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Hydrastis canadensis

Hydrastis canadensis, ein vielseitiges homöopathisches Mittel

Hydrastis canadensis bezeichnet ein aus der in Nordamerika beheimateten Kanadischen Gelbwurz gewonnenes Heilmittel. Diese mehrjährige Pflanze gehört zur botanischen Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Das Homöopathikum Hydrastis wird aus dem knotigen, unterirdischen Wurzelstock der Kanadischen Orangenwurzel oder Kanadischen Gelbwurz (Hydrastis canadensis) gewonnen, der eben diese während der kalten Wintertage am Leben erhält. Hauptkomponente der auch Goldsiegelwurzel genannten Pflanze ist Hydrastin, ein Alkaloid vom Benzylisochinolintyp mit gefäßverengender Wirkung. Das aus dieser Pflanze gewonnene Homöopathikum wird als vielseitiges Heilmittel eingesetzt. Es wirkt Infektionen und tief im Rachenraum sitzenden Schnupfensekreten entgegen. Hydrastis ist ein Polychrest, das sich bei zahlreichen Leiden bewährt hat: Es hilft bei Gastritis, Verstopfung und Verdauungsstörungen.

Behandlung von chronischen HNO-Infektionen

Hydrastis canadensis ist angezeigt, um chronisch auftretende entzündliche Erkrankungen im HNO-Bereich zu therapieren. Es hilft dementsprechend bei Sinusitis, Rhinitis, Bindehautentzündung, Bronchitis, Laryngitis und chronischer Pharyngitis. Zahlreiche Beschwerden im Zusammenhang mit HNO-Erkrankungen lassen sich mit Hydrastis canadensis behandeln, darunter brennende und entzündete Augen mit gelblichen Sekreten. Das Mittel lindert Schmerzen im Ohr, hilft bei vorübergehendem Verlust des Gehörs und wirkt brennenden Gefühlen auf der Zunge entgegen. Besonders hat sich Hydrastis in der Behandlung solcher Krankheiten bewährt, bei denen der Patient über gelbliche, dickflüssige und schleimige Sekrete klagt.

Behandlung von Magenbeschwerden

Hydrastis canadensis ist ein hervorragendes Mittel gegen Magenbeschwerden und die beste Lösung, die es überhaupt geben kann, wenn man eine Erstbehandlung gegen Verstopfung, Durchfall und Hämorrhoiden sucht. Ein träger Magen, Appetitlosigkeit oder auch Abneigung gegen Speisen lassen sich ganz hervorragend behandeln. Angeraten ist es auch bei Magenverstimmung oder Verdauungsstörungen, bei denen der Betroffene sauer aufstoßen muß, manchmal über Herzrasen klagt und plötzlich ungewollt Körpergewicht verliert.

Behandlung von Krebssymptomen und körperlicher Schwäche

Als Akutmittel wird Hydrastis canadensis oft eingesetzt, um besonders schwere, krebsähnliche Erkrankungen zu behandeln. Hierbei hat es sich als außerordentlich wirkungsvoll erwiesen. Es ist insbesondere bei schweren Erkrankungen der Haut, des Magens, der Brust und der Leber indiziert. Zeigt der Patient Anzeichen extremer Müdigkeit und Schwäche, die auf eine Krebserkrankung oder ein Krebsvorstadium hinweisen, kann Hydrastis canadensis als Therapiemittel eingesetzt werden. Zu den Symptomen gehören hauptsächlich Farbveränderungen der Haut, extreme Blässe, Blutunterdruck, enormer Gewichtsverlust und Depression.

