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Euphrasia officinalis

Bei Augenleiden Euphrasia officinalis

Euphrasia officinalis, im Volksmund Gemeiner oder Großer Augentrost, ist eine Wiesenpflanze, die man hauptsächlich in Europa und Asien antreffen kann. Euphrasia gehört zu der botanischen Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae), früher auch Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae) genannt. Die anmutig anzuschauende Pflanze ist seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt, was sie unter anderem ihren Inhaltsstoffen, neben Chlorophyll und Tanninen Aucubin und andere Glykoside, zu verdanken hat. In der Tat besitzt Euphrasia viele Heileigenschaften, Teile der Pflanze und ihre Wirkstoffe sind als entzündungshemmend, schmerzlindernd, appetitanregend und verdauungsfördernd bekannt.

Wie der volkstümliche Name Augentrost vermuten läßt, kann die Pflanze bei Augenentzündungen heilend eingesetzt werden. Augentrost ist in der Tat ein uraltes Heilkraut, wird seit dem 14. Jahrhundert gegen Bindehautentzündung und Entzündungen der Schleimhäute angewandt. Der lateinische Name, Euphrasia, geht auf die griechische Göttin der Anmut Euphrosyne zurück und bedeutet soviel wie Freude oder Frohsinn. In der Vergangenheit wurde Augentrost vor allem eingesetzt, um besser sehen zu können. Die moderne Homöopathie geht weiter und behandelt verschiedentlich Infektionen und Entzündungen der Augen, darunter z. B. Lidödeme und Bindehautentzündungen.

Leitsymptome

Euphrasia gilt als exzellentes Mittel gegen Bindehautentzündung und Rhinokonjunktivitis, wenn die Augen stark tränen und gereizt sind. Dies ist vor allem bei Katarrhen der Fall, bei Allergien und Heuschnupfen. Euphrasia officinalis ist insbesondere dann angezeigt, wenn die Augen durch Schwellung, Brennen, eine laufende Nase oder starken Tränenfluß Probleme bereiten. Das Heilmittel kann ebenfalls bei ödematöser Entzündung eingesetzt werden, oder auch bei Photophobie, wenn es darum geht, starke Augenschmerzen in Verbindung mit extremer Lichtempfindlichkeit zu behandeln. Euphrasia officinalis kann vor allem dann helfen, wenn sich die Symptome an der frischen Luft oder auch durch Luftverschmutzung oder Tabakrauch verschlimmern.

Empfohlene Dosierung bei Konjunktivitis

Bei infektiöser oder allergischer Konjunktivitis wird empfohlen, stündlich 5 Globuli Euphrasia officinalis C5 zu nehmen, bis die Symptome allmählich nachlassen und die Augen weniger brennen und tränen. Bei anhaltenden Symptomen dagegen tut man gut daran, möglichst rasch einen Arzt zu konsultieren.

Empfohlene Dosierung bei Rhinokonjunktivitis

Durch die Rhinokonjunktivitis gereizte Augen erfahren Linderung, wenn man viermal täglich 5 Globs. Euphrasia officinalis C9 nimmt, und zwar solange, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind. In diesem Zusammenhang sollte man wissen, daß dieses Mittel auch dann wirkt, wenn die Beschwerden zu einer geröteten Bindehaut führen und mit einem Fremdkörpergefühl oder Sandkorngefühl in den Augen einhergehen.

Empfohlene Dosierung bei allergischer Rhinitis

Bei der allergischen Rhinitis sollte man viermal täglich 5 Globs. Euphrasia officinalis C9 plus morgens und abends 5 Globs. Poumon histamine (Lungenhistamin) C9 nehmen, bis die Allergie zurückgeht und die Augen endlich nicht mehr tränen.

Vorsicht!

Euphrasia officinalis ist aufgrund seiner stimulierenden Eigenschaften nicht geeignet für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen. Vor einer Selbstbehandlung mit Euphrasia sollten sich die Betroffenen mit ihrem Arzt oder behandelnden Homöopathen in Verbindung setzen und fragen, ob sie dieses Medikament bedenkenlos nehmen können.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Euphrasia officinalis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Poumon histamine (Lungenhistamin)

Indikationen

  • Bindehautentzündung, Konjunktivitis
  • Lichtscheu, Photophobie
  • Rhinitis, Schnupfen, Nasenschleimhautentzündung, Katarrh
  • Rhinokonjunktivitis, Heuschnupfen
 
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Gut zu wissen: Euphrasia officinalis paßt hervorragend als Angriffsbehandlung bei der Konjunktivitis und Rhinokonjunktivitis, kann aber auch bei allergischer Rhinitis helfen, wenn die Augen gereizt sind und stark tränen.

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Bewertung: 2.8 ( 20 Stimmen)
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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.