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Erigeron canadensis

Infektionen in Gynäkologie und Urologie mit Erigeron canadensis lindern

Erigeron canadensis ist ein in der Homöopathie beliebtes und häufig verwendetes pflanzliches Heilmittel. Zubereitet wird Erigeron canadensis aus dem zu der botanischen Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehörenden Kanadischen Berufkraut (Conyza canadensis) oder Katzenschweif, eine etwa ein Meter hohe Pflanze, die einjährig wächst. In ihrer Heimat, Nordamerika und Kanada, zählte das Berufkraut oder Greisenkraut, wie es noch heißt, bereits in früheren Zeiten zu den wirklich bedeutenden Heilpflanzen. Auch hierzulande hat sich die Pflanze sehr gut eingelebt, man findet sie am Wegesrand, entlang der Bahngleise und auf Schuttplätzen. In der Naturheilkunde verwendet werden die oberen Pflanzenteile, die länglichen Blätter und die blühenden Sproßspitzen. Das Berufkraut gilt als harntreibend, adstringierend und tonisierend (belebend). Es ist bekannt dafür, entzündungshemmend zu wirken und bei Rheumabeschwerden zu helfen. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen Gerbstoffe, ätherische Öle und Cholin. Für die Gewinnung der Urtinktur des homöopathischen Heilmittels Erigeron canadensis arbeitet der Homöopath mit der ganzen Pflanze, sobald sie in voller Blüte steht.

Erigeron canadensis – Gynäkologie

Erigeron canadensis (Kürzel: Erig.) hilft bei starken Regelblutungen, die von intensiven Schmerzen begleitet werden. Es kann auch genommen werden, um Schmerzen in den Eierstöcken zu lindern. Es ist der werdenden Mutter eine wertvolle Hilfe, sobald sich die Gebärmutter senkt, und wenn während und nach der Geburt Blutungen auftreten. Die Patientin sollte zu Erigeron greifen, wenn sie im Beckenbodenbereich und in der Lendengegend Schmerzen verspürt, die bis in die Genitalien ausstrahlen.

Urologie

Bei Zwischenblutungen und Dauerblutungen (Metrorrhagie) mit krampfartigen Schmerzen und Blasenentzündungen sollte zu Erigeron canadensis gegriffen werden. Dieses Homöopathikum wirkt garantiert bei schmerzhafter und zu seltener Miktion. Tropfenweisem und mit Blut vermischtem Urin sollte mit Erigeron canadensis entgegengewirkt werden.

Empfohlene Dosierung bei gynäkologischen Beschwerden

Entlastung durch Erigeron canadensis C9 erhalten Patientinnen mit heftiger und schmerzhafter Regelblutung (zwei- oder dreimal täglich drei Globuli). Schmerzen in den Eierstöcken kann man mit Erigeron canadensis C4 lindern (dreimal täglich zu nehmen). Der Gebärmuttervorfall, Blutungen im Zusammenhang mit der Geburt und Lumbalgien bedürfen der Einnahme von Erigeron canadensis, und zwar dreimal täglich 3 Globuli.

Empfohlene Dosierung bei Harnwegsbeschwerden

Um der Dauerblutung und Metrorrhagie einhergehend mit krampfartigen Schmerzen oder auch der häufigen Blasenentzündung ein Schnippchen zu schlagen, empfiehlt es sich, 3-mal täglich 3 Globuli Erigeron canadensis C5 zu nehmen. Zu seltener und schmerzhafter Miktion und nur tropfenweise abgesetztem Urin gefolgt von Blutungen wirkt man mit einer täglichen Einzelgabe Erigeron canadensis C15 am besten entgegen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Erigeron canadensis”

Indikationen

  • Blasenentzündung, Zystitis (Cystitis)
  • Menstruationsschmerz, Dysmenorrhoe
  • Menorrhagie, Monatsblutung (verlängerte)
  • Metrorrhagie, Zwischenblutung
 

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Gut zu wissen: Dem durch den Zahndurchbruch fiebernden Baby können die Eltern mit Erigeron canadensis helfen. Das Mittel ist ebenfalls wirksam, um Dysenterie, heftiges Zahnfleischbluten und Geschwürbildung in der Kehle zu behandeln.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.