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Foenum graecum

Bei Stoffwechselstörungen Bockshornklee

Foenum graecum, ein homöopathisches Mittel aus den Samen des Bockshornklees, hilft bei Appetitlosigkeit mit ausgeprägter Anorexie. Die auch Griechischer Klee (Fenugreek) oder Kuhhornklee genannte Heilpflanze, mit lateinischem Namen Trigonella foenum graecum, wird gerne bei Eßstörungen wie z. B. Appetitlosigkeit mit ausgeprägter Anorexie verwendet. Bockshornklee findet aber nicht nur in der Volksheilkunde Verwendung. Aufgrund ihres hohen Nährstoffgehalts sind die getrockneten Samen überaus sättigend und ein beliebtes stärkendes Nahrungsmittel. Als Suppe oder Brei wird Bockshornklee Kindern und älteren Menschen bei Eßstörungen und Magersucht gereicht. Kraut und Samen eignen sich für den Einsatz bei Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe des Bockshornklees gelten als blutzuckersenkend, immunstimulierend, cholesterinsenkend. Bockshornkleesamen, Samenpulver und Bockshornkleetees sind eine beliebte Begleitmedikation bei Diabetes mellitus, Hyperglykämie und zu hohem Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie). Achten Sie darauf, daß ihr Körper alle nötigen Mineralstoffe dieses Mittels in ausreichender Menge zugeführt bekommt! Nur so können Sie in den vollen Genuß der heilenden Wirkung von Bockshornklee kommen.

Foenum graecum – Anwendungsgebiete

Die außerordentliche Heilwirkung von Trigonella foenum graecum ist seit uralten Zeiten bekannt. Umso leichter verständlich ist es, daß auch die Homöopathie diese Pflanze und ihre Wirkstoffe für sich erkannt hat.

Das Anwendungsspektrum von Bockshornklee ist schlicht enorm. Als “griechisches Heu” Fenugreek ist Foenum graecum, bei aktiven Sportlern und Bodybuildern bekannt. Auch die traditionelle Medizin kennt die Wirkstoffe und macht sie sich für diverse Zwecke zunutze. Bockshornklee ist reich an Eisen, Nikotinsäurederivaten (Trigonellin), Alkaloiden und Saponinen. Es enthält die Vitamine A, B, C, ferner Calcium und Magnesium und stellt damit eine wichtige Mineralquelle dar. Das homöopathische Arzneimittel Foenum graecum wird in der Regel aus den getrockneten Samen der Pflanze zubereitet, in ihnen läßt sich nämlich die höchste Konzentration der Aktivstoffe nachweisen.

Aufbaupräparat Foenum graecum

Foenum graecum ist besonders geeignet zur Behandlung von Eßstörungen, wie Anorexie (A. nervosa) und nervöser Magersucht. Bockshornklee gilt als appetitanregend und nährstoffreich. Sein hoher Gehalt an Schleim- und Ballaststoffen unterstützt die Gewichtszunahme. Selbst Leistungssportler halten trotz intensivem Ausdauertraining dank Fenugreek-Präparaten ihr optimales Körpergewicht. Foenum graecum versorgt den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, die er benötigt, und hilft überschüssiges Fett abzubauen. Bockshornklee gilt als extrem sättigend und hilft somit auch Menschen, die stets und ständig Hunger verspüren. Im Rahmen eines ausgewogenen Diätplans hilft das Mittel dem Sportler, trockene Muskelmasse aufzubauen.

Indikationen bei Stoffwechselstörungen

In der Homöopathie ist Foenum graecum vor allem in der Behandlung von Stoffwechselerkrankungen angezeigt. Das homöopathische Mittel Foenum graecum ist in der Tat für seine blutzuckersenkende Wirkung bekannt.

Foenum graecum senkt den Blutzuckerspiegel, ist somit ideal für Diabetiker, für die zu hohe Blutzuckerwerte symptomatisch sind. Die Heilwirkung von Bockshornklee im Zusammenhang mit der Zuckerkrankheit ist wissenschaftlich erwiesen. Daneben hat Bockshornklee positive Wirkung auf den Cholesterin- und Triglyzeridspiegel im Blut. Zu hohe Werte können durch die Einnahme entsprechender Medikamente dauerhaft gesenkt werden. Bockshornklee spielt somit auch in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen eine wichtige Rolle.

Foenum graecum – Dosierungsempfehlungen

Gegen Untergewicht und Mangelerscheinungen hilft eine Kapsel Foenum graecum dreimal täglich. Wer Samenpulver vorzieht, nimmt 3 bis 5 g täglich. Um appetitanregende Wirkung zu erzielen, kann die tägliche Dosis auf bis zu sechsmal 1 Gramm angehoben werden. Im Kampf gegen Übergewicht wird empfohlen, mittags und abends jeweils 20 Minuten vor den Mahlzeiten fünf Globuli Foenum graecum C30 zu nehmen. Damit stellt sich auch bei großen Essern ein Sättigungsgefühl schneller ein.

Zur Behandlung von Stoffwechselstörungen wird meist folgende Empfehlung ausgesprochen: 2 bis 3 Gramm Aktivsubstanz in Form von Samenpulver oder Kapseln. Diese Menge sollte auf drei Dosen pro Tag verteilt werden. Am besten nimmt man Bockshornklee vor den drei Hauptmahlzeiten mit einem Glas Wasser.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Foenum graecum”

Indikationen

  • Diabetes mellitus
  • Eßstörungen
  • Eßsucht, Bulimie (Bulimia nervosa)
  • Haarausfall, Alopezie
  • Magersucht, Anorexie (Anorexia nervosa)
  • Übergewicht, Adipositas
 

Gut zu wissen: Man muß wissen, daß Foenum graecum frühestens nach 4 Tagen regelmäßiger Einnahme Wirkung zeigt. Um wirklich in den Genuß der Vorzüge dieses Mittels zu kommen, sollte man also schon etwas Geduld aufbringen.

 

Syn: Trigonella foenum graecum, Foenum-graecum officinale, Bockshornklee, Kuhhornklee, Hornkleesamen, Fenugreek, Semen foenugraeci

 

 

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Bewertung: 2.6 ( 59 Stimmen)
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1 Beitrag zu “Foenum graecum

  1. Pingback: Bockshornklee, Ziegenhorn, griechisches Heu oder Fenugreek | ZIFFELS blog & shop

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.