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Cheiranthus cheiri

Beschwerden der Mundhöhle durch Cheiranthus cheiri lindern

Seit dem Altertum ist Cheiranthus cheiri (Erysimum cheiri), der Goldlack, eine beliebte Heilpflanze. Dem homöopathischen Arzneimittel wird große Heilwirkung unter anderem in der Zahnheilkunde zugeschrieben. Erysimum cheiri oder auch Cheiranthus cheiri, ist eine ursprünglich im Mittelmeerraum verbreitete Zierpflanze aus der botanischen Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Ihrer großen Anpassungsfähigkeit hat sie es zu verdanken, daß sie längst in ganz Europa angetroffen werden kann. Bevorzugte Standorte des Goldlacks sind kalkreiche Böden, Felsgestein und sogar Mauerfugen. Cheiranthus gehört zu den kleineren homöopathischen Heilmitteln, seine Wirkung zeigt sich nur in bestimmten somatischen Bereichen, darunter die Mund-, Kiefer- und Zahnheilkunde.

Cheiranthus cheiri – Zusammensetzung, traditionelle Anwendung

Cheiranthus cheiri wird zumeist als Globuli, manchmal auch in Form von Tropfen angeboten. Zur Gewinnung der homöopathischen Urtinktur wird mit allen oberirdischen Teilen der Pflanze gearbeitet, Blätter, Blüten, Samen und Schoten. Goldlack enthält unter anderem Cheirinin, ein Alkaloid mit chininartiger und purgierender Wirkung, sowie das Glykosid Cheiranthin, das dem Fingerhut (Digitalis) ähnlich wirkt und bei Herzbeschwerden hilft. Bei Überdosierung kommt es zu den typischen Anzeichen einer Vergiftung wie bei Digitalis. Neben diesen beiden Elementen lassen sich in der Pflanze schwefelhaltige Verbindungen und Vitamin C nachweisen.

In der Volksheilkunde ist Cheiranthus cheiri seit dem Altertum als Heilpflanze mit stimulierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt und beliebt. Das Mittel wird auch immer wieder als Karminativum und Abortivum genannt, es nimmt Blähungen und beschleunigt Geburt und Menstruation. Cheiranthus cheiri soll ebenfalls als Nervenmittel, Virostatikum und Antiseptikum hilfreich sein.

Cheiranthus cheiri – Symptome

Cheiranthus cheiri wird hauptsächlich in der Mund-, Kiefer- und Zahnheilkunde verordnet, um Entzündungen zu beheben und Beschwerden im Zusammenhang mit der Zahnung oder dem Durcbruch der Weisheitszähne zu lindern. Typische Symptome des Durchtritts von Zähnen sind vorübergehender Verlust des Gehörs und Schwerhörigkeit sowie vor allem nachts eine verstopfte Nase. Auch kann es während einer akuten Schmerzkrise zu einer sogenannten Kiefersperre kommen, bei der der Patient den Mund nicht mehr vollständig öffnen kann. Je nachdem, welche individuellen Symptome beschrieben und diagnostiziert werden, kann Cheiranthus cheiri mit anderen homöopathischen Arzneimitteln kombiniert werden.

Cheiranthus cheiri – Dosierung

Cheiranthus cheiri wird in der Regel in Niedrigpotenzen verschrieben, das Mittel gibt es unter anderem auch als Mundspülung und Zahnwasser. Bei Stomatitis 10 Tropfen Tinktur in ein kleines Glas Wasser geben und den Mund und Rachen gründlich spülen. Andere Dosierungsempfehlungen lauten auf 3 Globuli Cheiranthus cheiri C4 zwei- oder dreimal täglich oder 3 Globuli Cheiranthus cheiri C9 morgens, mittags und abends. Je nach Intensität der Beschwerden und Schmerzen wird der behandelnde Arzt oder Homöopath die Dosierung und Einnahmevorschrift individuell an seinen Patienten anpassen. Von der eigenmächtigen Einnahme dieses Homöopathikums wird abgeraten. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, einen Spezialisten aufzusuchen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Cheiranthus cheiri”

Assoziierte Indikationen

  • Kiefersperre, Kieferklemme, Trismus
 

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Gut zu wissen: Cheiranthus cheiri ist ideal zur Behandlung von Beschwerden im Zusammenhang mit dem Durchbruch der Weisheitszähne. Das Mittel ist am effektivsten, wenn es direkt bei Auftreten der ersten Symptome genommen wird. Allerdings befreit es nicht vom Zahnarztbesuch, wenn die Symptome über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.