

Ignatia amara – Verhaltensauffälligkeiten

Ignatia amara kann eingesetzt werden, wenn bestimmte Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. krankhafte Ängstlichkeit behandelt werden sollen, die den Betroffenen dazu führen, in kurzen Zeitabständen wiederholte Seufzer auszustoßen, oder wenn er besonders leicht reizbar und überempfindlich reagiert. Ignatia amara ermöglicht die Behandlung von Schlafstörungen durch Kummer und kann Personen verordnet werden, die nur wenig, dafür aber umso tiefer schlafen, auch wenn um sie herum viel Lärm herrscht.

Dieses homöopathische Mittel hilft auch bei Störungen, die durch Lampenfieber ausgelöst werden, darunter auch häufiger Harndrang. Ferner ist Ignatia amara für jene empfehlenswert, die angesichts einer mehr oder weniger angsterregenden oder gruseligen Situation leicht in Panik geraten. Schließlich ist Ignatia das ideale Mittel, um Spasmophilie, metabolische Epilepsie oder auch Depressionen zu lindern, die durch emotionalen Schock ausgelöst werden.

Ignatiusbohne – Streßbedingte Erkrankungen

Ignatia amara kann bei Erkrankungen verordnet werden, die auf Streß zurückzuführen sind. Insbesondere hilft es bei heftigen Migräneanfällen, während denen der Patient den Eindruck hat, man würde ihm ein Messer in den Kopf stoßen. Der Rückgriff auf Ignatia amara verschafft Linderung bei Kopfschmerzen, die durch unangenehme Gerüche und schwer bekömmliche Lebensmittel ausgelöst werden. Streß übrigens kann manchmal trockenen Husten auslösen. Auch in einem solchen Fall ist Ignatia amara das richtige Mittel. Die Regelblutung mit krampfartigen Schmerzen sowie manche streßbedingten Bauchschmerzen lassen sich mit Ignatia amara erfolgreich behandeln.

Verschiedene Krankheiten – darunter Bluthochdruck, Asthma, Gastritis, Schmerzen in Nacken und Genick und Lumbalgien – können mit Streß in Zusammenhang stehen, so daß die Einnahme von Ignatia amara zur Heilung beitragen kann. Tachykardie und Herzjagen, Verschlucken von Luft (Aerophagie) und das Gefühl, man habe einen Kloß im Hals sitzen, sind Situationen, in denen die Einnahme von Ignatia amara Wirkung zeigt.

Ignatia amara – Weitere Indikationen

Abgesehen von Verhaltensauffälligkeiten und streßbedingten Erkrankungen kann man mit Ignatia amara auch Hitzewallungen behandeln, die mit den Wechseljahren zusammenhängen und insbesondere durch emotionale Überempfindlichkeit verschärft werden. Das Heilmittel Ignatia stellt das physische und psychische Gleichgewicht der Frau in den Wechseljahren wieder her. Eine weitere Situation, in der Ignatia amara einwandfreie Ergebnisse zeigt, ist ein ungesundes Eßverhalten, genau genommen ständige Knabberei durch Langeweile beim Kind. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, daß Ignatia amara als Appetitzügler wirkt und somit Menschen helfen kann, die Gewicht verlieren möchten.

Empfohlene Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten

Bei Schlafstörungen sollten täglich 5 Globuli Ignatia amara C9 genommen werden. Zeigt der Betroffene extreme Schwierigkeiten einzuschlafen, kann die Einnahme auch zwei- oder dreimal am Tag erfolgen. Bei Angst und Lampenfieber wird morgens jeweils eine Gabe Ignatia amara C9 geommen, und zwar solange, bis die die Symptome auslösende Situation vorüber ist.

Zur Behandlung von Depressionen, die auf starke Emotionen und große Aufregung zurückzuführen sind, wird eine veränderliche Dosierung empfohlen: Am ersten Tag nimmt der Betroffene eine Gabe C9, am zweiten Tag eine Gabe C13, am dritten Tag eine Gabe C15 und am vierten Tag schließlich eine Gabe C30. Liegt die traumatische Erfahrung bereits weiter zurück, nimmt man 30 Tage lang Ignatia amara C15 oder C30 (zwei wöchentliche Gaben sind ideal).

Empfohlene Dosierung bei Streß

Um streßbedingten Erkrankungen entgegenzuwirken, sollte man drei Wochen lang zu einer wöchentlichen Dosis Ignatia amara C15 greifen. Durch Streß entstandene Magengeschwüre erfordern die tägliche Einnahme von fünf Globs. Ignatia amara C15. Die Einnahme einer weiteren Dosis bei akuten Beschwerden ist möglich.

Andere Dosierungen

Sollen Hitzewallungen gelindert werden, die im Zusammenhang mit den Wechseljahren auftreten, lautet die homöopathische Lösung Ignatia amara C9 plus C5. Drei Monate lang werden täglich 3 Globuli C9 genommen, in den Folgemonaten therapiert man mit C5 weiter. Permanentem Verlangen nach Essen, stetigen Knabbereien kann man mit 2 Globuli Ignatia amara C7 entgegenwirken, die dreimal täglich genommen werden.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Ignatia amara”

Indikationen

  • Angst
  • Asthma
  • Bronchospasmus, Bronchialspasmus
  • Nackenschmerzen
  • Reizdarmsyndrom
  • Kopfschmerzen
  • Neurovegetative Dystonie
  • Depression
  • Gastritis, Magenschleimhautentzündung
  • Schwangerschaft
  • Hypertonie, Bluthochdruck
  • Schlaflosigkeit
  • Lumbago, Kreuzschmerzen
  • Reisekrankheit, Seekrankheit
  • Migräne
  • Übelkeit
  • Colitis ulcerosa, Dickdarmentzündung (chronische)
  • Weinkrämpfe
  • Spasmophilie, Muskelkrämpfe (nervöse)
  • Lampenfieber
  • Magengeschwür
 

IGNATIA AMARA bei medpex

 

Gut zu wissen: Ignatia amara ist hauptsächlich angezeigt, um Beschwerden psychosomatischen Ursprungs sowohl beim Kind als auch beim Erwachsenen zu behandeln. Effizienzerter wirkt Ignatia, wenn Gelsemium sempervirens in die Behandlung einfließt.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.