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Diphtherotoxinum

Bei HNO-Beschwerden mit Diphtherotoxinum helfen

Das homöopathische Heilmittel Diphtherotoxinum wird aus dem Diphtherie-Erreger Corynebacterium diphtheriae hergestellt. Es gehört somit zu den Nosoden. Das Mittel ist bekannt für seine Wirkung auf die HNO-Sphäre. Diphtherotoxinum ist ein Homöopathikum, daß gleichermaßen vorbeugend zum Schutz vor Krankheitserregern, zur Angriffsbehandlung bei akuten Symptomen und zur Nachbehandlung zwecks Rückfallprophylaxe eingesetzt werden kann. Die verschiedenen Darreichungsformen (Dilution, Impfnosode und Globuli) machen es möglich, aus einer breiten Produktpalette zu wählen und so stets die beste therapeutische Wirkung zu erzielen.

Diphtherotoxinum – Kurzbeschreibung

Ausgangssubstanz für die Nosode Diphterotoxium ist das Diphtherie-Toxin. Die Substanz wird entsprechend den homöopathischen Vorschriften Hahnemanns aus Diphtherie-Erregern zubereitet und schrittweise potenziert. Obwohl das Mittel zumeist im Zusammenhang mit der Behandlung von Beschwerden im HNO-Bereich erwähnt wird, hat es doch in Wirklichkeit ein deutlich weitreichenderes Aktionsfeld.

Indikationen

Diphtherotoxinum wird empfohlen, um Erkrankungen der HNO-Sphäre zu behandeln. Das Mittel ist wirksam bei Lähmungserscheinungen nach Diphtherie, häufigem Nasenbluten (Epistaxis), Hals- und Rachenentzündungen, Neigung zu Erkältungskrankheiten, Atemwegsinfekten mit Katarrh und Schnupfen mit viel Absonderung. Es hilft bei Bronchitis, Angina (Tonsillitis), Husten. Leitsymptome für den Griff zu Diphtherotoxinum sind Mundgeruch und übelriechender Atem, geschwollene Mandeln, Erstickungsanfälle, ein belegter Gaumen und eine näselnde Stimme, Heiserkeit bis hin zu Stimmverlust. Diphtherotoxinum ist empfehlenswert bei Stimmbandreizung, Husten mit Schluckschwierigkeiten, entzündetem Kehlkopf, Heiserkeit und Aphonie.

Diphtherotoxinum – Dosierung

Bei geschwollenen Mandeln oder Angina (tonsillaris) wird mit Diphtherotoxinum C7 behandelt. Die beginnende Erkältung oder ein Schnupfen erfordern eine Dosis Diphtherotoxinum K20. Gegen Kehlkopfentzündung, Laryngitis, Tracheitis hilft eine wöchentliche Gabe Diphtherotoxinum K20 direkt nach dem Aufstehen, zum Beispiel jeweils am Sonntag. Zur Vermeidung von HNO-Beschwerden im Abstand von je acht Tagen prophylaktisch mit Einzeldosen Diphtherotoxinum C9, C15 und C30 arbeiten. Zur Nachbehandlung besser Einzelgaben Diphtherotoxinum K1000 nehmen. Die Einnahme erfolgt einmal alle zwei Monate.

Bei akuter und seröser Otitis 1 Dosis Dyphterotoxinum C30 nehmen. Diphtherotoxinum C9 gibt es auch als homöopathischen Grippeimpfschutz. In Verbindung mit DTP-Impfungen (Diphtherie, Tetanus, Pocken) bringt die Impfnosode Diphtherotoxinum tetanoxinum K30 verbesserten Schutz. Das Diphtherie-Toxin erweist sich als sinnvoll, um Komplikationen nach der Diphtherie-Impfung zu verhindern und eventuellen Reaktionen vorzubeugen. Hierfür wird am Tag der Impfung abends eine Dosis Diphtherotoxinum C15 genommen. Als Hauptmittel wird die Nosode Diptherotoxinum in den Potenzen C9, C12, C15, C24 oder C30 eingesetzt und einmal wöchentlich oder alle 14 Tage genommen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Diphtherotoxinum”

Indikationen

  • Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)
 

Gut zu wissen: Diphtherotoxinum ist ein wirksames Homöopathikum, das in keiner Hausapotheke fehlen sollte. Für Kinder wie ältere Menschen, die zu Mandelentzündungen und Grippeinfekten neigen, ist es von unschätzbarem Wert. Diphtherotoxinum wirkt vorbeugend bei Erkrankungen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs und ist ein wichtiges Konstitutionsmittel in der Behandlung dieser Krankheitsbilder.

 

 

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Bewertung: 5.0 ( 1 Stimmen)
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1 Beitrag zu “Diphtherotoxinum

  1. Eher ungeläufiges Mittel für mich; gut beschrieben; werde ich bzgl präventiver Wirkung testen; klingt wirklich nach einem Basismittel. / Sehr nteressant!

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.