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China officinalis

Mit China officinalis Blutungen verhindern und stoppen

Chinas officinalis (auch China rubra) ist ein homöopathisches Medikament, das aus der roten Chinarinde gewonnen wird. Die Rinde des Chinarindenbaums oder Cinchona-Baums enthält verschiedene Toxine, unter anderem Chinin, ein hochwirksames Alkaloid. Herkunftsgebiet dieses zu den ältesten homöopathischen Arbeiten Hahnemanns gehörenden Heilmittels ist das südliche Amerika, dort vor allem Peru. Bereits in früheren Jahrhunderten war die Rote Chinarinde als wirksames Fiebermittel bekannt. Synonyme Begriffe sind dementsprechend Fieberrinde oder Apothekerrinde. Die sukzessiven Verdünnungen des Ausgangsmaterials im Hinblick auf die Zubereitung des homöopathischen Heilmittels setzen Wirkstoffe frei, die Blutungen zu stoppen und zu verhindern vermögen. Chinarinde wirkt bei Appetitlosigkeit anregend und bei Blähungen krampflösend, sie wirkt fiebersenkend und hilft somit bei intermittierendem Fieber mit Schüttelfrost und kalte Schweißausbrüche kalten Schweißausbrüchen. Das Mittel gleicht Flüssigkeitsverlust des Körpers z. B. bei chronischem Durchfall aus und wirkt beruhigend bei unruhigem Schlaf, der immer wieder von Albträumen unterbrochen wird.

China officinalis – Leitsymptome

Kleinere Hämorrhagien und starke Blutverluste durch ein Trauma oder einen operativen Eingriff gehören zu den Leitsymptomen des Homöopatikums China officinalis (homöopathisches Kürzel: chin.). Die Dauer der Therapie hängt dabei von der Stärke des Blutverlusts ab. Bei allgemeiner Schwäche, bei Asthenie und Anämie, kann China officinalis sehr gut als Rekonvaleszenzmittel eingesetzt werden.

Indikationen in der Gastroenterologie

Akuter und länger anhaltender Durchfall ist beim Menschen wie bei allen Säugetieren eine der Hauptursachen für starken Flüssigkeitsverlust, der zu einem Mangel (Karenz) an Mineralien führen kann. China officinalis kann bei Störungen des Darmtransits helfen, seine Inhaltsstoffe wirken regulierend und belebend. Wasserverluste durch heftiges Schwitzen können gleichermaßen gefährlich für den Patienten sein und mit Chinarinde behandelt werden. Dank China officinalis kommt der Kranke leichter über Erschöpfungszustände und körperliche Schwäche hinweg, die eine Folge von langer Krankheit oder starken Flüssigkeitsverlusten sind.

Indikationen in der Neurologie

Ein Trauma kann den Trigeminusnerv komprimieren oder beschädigen und in der Folge zu diversen gesundheitlichen Beschwerden führen. Eine Kur mit China officinalis kann sich in diesem Zusammenhang dämpfend auswirken. Ohrgeräusche wie Ohrensausen und Ohrbrummen sind weitere neurologische Indikationen des homöopathischen Heilmittels China officinalis.

China officinalis – Weitere Indikationen

China officinalis wirkt fiebersenkend, wird somit Patienten empfohlen, die unter Schüttelfrost mit anschließendem intermittierendem Fieber leiden. Diese Art von Fieber geht zumeistl mit großer Müdigkeit, körperlicher Schwäche, Erschöpfungszuständen und heftigen Schweißausbrüchen einher. Im HNO-Bereich ist China officinalis bekannt dafür, Nasenbluten zu stoppen und damit verbundenen Kopfschmerz zu nehmen. Die Beschwerden sind chronisch und treten zumeist morgens kurz nach dem Aufstehen auf. Menschen, die über Schlafstörungen und unruhigen Schlaf klagen, die nachts schweißgebadet hochfahren und von häufigen Albträumen geplagt werden, können durch China officinalis Erleichterung erfahren. Chinarinde wird bei starker körperlicher Entkräftung und Erschöpfungszuständen, bei andauernden Ermüdungserscheinungen (z. B. durch hohe Flüssigkeitsverluste oder heftige Blutungen) als Rekonvaleszenzmittel empfohlen.