Generell stellt Hydrastis canadensis eine wertvolle Hilfe dar, wenn es darum geht, körperlicher Schwäche ohne erkennbare ursächliche Erkrankung entgegenzuwirken. Somit wird das Mittel besonders Personen verordnet, die körperlich schwach sind, die einen Zustand starker Ermüdung und ein fortgeschrittenes Alter zeigen. Zustände starker Ermüdung sind manchmal eine Begleiterscheinung von Erkältung oder plötzlicher Ohnmacht. Auch heftige Blutungen im Zusammenhang z. B. mit Unfallverletzungen können Anlaß zu einer Behandlung mit Hydrastis geben. In all diesen Fällen ermöglicht Hydrastis canadensis die Begleitsymptome zu schwächen.

Weitere Anwendungsgebiete

Hydrastis canadensis wird vor allem eingesetzt, um Muskelschmerzen zu nehmen, Atembeschwerden zu lindern, Lungenerkrankungen zu heilen. Beispiele hierfür sind unter anderem Kurzatmigkeit oder Asthma. Bei bestimmten Erkrankungen psychischen und psychologischen Ursprungs erweist sich die Einnahme von Hydrastis canadensis als hilfreich für den Patienten. Das Mittel hilft bei tiefen Depressionen, die den Betroffenen bis hin zu Selbstmordgedanken treiben. Auch bei geistiger Trägheit, die neben bloßem Vergessen unter Umständen auch zu Organstörungen führt, ist Hydrastis ein gern verordnetes Mittel.

Empfohlene Dosierung im Falle von Infektionen mit gelblichen Absonderungen

Zur Behandlung und Linderung zahlreicher Leiden muß Hydrastis canadensis in der richtigen Dosis genommen werden, wenn es Wirkung zeigen soll. Die korrekte Dosis wird in der Regel vom erfahrenen Homöopathen verordnet und ist strikt einzuhalten. Zumeist wird das Heilmittel Hydrastis nur über kurze Zeit genommen.

Bei Infektionen der Schleimhäute mit gelblichem Sekret scheint die drei- bis viermalige Einnahme von 5 Kügelchen täglich in der Potenz C5 angemessen. Bei Sinusitis mit zähem Sekret greift man besser zu Hydrastis canadensis C9. Es sollten dreimal täglich 3 Kügelchen genommen werden. Auch bei einer Pharyngitis mit gelbem Sekret beträgt die Einnahme von Hydrastis canadensis C9 dreimal täglich 3 Kügelchen.

Empfohlene Dosierung bei Verstopfung der Schwangeren und extremer Schwäche

Für die Behandlung von Verstopfungszuständen bei der Schwangeren oder Wöchnerin sollte man an die Einnahme von Hydrastis canadensis C5 denken, und zwar dreimal täglich 3 Kügelchen. Bei chronischer Verstopfung während der Schwangerschaft wird die Dosierung angepaßt. In diesem Fall nimmt man besser 5 Globs. Hydrastis canadensis C5, und zwar morgens und abends.

Um Zustände extremer Ermüdung und Schwäche zu behandeln, bei denen der Betroffene besonders blaß und abgemagert erscheint, sein Immunsystem angegriffen ist, aber auch bei Herpes an Mund und Lippen lautet die korrekte Dosis dreimal täglich 5 Kügelchen Hydrastis canadensis C4.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Hydrastis canadensis”

Indikationen

  • Aphthe
  • Bronchitis
  • Obstipation, Verstopfung, Darmträgheit
  • Dyspepsie, Reizmagen
  • Gastritis, Magenschleimhautentzündung
  • Leukorrhoe, Weißfluß
  • Rhinopharyngitis, Entzündung des Nasen-Rachen-Raums
  • Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung
  • Husten
 

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Gut zu wissen: Hydrastis canadensis ist als Akutmittel bei verschiedenen Krankheitsbildern angezeigt. Besonders gern verschrieben wird es bei Infektionen unterschiedlichen Ursprungs, bei Hautinfektionen, Atemwegsinfekten, Magen-Darm- und Galleninfekten sowie Augeninfektionen. Es sei allerdings darauf hingewiesen, daß die Einnahme von Hydrastis die Dauer von zwei Wochen nicht überschreiten sollte.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.