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Chamomilla vulgaris

Chamomilla vulgaris bei schmerzhaftem Zahndurchbruch

Aus den Wurzeln der wilden Kamille wird das homöopathische Arzneimittel Chamomilla vulgaris gewonnen. Diese Aromapflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae oder Compositae) ist in Europa beheimatet und seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt und beliebt. Für die Zubereitung des Homöopathikums werden alle Teile von Matricaria chamomilla oder Matricaria recutita, wie die Kamille mit wissenschaftlichem Namen heißt, genutzt. Die Urtinktur wird in wiederholten Schritten verdünnt, damit sie ihre Toxizität verliert und dynamisiert, um seine volle Heilwirkung zu entfalten. Chamomilla vulgaris wird vor allem in der Pädiatrie empfohlen, z. B. beim Zahndurchbruch. Ferner anderem ermöglicht das Mittel, Verhaltensauffälligkeiten zu behandeln und bestimmte Schmerzen zu lindern.

Chamomilla in der Pädiatrie

Chamomilla vulgaris ist hauptsächlich während Zahnens angezeigt. Dieses homöopathische Arzneimittel ist wirksam, um Schmerzen des Kleinkindes am Zahnfleisch zu lindern, wirkt daneben aber auch fiebersenkend. Darüber hinaus wirkt es beruhigend auf Säuglinge und Kleinkinder. Schließlich kann das Heilmittel eingesetzt werden, wenn das Kind unter Otitis leidet, unter Gastroenteritis und Bronchitis, alles Erkrankungen, die häufig während des Zahndurchbruchs auftreten. Chamomilla vulgaris ist ideal bei Patienten, deren  Husten sich während der Nacht verschlimmert, deren Zahnschmerzen durch Kälte verstärkt werden und die besonders schmerzempfindlich sind.

Chamomilla in der Gynäkologie

Chamomilla vulgaris kann verwendet werden, um Menstruationsschmerzen bzw. Dysmenorrhoe zu lindern . Es beruhigt ferner ausgeprägte Nervosität der Frau während ihrer Regelblutung und nimmt Schmerzen in der Lendenwirbelgegend, die während der Menses auftreten können.

Chamomilla bei Verhaltensauffälligkeiten

Eine Kur mit Chamomilla vulgaris kann bei Launenhaftigkeit und Auffälligkeiten des Verhaltens helfen, die durch Wutanfälle, Unruhe, ungewöhnliche Reizbarkeit bis hin zu Aggressivität bei dem geringsten Widerspruch gekennzeichnet sind.

Schmerztherapie

Chamomilla vulgaris ist angezeigt, wenn die Reizschwelle für Schmerzempfindungen besonders niedrig ist und damit übersteigerte Schmerzempfindlichkeit vorliegt. Eine solche Überreaktion auf Schmerzen wird in der Medizin als Hyperalgesie bzw. primäre Hyperalgesie bezeichnet. Die schmerzauslösenden Reize können vielfältig sein. Dementsprechend hilft Wilde Kamille Zahnschmerzen zu lindern, wirkt Ischialgien entgegen und ist bei Koliken verschiedenen Ursprungs (Leberkoliken, Nierenkoliken, Darmkoliken) hilfreich. Bei zahlreichen weiteren, den vor genannten Beschwerden vergleichbaren Schmerzen hat sich Chamomilla vulgaris ebenfalls bewährt. So ist Kamille ein erstklassiges Funktionsmittel bei krampfartigen Schmerzen, wäßrigem Durchfall und stark schmerzenden Koliken.

Empfohlene Dosierung in der Pädiatrie

Die empfohlenen Dosis bei einem Zahndurchbruch des Kleinkinds lautet auf 5 Globuli Chamomilla vulgaris C9, in etwas Trinkwasser aufgelöst dreimal täglich bei anhaltenden Schmerzen und sofern das Kind das Mittel gut verträgt. Die Behandlung kann abgesetzt werden, sobald die Schmerzen nachlassen. Ist das Kind besonders reizbar, wirft es mit Gegenständen, fühlt es sich aber besser, sobald es eingewiegt wird, sollte man ihm besser dreimal täglich 5 Globs. Chamomilla vulgaris C15 geben. Bei einer Otitis einhergehend mit unerträglichen Schmerzen gibt man besser halbstündlich 5 Globs. Chamomilla vulgaris C15, bis die Symptome besser werden.

Empfohlene Dosierung bei gynäkologischen Beschwerden

Generell ist es bei Dysmenorrhoe ratsam, 5 Globuli Chamomilla vulgaris C9 zu nehmen. Die Einnahme kann bei besonders starken Schmerzen so oft wie gewünscht erfolgen, es gibt keine Einschränkung. Da aber jede Frau anders auf Chamomilla vulgaris reagiert, sollte man besser einen erfahrenen Homöopathen zu Rate ziehen, um sich die Potenz und Dosis in Abhängigkeit der Symptome verschreiben zu lassen.

Empfohlene Dosierung bei Weinkrämpfen

Bei Weinkrämpfen nach einem Stoß oder Sturz, gepaart mit einem Wutausbruch und gesteigerter Schmerzempfindlichkeit, gibt man dem Kind täglich 5 Globuli Chamomilla vulgaris C15. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Behandlung, die auf drei Monate ausgelegt ist, bei Bedarf auch verlängert werden kann.

Empfohlene Dosierung bei Hyperalgesie

Bei unerträglichen Schmerzen im Zusammenhang mit den Zähnen, einer Ischialgie, einer Leberkolik, einer Nierenkolik oder einer Darmkolik sollte man 5 Globs. Chamomilla vulgaris C15 nehmen, und zwar so oft wie nötig.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Chamomilla vulgaris”

Assoziierte Einzelmittel

  • Berberis vulgaris
  • Calcium carbonicum, Calcium carbonicum Hahnemanni
  • Chelidonium majus
  • Colocynthis
  • Cuprum metallicum
  • Dioscorea villosa
  • Ignatia amara
  • Magnesium phosphoricum
  • Mephitis putorius
  • Mercurius solubilis
  • Nux vomica
  • Phytolacca decandra
  • Ricinus communis
  • Stramonium

Indikationen

  • Aggressivität
  • Bronchitis
  • Kolik
  • Fieber
  • Gastroenteritis, Magen-Darm-Grippe
  • Hyperalgesie, Schmerzempfindlichkeit (starke)
  • Otitis, Ohrentzündung
  • Zahnung, Zahnen, Zahnschub
  • Weinkrampf
 

Chamomilla bei unserem Partner medpex

 

Gut zu wissen: Chamomilla vulgaris ist das Homöopathikum schlechthin zur Behandlung der meisten Schmerzen, die so stark sind, daß sie der Betroffene nur schwer auszuhalten vermag.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.