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Gelsemium sempervirens

Mit Gelsemium sempervirens gegen Grippe und neurologische Leiden ankämpfen

Das Homöopathikum Gelsemium sempervirens findet bei der Behandlung von Grippe, grippalen Infekten und neurologischen oder nervösen Erkrankungen Verwendung. Die Grundsubstanz des Mittels wird aus einer in Mexiko und den Vereinigten Staaten beheimateten Pflanze gewonnen. Gelsemium sempervirens, auch Carolina-Jasmin oder “Gelber Jasmin” genannt, ist eine lianenartig wachsende, immergrüne Kletterpflanze aus der botanischen Familie der Enziangewächse (Gelsemiaceae). Ältere Klassifikationen rechnen sie zur Familie der Brechnußgewächse oder Loganiengewächse (Loganiaceae). Verwechslungen können sich aufgrund des Namens mit Jasmin-Arten aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) ergeben. Carolina-Jasmin ist aber nicht mit dem ähnlich duftenden Echten Jasmin (Jasminum officinale) verwandt, die Pflanze ist hochgradig giftig und führt in höheren Dosen zum garantierten Tod. Um jegliche Vergiftungsgefahr durch die Substanz Gelsemin auszuschließen, wird die aus der frischen Wurzel der Pflanze gewonnene Grundsubstanz dynamisiert, bis das Gift vollständig neutralisiert ist.

Früher wurde Gelsemium sempervirens vor allem bei Fieber empfohlen, heute weiß man aber, daß dieses homöopathische Mittel sehr gut bei Grippe, Erkältungen und allen grippalen Infekten hilft, bei denen der Patient unter Schüttelfrost und Kältegefühl leidet. Menschen, die Gelsemium sempervirens verschrieben bekommen, leiden unter Gesichtslähmungen, haben ein geschwollenes und aufgedunsenes Gesicht sowie Lampenfieber vor öffentlichen Auftritten. Gelsemium sempervirens ist auch in der Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne indiziert, wenn diese mit Sehstörungen einhergehen. Das Mittel erweist sich während der Geburt als hilfreich, wenn die Geburtsarbeit infolge von Wehenschwäche plötzlich abbricht.

Generell eignet sich Gelsemium sempervirens für Personen, die unter Muskelschwäche, nervöser Ermüdung oder Depression leiden. Das Mittel ist auch sehr gut für Menschen geeignet, die allein sein möchten, wenn sie krank sind, die sich in der Öffentlichkeit nur schwer ausdrücken können, die unter Prüfungsangst und Zukunftsängsten leiden. Auffällig ist, daß sich die Symptome der Zustände, bei denen die Einnahme von Gelsemium empfohlen wird, im Frühling, im Winter sowie bei feuchtem Wetter verschlimmern.

Gelsemium sempervirens bei Infektionskrankheiten

Infektionskrankheiten, die sich sehr gut mit Gelsemium sempervirens behandeln lassen, sind zum Beispiel Grippe und grippale Infekte mit Fieber, Erkältungen und Schnupfen, Dengue-Fieber  und Fieberzustände mit Schüttelfrost und Schweißabsonderungen, starken Hitzewallungen und Kopfschmerzen. Bereits bei den ersten Anzeichen kann sich der Betroffene benommen und schläfrig fühlen, er ist ermattet und verfällt in einen totalen Erschöpfungszustand. Trotz hohen Fiebers und starken Schwitzens verspürt der Kranke nicht das Bedürfnis zu trinken.

Gelsemium in der Neurologie

In der Neurologie empfiehlt sich Gelsemium sempervirens bei Kopfschmerzen, die vom Hinterkopf ausstrahlen, oder bei Migräne einhergehend mit Sehstörungen. Das Mittel ist angezeigt, wenn der Betroffene vor Aufregung zittert oder weil er in Erwartungsspannung steht. Es hilft bei Gesichtslähmung, die von Doppelsehen begleitet ist, wenn durch eine Lähmung des Sehnervs das Sehfeld gestört ist. Gelsemium sempervirens kann auch genommen werden, um Sonnenstich zu lindern, und wenn sich der Betroffene durch einen Hitzschlag vollkommen abgeschlagen fühlt.

Gelsemium sempervirens bei Verhaltensauffälligkeiten

Auch bei Verhaltensauffälligkeiten kann Gelsemium sempervirens helfen. Es nimmt Lampenfieber und wirkt Schlaflosigkeit entgegen, die durch Angst vor einem zukünftigen Ereignis ausgelöst wird. Es wirkt angstlösend, wenn der Betroffene vor Angst zittert, Harndrang verspürt und von häufigem Wasserlassen oder Durchfall durch Aufregung beeinträchtigt ist.

