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Eberthinum

Morbus Crohn und Alopezie mit Eberthinum behandeln

Das homöopathische Heilmittel Eberthinum zählt zu den Nosoden, es handelt sich um ein in Kultur hergestelltes Lysat-Antigen. Ausgangssubstanz ist der Erreger Salmonella typhi, ein Bakterium aus der Familie der Salmonella und Verursacher der typhösen Salmonellosen. Eberthinum wird ohne antiseptische Zusätze zubereitet. Anwendungsgebiete des Homöopathikums Eberthinum sind bestimmte Formen von Dermatosen und Magen-Darm-Beschwerden. In der Homöopathie wird Eberthinum zur Behandlung von Typhus und typhusähnlich verlaufenden Krankheiten empfohlen.

Anwendungen in der Gastroenterologie

Zu den größten Einsatzgebieten von Eberthinum gehören chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Morbus Crohn zum Beispiel, eine in Schüben verlaufende chronische Entzündung des gesamten Verdauungstrakts vom Mundraum bis zum Darmausgang. Kennzeichnend für M. Crohn ist der diskontinuierliche, segmentale Befall der Darmschleimhaut, es können gleichzeitig mehrere Darmabschnitte erkrankt sein, am häufigsten betrifft die Entzündung den Übergangsbereich vom Dünndarm zum Dickdarm. Wodurch Morbus Crohn ausgelöst wird, ist noch unklar, es scheint aber eine genetische Veranlagung vorzuliegen. Zur Risikogruppe gehören auch zuvor an Tuberkulose Erkrankte. Der Patient, der im unteren rechten Bereich des Brustraums ein Grummeln und Gurgeln hört, sollte eine Behandlung auf Basis von Eberthinum erwägen. Ebenfalls eingesetzt werden kann Eberthinum bei der krankhaften Lebervergrößerung bzw. Hepatomegalie. Hierbei verspürt der Kranke Schmerzen ähnlich denen, wie sie bei einer Blinddarmreizung auftreten. Die akute Hepatomegalie beschreibt eine Entzündung der Leber, dabei kann es in der Gallenblase zu Eiteransammlung kommen. Der Patient leidet unter heftigem und häufigem Durchfall von ockergelber Farbe.

Weitere Indikationen

Eberthinum besitzt ganz besondere Eigenschaften. In der Dermatologie ist Eberthinum angezeigt, um Pilzinfektionen (Mykosen) und durch Parasiten verursachte Erkrankungen zu behandeln. Eine Folge von pilz- und parasitenbedingten Dermatosen ist der massive, büschelweise Ausfall von Haaren, auch Alopezie genannt. Eine solche Alopezie muß nicht unbedingt durch Pilzinfektionen ausgelöst sein, und dennoch erweist sich Eberthinum als hilfreich. Dieses homöopathische Arzneimittel wird verordnet, um dem Patienten bei Lungenstauung, heftigen Fieberschüben und Lungenentzündung Linderung zu bringen.

Dosierung in der Gastroenterologie und Dermatologie

Im Zusammenhang mit Morbus Crohn wird Eberthinum hauptsächlich als remissionserhaltende Therapie eingesetzt, um neuen Schüben vorzubeugen und relative Beschwerdefreiheit zu erzielen. In der Behandlung von Morbus Crohn wird mit Eberthinum C9 oder C15 gearbeitet. Eine Dosis kann helfen, um ockerfarbenem Durchfall zu verfestigen. In der Dermatologie kann sich Eberthinum C15, einmal wöchentlich genommen, als hilfreich erweisen. Damit überzeugende Ergebnisse erzielt werden, nimmt der Patient die Arznei zwei volle Monate hindurch.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Eberthinum”

Indikationen

  • Alopezie, Alopezia, Glatze, Haarausfall
  • Durchfall, Diarrhoe
 

Gut zu wissen: Neben den Anwendungsgebieten Dermatologie und Gastroenterologie kennt die Homöopathie auch das medizinische Feld der Kardiologie im Zusammenhang mit Eberthinum. So ist das Mittel bekannt dafür, auch toxische Formen der Myokarditis zu heilen.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.