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Cimifuga racemosa

Mit Cimifuga racemosa gut durch die Wechseljahre

Cimifuga racemosa, auch Traubensilberkerze, Frauenkraut oder Wanzenkraut genannt, ist ein aus Nordamerika stammendes Gewächs, das im Juli blüht. Die Pflanze kann bis zu 2 Meter hoch wachsen, ihr getrockneter Wurzelstock findet in der Homöopathie Verwendung. Cimifuga racemosa (auch unter der Bezeichnung Actaea racemosa bekannt) ist in verschiedener Form im Handel erhältlich, die häufigste Darreichungsform sind homöopathische Kügelchen. Cimifuga hilft bei diversen Leiden, die Wirkung zeigt sich aber vor allem bei Menstruationsbeschwerden und Beschwerden während der Wechseljahre. Auch bei Gelenkschmerzen und Verhaltensauffälligkeiten ist Cimifuga/Actaea angezeigt. Cimifuga racemosa besitzt östrogenähnliche Eigenschaften und erweist sich deswegen in der Frauenheilkunde als wahres Multitalent.

Cimifuga racemosa bei Frauenleiden

Die Traubensilberkerze Cimifuga racemosa (Syn.: Actaea racemosa) ist ein seit altersher bekanntes und geschätztes Frauenmittel. Bereits den Indianern in Nordamerika war die Pflanze als wehenhemmend und geburtserleichternd bekannt und wurde zur Linderung von Menstruationsbeschwerden geschätzt. Die Regel anzeigende, sekundäre Symptome wie Ziehen im Unterleib und Schmerzen in der Brust lassen sich mit Cimifuga racemosa ebenfalls gut behandeln. Gleiches gilt für Funktionsstörungen während der Menstruation, wie eine zu starke oder unregelmäßige Blutung.

Actaea bzw. Cimifuga racemosa ist ein bewährtes Frauenmittel. Cimifuga-Tropfen werden empfohlen bei menstruationsbedingter Migräne, die während der Regelblutung oder während der Wechseljahre auftritt. Mit Actaea racemosa/Cimifuga können Schmerzen, welche die Schwangerschaft begleiten, sowie einzeln auftretende Wehen zum Ende der Schwangerschaft gelindert werden. Beginnt man die regelmäßige Einnahme von Cimifuga mehrere Wochen vor der Entbindung, kann das Mittel der Gebärenden bei der Vorbereitung der pränatalen Geburtsarbeit und Einleitung der Wehen helfen und erleichtert ihr damit schlußendlich den Zeitpunkt der Entbindung.

Cimifuga racemosa in der Rheumatologie

Cimifuga racemosa ist ein homöopathisches Mittel, daß sich in der Traumatologie vielfach einsetzen läßt. Unter anderem wirkt es stark auf den linken Ischiasnerv ein, ganz besonders hilfreich ist Actaea bei Schmerzen vom Kreuzbein aus über das Gesäß auf der Rückseite des Oberschenkels bis zur Kniekehle. Auch bei steifem Hals und Achilles-Sehnenentzündung hat sich die Trauben-Silberkerze als hilfreich erwiesen. Cimifuga racemosa lindert Schmerzen, die durch Verschleißerscheinungen infolge intensiven Sports verursacht werden, und hilft bei Muskelkater. Auch bei Rheumabeschwerden im Rücken und in den Halswirbeln sowie bei Nervenschmerzen ist eine Behandlung mit Cimifuga/Actaea racemosa indiziert.

Verhaltensauffälligkeiten

Cimifuga racemosa läßt sich nicht nur in der Traumatologie und Gynäkologie einsetzen. Die Behandlung von auffälligem Verhalten ist ebenso möglich. Das homöopathische Mittel Cimifuga hilft dem Patienten die Realität besser wahrzunehmen und leichter Entscheidungen zu fassen. Im übrigen hilft es wirkungsvoll bei Schlaflosigkeit, Platzangst und Depression.

Dosierung bei Menstruationsbeschwerden

Cimifuga/Actaea racemosa wird nüchtern auf leeren Magen und nicht zusammen mit anregenden oder giftigen Substanzen wie Kaffee oder Tabak eingenommen. Die Substanz kann von der schwangeren Frau und stillenden Mutter bedenkenlos eingenommen werden. Bei Funktionsstörungen im Zusammenhang mit der Menstruation nimmt man für die Dauer der Regelblutung morgens und abends je 5 Globs. Cimifuga racemosa C15. Treten die Symptome zwischen zwei Regelblutungen auf wird empfohlen, ab dem siebten Tag bis zum 15. Tag morgens und abends je 5 Globs. Cimifuga C9 einzunehmen.

Bei Kopf- und Muskelschmerzen wird eine Dosierung von 5 Globs. Cimifuga C9 empfohlen. Zur Regulierung der Geburtsarbeit beginnt die schwangere Frau eine Woche vor der Entbindung die Behandlung mit Cimifuga C9 in Kombination mit Caulophyllum thalictroides C9. Von beiden Präparaten zweimal je 5 Globuli schlucken. 4 Wochen vor der Geburt beginnend kann man Cimifuga racemosa auch durch eine wöchentliche Gabe von Gelsemium sempervirens begleiten.

Dosierung bei Rheumabeschwerden

Bei steifem Hals helfen 4 x täglich 5 Globs. Cimifuga racemosa C9, die bis zum Verschwinden der Beschwerden eingenommen werden. Zur Linderung von Neuralgien wie dem Zervikalsyndrom empfiehlt es sich, 5 Globs Cimifuga racemosa C9 einzunehmen, bis die Schmerzen zurückgehen. Wie bei der Paratendinitis der Achillessehne nimmt der Patient zwei Wochen lang 3x täglich 5 Globs. Cimifuga racemosa C7 oder C9 zu sich. Bei Nackenschmerzen wird empfohlen, 5 Globs. Cimifuga racemosa C5 zu schlucken, sobald sich die ersten Symptome einer Entzündung bemerkbar machen.

Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten

Abhilfe bei Stimmungsschwankungen und Schlaflosigkeit schafft man mit 5 Globs. Cimifuga racemosa C15, die vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Cimifuga racemosa”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Entbindung, Geburt
  • Nackenschmerzen
  • Kopfschmerz, Kephalgie
  • Menstruationsschmerzen
  • Schlaflosigkeit, Schlafstörung
  • Neuralgie, Nervenschmerz
  • Mittelschmerz
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Steifer Hals
 

Homöopathische Apotheke

 

Gut zu wissen: Cimifuga racemosa ist ein exzellentes Frauenmittel. Es hilft bei Menstruationsbeschwerden, während der Schwangerschaft und lindert Beschwerden im Zusammenhang mit den Wechseljahren. Der Wirkungsbereich dieses Mittels geht allerdings noch viel weiter, denn es eignet sich auch hervorragend zur Behandlung von Schmerzen in den Muskeln und Gelenken.

 

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4 Beiträge zu “Cimifuga racemosa

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.