Wie Gelber Jasmin in der Gynäkologie hilft

Während der Geburt kann Gelsemium sempervirens eingesetzt werden, um die Geburtsarbeit zu regulieren, wenn die Gebärmutterkontraktionen nachlassen. Verschiedene Studien jüngerer Zeit haben belegen können, daß Gelsemium die Geburtsarbeit deutlich verkürzt, wenn es genommen wird, sobald sich die ersten Kontraktionen einstellen und die Schwangere beginnt Fruchtwasser zu verlieren.

Empfohlene Dosierung bei Infektionserkrankungen

Bei Grippe und Grippeinfekt mit Fieber, starkem Schüttelfrost, Transpiration, Kopfschmerz und laufender Nase nimmt man alle zwei Stunden eine Gabe Gelsemium sempervirens C15. Mit den ersten Anzeichen der Besserung kann die Dosis progressiv herabgesetzt werden, bis die Infektion zurückgeht und die Symptome schließlich komplett verschwunden sind. Bei Dengue-Fieber sollte man viermal pro Tag 5 Globs. Gelsemium sempervirens C9 nehmen, um die Infektion schneller und effizienter zu bekämpfen.

Empfohlene Dosierung bei neurologischen Erkrankungen

Um Anspannung, Nervosität und Aufregung vor einem wichtigen Ereignis zu nehmen, hilft eine Gabe Gelsemium sempervirens C15 in der Nacht davor. Die Wirkung wird verstärkt, wenn eine Stunde vor dem Ereignis eine erneute Dosis genommen wird. Damit läßt sich die Situation leichter bewältigen.

Sonnenstich, der für den Betroffenen zu besonders großer Benommenheit führt, behandelt man am besten zuerst mit einer Gabe Gelsemium sempervirens C15, sobald sich die ersten Symptome einstellen, und stündlich genommen wird, bis die Symptome abklingen. Sobald sich eine Besserung einstellt, erfolgt die Einnahme in immer größeren Abständen, bis alle Symptome vollständig verschwunden sind.

Bei Gesichtslähmung, Kopfschmerzen, die vom Hinterkopf ausstrahlen, oder Migräne einhergehend mit Sehstörungen sollte man den erfahrenen Homöopathen oder Praktiker über die Dauer der Therapie und die korrekte Dosis entscheiden lassen. Er ist am ehesten in der Lage, eine korrekte Diagnose zu stellen und Therapie zu planen.

Empfohlene Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten

Lampenfieber, bei dem der Betroffene häufigen Harndrang verspürt oder Durchfall bekommt, behandelt man am besten mit 5 Globs. Gelsemium sempervirens C15, das für die gesamte Dauer des streßauslösenden Ereignisses dreimal am Tag genommen wird. Um seine Angst besser bewältigen zu können, kann man vier Wochen vor dem gefürchteten Ereignis mit der täglichen Einnahme von 5 Globs. Gelsemium sempervirens C15 beginnen.

Angst läßt sich durch die Einnahme von 5 Globs. Gelsemium sempervirens C15 nehmen. Immer, wenn der Betroffene das Bedürfnis verspürt, zu zittern beginnt, Durchfall bekommt oder häufigen Harndrang verspürt, kann er zu dem Mittel greifen. Wird der Durchfall zu stark, sollte man stündlich eine Gabe Gelsemium sempervirens C15 nehmen, bis die Symptome endlich abklingen.

Um einen besseren Schlaf zu finden, nimmt man wenige Minuten vor dem Zubettgehen eine Gabe Gelsemium sempervirens C7. Die Einnahme kann morgens nach dem Aufwachen wiederholt werden, um den Effekt zu verstärken.

Empfohlene Dosierung bei Wehenschwäche

Bei Wehenschwäche sollte man unbedingt einen Geburtshelfer zu Rate ziehen, anstatt sich zur Selbstbehandlung zu entscheiden. In diesem Fall kann die homöopathische Behandlung eine allopathische Therapie nicht ersetzen. Die homöopathische Therapie kann die gewünschten Ergebnisse in einer solchen Situation aber verbessern.

 

GELSEMIUM SEMPERVIRENS bei medpex

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Gelsemium sempervirens”

Indikationen

  • Geburt, Entbindung
  • Angst
  • Kopfschmerzen
  • Dengue-Fieber
  • Durchfall, Diarrhoe
  • Grippe
  • Sonnenstich
  • Schlaflosigkeit
  • Migräne
  • Gesichtslähmung
  • Lampenfieber
  • Zittern
 

Gut zu wissen: Gelber Jasmin (Gelsemium sempervirens) wurde früher von mehreren Indianerstämmen Nordamerikas als Pfeilgift und für menschliche Opfergaben bei religiösen Zeremien genutzt. In hohen Dosen bewirkt das Gift der Pflanze die vollständige Lähmung des Opfers und führt zu seinem Tod. Im dynamisierten Zustand dagegen behandelt das Mittel Gesichtslähmungen und Gesichtsschwellungen.

 

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4 Beiträge zu “Gelsemium sempervirens

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