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Stramonium

Stramonium, homöopathisches Heilmittel par excellence für das Nervensystem

Stramonium, beliebtes homöopathisches Heilmittel unter anderem in der Kinderheilkunde, wird aus einer Pflanze namens Datura stramonium gewonnen. Bei dieser handelt es sich um den Gemeinen oder Weißen Stechapfel, ein ebenso attraktives wie nützliches Gewächs in der botanischen Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Aktive Substanzen des Stechapfels sind Scopotamin, Atropin und Hyoscyamin, hochgiftige Alkaloide, die sich in allen Teilen der Pflanze finden. Für die Gewinnung der Urtinktur arbeitet der Homöopath mit den noch unreifen Früchten, den Blüten und den oberirdischen Teilen der Pflanze. In der Zubereitung des homöopathischen Heilmittels Stramonium wird diese Urtinktur immer wieder verschüttelt und dynamisiert. Auf diese Weise geht die Toxizität verloren, nicht aber die Wirksamkeit – ganz im Gegenteil, erst durch die Potenzierung erhält das Mittel seine volle Wirkkraft. Stramonium kann gleichermaßen dem Erwachsenen wie dem Kind verordnet werden.

Infektionskrankheiten

Stramonium behandelt Fieberzustände mit Schüttelfrost und Sonnenstich, der sich durch Kopfschmerzen und ein brennendes Gesicht bemerkbar macht. Dieses Homöopathikum wird Kranken verschrieben, deren Körper durch die Infektion heiß wir, die unter Erbrechen mit Galleninhalt von grüner oder gelber Farbe leiden. Das Mittel wird daneben auch bei Ohrenentzündung (Otitis) eingesetzt.

Entzündliche Syndrome

Stramonium wird empfohlen, wenn die Zunge geschwollen ist, der Mund extrem trocken wird, blutiger Speichel fließt und die Lippen rissig sind. Das Mittel ist wirksam, um Schmerzen im Bereich des Abdomens zu lindern, insbesondere wenn der Bauch anschwillt und zu einem Völlegefühl führt. Auch Angina pectoris kann sehr gut mit Stramonium behandelt werden.

Verhaltensauffälligkeiten

Stramonium kann verschrieben werden, wenn Launenhaftigkeit, Wutausbrüche, Ängste (Phobien) im Vordergrund stehen. Menschen, denen mit Stramonium geholfen werden kann, haben plötzliche heftige Angstkrisen, tief verwurzelte Ängste. Sie fürchten die Dunkelheit, geraten in Gegenwart von Hunden oder Insekten in Panik. Eifersuchtskrisen und starke Erregungszustände gehören ebenfalls zu den Anwendungsgebieten dieses homöopathischen Arzneimittels. Depression und daraus resultierende Schwäche, Gedächtnisstörungen und generell Erkrankungen des Nervensystems sind mit Stramonium zu therapieren. Charakteristisch für den Stramonium-Patienten sind unzusammenhängende, chaotische Gedankengänge und nächtliche Panikattacken. Personen, die plötzlich in lautes Lachen ausbrechen, ohne zu wissen warum, die Gegenstände nicht genau beschreiben können und die ganz allgemein Konzentrationsschwierigkeiten zeigen, kann mit Stramonium geholfen sein.

Lungen-und Bronchialheilkunde

Bei schlechter Atmung, wenn sich die Brust einschnürt und zu Erstickungsanfällen führt, kann zu Stramonium-Globuli gegriffen werden. Stramonium kann in der Behandlung von Asthma und Rhinopharyngitis eingesetzt werden und bei Bronchitis einhergehend mit geschwollenen Gaumenmandeln helfen.

Weitere Indikationen

Stramonium lindert Sonnenstich und wiederkehrende Migräne, von der einzelne Teile des Gesichts betroffen sind. In manchen Fällen wird es auch bei Akne und Hautausschlägen eingesetzt.

Empfohlene Dosierung bei Infektionen

Bei Fieber und stark gerötetem Gesicht oder auch bei Trockenheitsgefühl in der Kehle sollte zu Stramonium C15 gegriffen werden. Die empfohlene Dosis in diesem Fall beträgt 5 Globuli 5-7mal täglich.

Empfohlene Dosierung bei entzündlichen Syndromen

Bei geschwollener Zunge oder aufgeblähtem Bauch zu Beginn stündlich fünf Globuli Stramonium C15 lutschen. Die Einnahmeabstände vergrößern, sobald sich der Gesundheitszustand bessert. Die gleiche Dosierungsempfehlung wird bei Angina und Halsentzündungen ausgesprochen.

Empfohlene Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten

Zur Vermeidung von wechselhaften Stimmungen, Stärkung der Konzentrationsfähigkeit und bei Phobien (Nachtangst, Angst vor Hunden oder Insekten…) gibt man einen Monat lang jeweils vor dem Schlafengehen 3 bis 5 Globuli Stramonium C9. Wer an Schlaflosigkeit leidet, kann die Dosis verdoppeln.

Empfohlene Dosierung bei Atembeschwerden

Bei Rhinopharyngitis und Bronchitis hilft Stramonium C9. Dreimal täglich 5 Globuli langsam unter der Zunge zergehen lassen. Asthma und krampfartiger Husten, die mit Erstickungsgefühl verbunden sind, werden in der gleichen Potenz behandelt. 5 Globuli unter der Zunge schmelzen lassen, sobald sich die Symptome der Krankheit bemerkbar machen.

Andere Dosierungen

Zur Linderung von Sonnenbrand und Migräne 5 Globuli Stramonium C15 nehmen, zu Anfang stündlich, im weiteren in größeren Abständen. Herpes, Akne und Ekzeme wird man am besten mit Stramonium C15 los (täglich 5-7mal 5 Globuli).

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Stramonium”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Ambra grisea
  • Arsenicum jodatum
  • Badiaga
  • Belladonna
  • Carbo vegetabilis
  • Chamomilla vulgaris
  • Cina, Artemisia cina
  • Coccus cacti
  • Corallium rubrum
  • Gelsemium sempervirens
  • Grindelia robusta
  • Hyoscyamus niger
  • Ignatia amara
  • Kalium bromatum
  • Lachesis mutus
  • Medorrhinum
  • Mephitis putorius
  • Mercurius solubilis
  • Natrium muriaticum
  • Sambucus nigra
  • Sulfur
  • Tarentula hispanica

Indikationen

  • Psychomotorische Erregung
  • Asthma
  • Fieber
  • Sonnenstich
  • Spasmus
  • Nachtschreck, Nachtangst
  • Husten

 

Gut zu wissen: Das homöopathische Heilmittel Stramonium wirkt beruhigend auf das Kleinkind in der Abstillphase und hilft ihm, nachts durchzuschlafen. Das Mittel wirkt Angst in der Dunkelheit und plötzlichem Aufschrecken nachts entgegen.

 

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Bewertung: 4.3 ( 4 Stimmen)
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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.