Empfohlene Dosierung bei Hämorrhagie

Um eine Hämorrhagie zu stoppen, sollten 5 Globuli China officinalis C9 genommen werden, und zwar vier- bis sechsmal täglich. Die präventiv verordnete Therapie empfiehlt 5 Globuli China officinalis C5 dreimal täglich.

Empfohlene Dosierung bei Flüssigkeitsverlust

Zum Ausgleich des Elektrolytverlusts nach länger andauerndem Durchfall sollte der Patient zwei- oder dreimal täglich je 5 Globuli China officinalis C7 nehmen, und zwar solange, bis die Darmbeschwerden vollständig verschwunden sind.

Empfohlene Dosierung bei neurologischen Beschwerden

Bei Druck auf den Trigeminusnerv derart, daß der Betroffene bei der Berührung der Haare oder Kopfhaut heftige Schmerzen verspürt, dann ist China officinalis das genau richtige Heilmittel. In diesem Fall lautet die Posologie auf 3 Globuli China officinalis C15 alle drei Stunden. Ständige Ohrgeräusche wie Ohrsausen werden mit China officinalis C7 behandelt. Einen Monat lang nimmt der Patient zweimal täglich je 5 Globuli.

Andere Dosierungen

Bei intermittierendem Fieber, wenn die Temperaturunterschiede zwischen Morgen und Abend besonders groß sind, sollte der Betroffene alle vier Stunden zu 5 Globuli China officinalis C9 greifen. Sobald sich der Zustand des Patienten verbessert, kann er die Einnahme schwächer dosieren. Bestimmte Formen der Schlaflosigkeit, bei denen der Betroffene stark schwitzt, erfordern die Einnahme von 5 Globuli China officinalis C15 morgens und abends, und zwar für die Dauer von zwei Wochen. Wechseln sich nach einer Magen-Darm-Grippe Phasen der Rekonvaleszenz mit extremer Müdigkeit ab, wird die Einnahme von China officinalis C5 empfohlen. Gleiches gilt nach starken Blutungen oder hohem Fieber.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “China officinalis”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Geburt, Wehen, Entbindung
  • Ohrgeräusch
  • Asthenie, Schwäche, Kraftlosigkeit
  • Erschöpfung
  • Aerokolitis
  • Darmentzündung, Kolitis (Colitis)
  • Durchfall, Diarrhoe
  • Gastroenteritis, Magen-Darm-Grippe
  • Grippe, Grippaler Infekt
  • Fieber
  • Hämorrhagie, Blutung
  • Schlaflosigkeit, Schlafstörung
  • Grippaler Infekt, Grippe
  • Kopfschmerzen
 

Homöopathie aus der Versandapotheke

 

Gut zu wissen: China officinalis ist ein homöopathisches Arzneimittel, das sich durch hämostatische (blutstillende) Eigenschaften auszeichnet. Es kann eingesetzt werden, um Blutungen durch zahnärztlich-chirurgische Eingriffe zu stoppen. Diese Arzneidroge wird ferner gerne verschrieben, um den Genesungsprozeß nach einer Malaria-Erkrankung zu beschleunigen.

 

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Bewertung: 3.3 ( 26 Stimmen)
China officinalis, 3.3 out of 5 based on 26 ratings

1 Beitrag zu “China officinalis

  1. Hallo Liebe Damen in Herren! Ich habe seit 5 Jahre Colitis Ulcerosa. Nun mein Frage; hilft das China officinalis auch meine kronische Krankheit? Ich habe keine Lust mehr die Chemische Medikamente zu anwenden.
    Libe Grüsse
    Yusuf

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.