Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Fagopyrum esculentum

Fagopyrum esculentum – kleines Mittel, große Wirkung

Fagopyrum esculentum ist eine krautige Pflanze, die heutzutage aufgrund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften in weiten Teilen der Erde angebaut wird. Echter Buchweizen, wie die Pflanze vom Laien genannt wird, ist Nahrung und Medizin gleichzeitig. Buchweizen ist eine wichtige Nahrungsquelle für Mensch und Tier, dient zur Herstellung von Lebensmitteln wie Brot, ist aber auch ein weit eingesetztes Futtermittel. Nutzpflanze Abgesehen von der Tatsache, daß Buchweizen reich an Nährstoffen ist, wird er als Fagopyrum esculentum in der Homöopathie zu einem wirksamen Mittel zur Heilung verschiedener Krankheiten. Das Anwendungsspektrum von Fagopyrum reicht von Hautläsionen über senilen Pruritus bis hin zu kardiovaskulären Leiden. In homöopathischen Apotheken kann man dieses Homöopathikum als Tropfen, Ampullen und anderen synthetisch hergestellten Formen finden.

Fagopyrum esculentum ist eine seit Jahrhunderten bekannte Pflanze. Ihre breitgefächerten therapeutischen Tugenden haben längst über die Pflanzenheilkunde in der naturheilkundlichen Therapieform Homöopathie Eingang gefunden. Mit Fagopyrum, aufgrund seiner Bezeichnung Buchweizen eine häufig als Getreide angesehene Pflanze, können unterschiedliche Krankheiten und Gebrechen behandelt werden.

Fagopyrum esculentum, der Echte oder Gemeine Buchweizen, ist ein Scheingetreide. Er gehört zu den zweikeimblättrigen Pflanzen, den sogenannten Eudikotyledonen. Die Gattung der Buchweizen (Fagopyrum) gehört in die botanische Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Andere Namen sind Heidenkorn, Heidensterz, Brein Es wird berichtet, der Buchweizen sei als “sarazenisches Korn” mit den Kreuzzügen nach Europa gekommen.

Fagopyrum esculentum – Kurzbeschreibung

Fagopyrum esculentum ist ein homöopathisches Mittel aus den Samen der gleichnamigen Pflanze. Buchweizen enthält das Flavonoid Rutin, das die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen anregt und verbessert. Das Schwarze Welschkorn, wie der Buchweizen in manchen Regionen auch genannt wird, enthält daneben Magnesium, Mangan, Lysin, Tryptophan und Amylose.

Die einjährig wachsende, krautige Pflanze, Buchweizen gehört weder zu den Gräsern noch ist sie mit Weizen verwandt, es handelt sich nicht um eine Getreideart. Buchweizen ist seit Jahrtausenden als Nutzpflanze und Heilpflanze bekannt. Die Nüsse sind reich an Eiweiß und enthalten alle essentiellen Aminosäuren und Antioxidantien.

Das Ursprungsland des Buchweizens ist China. Seit dem 14. Jahrhundert ist die genügsame Pflanze über Rußland und Nordamerika auch nach Europa gelangt. Buchweizen ist bei bestimmten Nahrungsmittelallergien als glutenfreie Alternative zu Weizenmehl einsetzbar.

Fagopyrum esculentum – Anwendungsgebiete

Fagopyrum esculentum ist vor allem bei Hautkrankheiten einsetzbar. Es heilt Verletzungen der Haut, wirkt bei Sonnenallergie, Hautausschlägen und Altersjuckreiz (seniler Pruritus) an besonders behaarten Körperbereichen lindernd. Mit seinem hohen Gehalt an Rutin wirkt Buchweizen durchblutungsfördernd und hält die Gefäße gesund. Das Homöopathikum Fagopyrum esculentum wirkt bei zu hohem Blutdruck Blutungsgefahren entgegen und aktiviert bei venöser Insuffizienz die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen.

Buchweizen wirkt hohem Blutzucker entgegen und ist somit auch für Diabetiker interessant. Die traditionelle Medizin arbeitet mit Fagopyrum zur Senkung des Cholesterinspiegels. Verdauungsstörungen wie Dyspepsie lassen mit dieser Pflanze ebenfalls behandeln. Ihre Blätter wirken Frostbeulen und Krampfadern entgegen.

Dosierungsempfehlungen

Fagopyrum esculentum ist angezeigt, um Juckreiz an behaarten Körperzonen, Augen, Händen und After zu nehmen. In manchen Fällen tritt solcher Juckreiz in den späten Nachmittagsstunden auf und wird durch Wärme verschlimmert. Auch Pruritus bei Menschen, die unter Verdauungsstörungen leiden, kann gut behandelt werden. Das in den Pflanzenzellen enthaltene Rutin wirkt gefäßstärkend und hilft vor allem, wenn leichte Schwellungen auftreten. Auch bei Frostbeulen und Krampfadern hat sich Fagopyrum esculentum bewährt.

Je nach Stärke der Symptome wird der Homöopath mit den Potenzen D6 bis C9 arbeiten. Gegen chronische Colitis 40 g Körner abkochen und den Sud wie Tee trinken. Die übliche Dosis beträgt 3 Tassen täglich. Für das Synthesemittel Tone, dessen Inhaltsstoffe neben Fagopyrum esculentum Humulus lupulus, Vaccinium angustifolium, Niacin, Magnesium und Kalium sind, beträgt die empfohlene Tagesdosis zweimal täglich eine Tablette, die mit einem Glas Wasser zu den Mahlzeiten genommen wird.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Fagopyrum esculentum”

Indikationen

  • Pruritus, Juckreiz
 

Gut zu wissen: Fagopyrum esculentum ist ein homöopathisches Mittel, das Krankheiten der Haut behandelt. Allerdings wird davon abgeraten, das Mittel während der Schwangerschaft ohne Zustimmung seines behandelnden Arztes zu nehmen.

 

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 3.7 ( 46 Stimmen)
Fagopyrum esculentum, 3.7 out of 5 based on 46 ratings

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.