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Equisetum hiemale

Harnwegsinfekte und Enuresis mit Equisetum hiemale behandeln

Equisetum hiemale ist ein in der Homöopathie häufig zum Einsatz gelangendes Heilmittel. Ausgangsstoff ist der Winter-Schachtelhalm, mit botanischem Namen Equisetum hyemale, eine immergrüne und ausdauernde Pflanze aus der Familie der Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae). Schachtelhalme können vorwiegend an wechselfeuchten Standorten angetroffen werden, die Pflanze bevorzugt Schattenplätz in unmittelbarer Nähe von Flüssen und Feuchtgebieten. Von Gartenbesitzern wird der überaus wuchsfreudige und attraktiv anzuschauende Winter-Schachtelhalm gern an Wasserstellen gepflanzt. Die unverzweigt mannshoch wachsenden, hohlen Sprossen halten auch hierzulande der Wintersaison stand. Die homöopathische Urtinktur für Equisetum hiemale (Kürzel: Equis-h) erhält man aus den oberen Pflanzenteilen. Durch die hohen Mengen an Kieselsäure, die der Schachtelhalm unter anderem enthält, handelt es sich um ein beliebtes homöopathisches Mittel bei Infektionen der Harnwege und Enuresis, dem Bettnässen ohne organischen Ursprung bei kleineren Kindern unter drei Jahren.

Die Harnwegsinfektion

Equisetum hiemale wird bei Zystitis (Blasenentzündung) eingesetzt, wenn der Harndrang besonders stark und chronisch ist. Sehr oft läßt dieser Harndrang auch dann nicht nach, trotzdem der Betroffene gerade uriniert hat. Dieses Mittel paßt auch gut zu Enuresis, wiederholtes und unwillkürliches Einnässen vor allem nachts. Dem brennenden Gefühl, das den Wunsch nach Blasenentleerung stets begleitet, kann man mit Equisetum entgegentreten.

Verhaltensauffälligkeiten

Equisetum hiemale entlastet Erwachsene und Kinder, die vor dem Schlafengehen aufgeregt und nervös sind, weil der Harndrang plötzlich besonders stark ist. Das Mittel hilft Personen, die nachts häufig erwachen, weil sie ein plötzliches Verlangen haben ihre Blase zu entleeren. Gegen Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen aufgrund häufigen Wasserlassens kann Equisetum eine Lösung sein.

Empfohlene Dosierung bei Harnwegsinfekten

Blasenentzündungen, die zu starkem und anhaltendem Harndrang trotz häufiger Blasenentleerung führen, werden möglichst mit Equisetum hiemale C9 behandelt (dreimal täglich drei Globuli). Gegen Enuresis und Brennen in den Harnleitern in Verbindung mit dem Verlangen nach Entleerung der Blase kann man dreimal täglich Equisetum hiemale C5, Belladonna C5 plus Sepia officinalis C5 nehmen.

Empfohlene Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten

Bei häufigem Harndrang, vor dem Schlafengehen wie nachts, wird Equisetum hiemale C15 (zweimal pro Tag) empfohlen. Bei Müdigkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen auf Grund häufigen Wasserlassens kann man Equisetum hiemale C15 täglich auf Stundenbasis (je 3 Globs.) nehmen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Equisetum hiemale”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Blasenentzündung, Zystitis (Cystitis)
  • Blasenschwäche, Enuresis, Enurese
 

EQUISETUM HIEMALE in der medpex-Versandapotheke

 

Gut zu wissen: Das homöopathische Heilmittel Equisetum hiemale kann bei stechenden Schmerzen in der Nierengegend helfen, die durch heftigen Miktionsdrang ausgelöst werden.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.