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Staphisagria

Staphisagria in Urologie, Dermatologie und Augenheilkunde

Staphisagria ist ein homöopathisches Heilmittel mit umfangreichem Wirkungsspektrum. Von Harnwegsproblemen bis hin zu Augenentzündungen, kleinen Kratzern und ungefährlichen Schnittwunden – das Homöopathikum Staphisagria behandelt sie alle. Auch bestimmte ekzematöse Formen können im Rahmen einer Langzeittherapie mit dieser uralten Heilpflanze ausgeheilt werden. Ausgangsstoff für das Homöopathikum Staphisagria (Kürzel: Staph.) ist der Rittersporn Delphinium staphisagria, unter anderem noch Stefanskörner, Stephanskraut oder Läusepfeffer genannt, eine zu der botanischen Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) gehörige Heilpflanze.

Leitsymptome

Staphisagria ist ein homöopathisches Mittel, das die Wundheilung und Vernarbung von oberflächlichen Schnittwunden kleinerer Größe beschleunigt. Es hilft aber auch bei der Kauterisierung von größeren Wunden, wie sie zum Beispiel nach einem chirurgischen Eingriff entstehen.

Bestimmte Infektionen der Harnwege treten vor allem dann auf, wenn sich der Körper in einem Zustand extremer Anspannung befindet. In der Tat kann Streß die Organfunktionen aus dem Gleichgewicht bringen. In solchen Situationen plagt sich der Betroffene stets und ständig mit seinen Sorgen. Er glaubt alles unter Kontrolle zu haben, und genau dann steigt seine Nervosität und Anspannung. Mitunter wächst ihm alles über den Kopf, er fühlt sich komplett überfordert. Seine Wutanfälle sind derart gewaltig, daß ihm seine übertriebenen Gefühle Infektionen in den Harnwegen verursachen. Häufiges Wasserlassen aufgrund von Angst, Traurigkeit oder Depression bewirken Harnwegsentzündungen, die sich stets zwischen den einzelnen Toilettengängen schmerzhaft bemerkbar machen. Sobald der Betroffene uriniert, läßt das Brennen im Harntrakt nach. Es ist wichtig, seinem behandelnden Arzt alle Symptome auf das Genaueste zu beschreiben, denn eine derart brennende Harnröhre ist nicht auf eine infektiöse Blasenentzündung zurückzuführen. Staphisagria hilft, das Brennen zu nehmen und die Entzündung abklingen zu lassen.

Staphisagria wird Patienten mit Hautausschlag empfohlen, bei dem der Betroffene vorübergehend Entlastung verspürt, wenn er sich kratzt. Der Hautausschlag scheidet viel eitrige Flüssigkeit ab und kauterisiert schnell. Um diesen Juckreiz zu behandeln, braucht man Staphisagria. Hautausschläge können sich in harmlosem Ekzem  äußern und nach Abfallen der Kruste eine unangenehm riechende, bittere Flüssigkeit absondern. Nach Abheilung der alten erscheinen neue Wunden. Der Ausschlag befällt zumeist die Kopfhaut, den Bereich hinter den Ohren oder im Nacken. Manche Patienten zeigen ihn auch um ihre Augen herum. Man muß jedoch wissen, daß Staphisagria Juckreiz nur lindern kann, wenn dieser auf eine psychologische Störung zurückzuführen ist. Depression beeinflußt die Haut enorm, so daß einige Patienten beim Auftreten ihrer Probleme auch den unangenehmen Juckreiz verspüren.

Depressionen und Angstzustände können die Form von Harnwegsbeschwerden annehmen, sich aber auch in Warzen äußern, die sich vor allem an den Genitalien bilden. Ein depressiver Gemütszustand kann Gerstenkörner und Hagelkörner bewirken, die sich dicht am Auge oder den Augenschleimhäuten bilden. Staphisagria ist in der Behandlung von depressiven Störungen indiziert, die mit Unbehagen an den Genitalien sowie Harnwegsproblemen einhergehen. Solche psychosomatischen Auffälligkeiten treten zumeist bei besonders schüchternen Menschen auf, bei denen sich alles um Sexualität dreht. Sie wünschen sich eine normale Geschlechtsbeziehung, werden aber aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme von einer solchen abgehalten. Ihre Schüchternheit wirkt sich ganz klar negativ auf ihre Entscheidungsfindung aus. Sie fühlen sich von dem anderen Geschlecht angezogen, wagen aber nicht auf ihr Gegenüber zuzugehen. Stattdessen verschaffen sie sich Erleichterung, indem sie sich masturbieren. Ihre psychischen Probleme führen gleichzeitig zu ständigem Harndrang, ein Krankheitsbild, bei dem der Betroffene ein häufiges Verlangen zum Wasserlassen in geringen Mengen verspürt.

Dosierungen

Lokal begrenzte Wunden heilen mit Staphisagria C5 oder C7 schnell ab. Für tiefere Wunden ist es ratsam, zu Staphisagria C5 zu greifen. Wenn die Verletzung noch frisch ist, wird anfänglich alle zwei Stunden eine Gabe Staphisagria C9 genommen. Im weiteren können die Einnahmeabstände dann vergrößert werden. Eine solche Behandlung wird eine Woche lang durchgeführt.

Eine Heilbehandlung mit Staphisagria C9 oder C7 ist sinnvoll, wenn eine Harnwegsinfektion behandelt werden soll. Die Behandlungsdauer erstreckt sich über drei Monate, während der alle zwei Stunden 5 Globuli genommen werden. Hautausschlag psychosomatischen Ursprungs behandelt man mit Staphisagria C15. Das Mittel sollte stets dann von dem Patienten genommen werden, wenn ihn Juckreiz überkommt. Zur Heilung von Warzen nimmt man idealerweise mindestens 2 Monate lang Staphisagria in der Potenz C9. Hiervon werden morgens und abends je 5 Globuli genommen. Um einem Hagelkorn oder Gerstenkorn Einhalt zu gebieten, sollte man unbedingt drei Monate lang zu Staphisagria C7 greifen. In diesem Fall sollte der Patient täglich morgens und abends je 5 Globuli nehmen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Staphisagria”

Indikationen

  • Blepharitis, Lidrandentzündung
  • Chalazion, Hagelkorn
  • Kondylom, Genitalwarze, Feigwarze
  • Blasenentzündung, Zystitis (Cystitis)
  • Ekzem, Ausschlag
  • Herpes simplex
  • Lumbago, Kreuzschmerzen
  • Gerstenkorn
  • Prä- und postoperative Versorgung
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Schlafstörungen
  • Warze

 

Gut zu wissen: Die Krankheitsbilder, welche sich mit Staphisagria behandeln lassen, sind von einem Patienten zum anderen unterschiedlich. Die unsymptomatische Depression, die unter anderem zu Sexunlust anstatt dem üblichen Juckreiz am ganzen Körper führt, kann durch eine Therapie auf Basis von Staphisagria leicht geheilt werden.

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Bewertung: 2.8 ( 131 Stimmen)
Staphisagria, 2.8 out of 5 based on 131 ratings

1 Beitrag zu “Staphisagria

  1. Pingback: Chalazion, Hagelkorn | Homöopathiewelt

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.