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Coccus cacti

Husten mit Coccus cacti behandeln

Das homöopathische Arzneimittel Coccus cacti wird aus der Scharlach-Schildlaus Dactylopius coccus gewonnen, die auf südamerikanischen Opuntienarten lebt. Für die Zubereitung des Homöopathikums ist nur das befruchtete weibliche Tier interessant. Es wird getrocknet, noch bevor die Nachkommenschaft aus den Eiern schlüpft. Einsatzgebiete des Arzneimittels Coccus cacti sind Erkrankungen in den Bereichen Pneumologie und Infektiologie. Spastischer und krampfartiger Husten vor allem in der Wintersaison und in den kalten Tagen ausbrechende Infektionen gehören zu den hauptsächlichen Erkrankungen, die mit Coccus Cacti behandelt werden.

Husten im Allgemeinen

Durch Husten können sich die verschiedensten Infektionen insbesondere dann manifestieren, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt und kalte Temperaturen Einzug halten. In den meisten Fällen wird der Homöopath Coccus cacti verschreiben. Seine Entscheidung wird in erster Linie davon abhängen, wie alt der Patient zum Beispiel ist und welche weiteren Symptome die Erkrankung begleiten. Bei produktivem Husten mit reichlich Bronchialsekret wird er sich wahrscheinlich für Coccus cacti C9 entscheiden. Der Auswurf ist an seinem schleimigen Aspekt leicht erkennbar.

Bei trockenem Husten ohne Sputum paßt Coccus cacti C3 besser. Ein solcher Husten liegt in der Regel in der Nähe des Kehlkopfes oder der Luftröhre. Coccus cacti wird auch verschrieben, um krampfartigen Husten z. B. in Verbindung mit Keuchhusten zu beruhigen. In der Regel sind Keuchhustenanfälle für den Patienten ganz besonders anstrengend und können sogar zu Angstkrisen führen. Wenn die Hustenanfälle nur von kurzer Dauer sind, den Kranken aber zu ersticken scheinen, wenn er dabei weißen und klebrigen Speichel spuckt, muß Coccus cacti in den Potenzen C5 bis C7 verordnet werden.

Husten beim Säugling

Das homöopathische Arzneimittel Coccus cacti kann auch dem an Husten erkrankten Säugling gegeben werden. In einem solchen Fall sollte man aber grundsätzlich vorab einen Mediziner zu Rate ziehen, um sich hinsichtlich der Dosierung nicht zu irren. Bei einfachem Husten ohne Komplikationen kann Coccus cacti C5 ausreichen. Dieselbe Potenz wirkt bei Fieber, mit Übelkeit und Erbrechen, wobei der Husten nicht zeitgleich mit diesen Symptomen auftritt. Verweigert der Säugling seine Flasche oder hat er ganz offensichtliche Schwierigkeiten beim Atmen, kann man eine Behandlung mit Coccus cacti in Erwägung ziehen.

Hinweise zu Atemwegsinfekten

Infektionen der Atemwege machen sich auf verschiedenerlei Weise bemerkbar. Eine laufende Nase, ein gereizter Rachenraum und beklemmender Druck im Brustraum und Bereich der Bronchien gehören aber zu den drei häufigsten Symptomen. Mit Coccus cacti kann man an allen drei Fronten aktiv werden. Läuft aus der Nase ein weißes Sekret in langen Fäden, benötigt der Patient Coccus cacti C7, und zwar alle drei Stunden fünf Globuli. Handelt es sich um ein respiratorisches Problem von eher chronischer Natur, kann man alternativ zu Coccus cacti C7 greifen (morgens und abends je fünf Globuli).

Sobald sich der Gesundheitszustand gebessert hat, kann das Intervall zwischen den Einnahmen verlängert werden. Aber auch, wenn das Nasensekret zähflüssig, dick und von gelblicher Färbung ist, kann man Coccus cacti nehmen. Halsschmerzen mit Kitzeln und Jucken und gleichzeitig zähem Auswurf finden in Coccus cacti das geeignete homöopathische Mittel. Der Hustenreiz kann vom Zäpfchen, dem Inneren der Luftröhre oder dem Kehlkopf ausgehen und Würgereiz verursachen. Selbst beim Zähneputzen kann es zu Würge- und Brechreiz kommen. Schaumiger Schleim während der Hustenanfälle kann auch zu Atemnot und Erstickungsanfällen führen. Dies ist zumeist morgens der Fall, wenn sich in der Nacht viel Schleim in den Bronchien angesammelt hat und nicht richtig abgehustet werden kann.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Coccus cacti”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Husten
  • Keuchhusten, Pertussis
 

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Gut zu wissen: Ob und wann der Homöopath Coccus cacti verschreibt, hängt davon ab, wie sich der Atemwegsinfekt manifestiert und wie alt der Patient ist. Grundsätzlich sollte man sich an einen erfahrenen Arzt oder Homöopathen wenden, um eine wirklich optimale Therapie und damit bestmögliche Heilungschancen zu erhalten und um Überdosierung zu vermeiden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.