Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Calendula officinalis

Calendula officinalis bei Hautkrankheiten und Entzündungen

Calendula officinalis ist ein homöopathisches Heilmittel aus dem Pflanzenreich. Die Ausgangssubstanz liefert eine beliebte Gartenblume und Arzneipflanze, die Ringelblume. Bei dieser handelt es sich um eine in der Naturheilkunde häufig verwandte Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Für die Herstellung des Heilmittels Calendula officinalis wird der obere Teil der Pflanze benötigt, aus ihm wird die Urtinktur gewonnen. Einen Namen als Arzneimittel hat sich Calendula hauptsächlich im Bereich der Dermatologie gemacht. Calendula ist ein ausgezeichnetes Desinfektionsmittel und garantiert eine perfekte Wundheilung. Die Ringelblume kann aber auch bei zahlreichen Erkrankungen viralen Ursprungs eingesetzt werden und bestimmte entzündliche Syndrome behandeln.

Calendula officinalis gegen Pickel

Calendula officinalis ist insbesondere bei Akne angezeigt, die infolge der hormonellen Veränderungen in der Pubertät bei Jugendlichen auftritt. Die Ringelblume hat den Vorteil, völlig frei von toxischen Substanzen und Allergenen zu sein, so daß sie keine Nebenwirkungen auslöst. Mit Calendula-Auszügen lassen sich die verschiedensten Hautproblemen behandeln, man bekommt Ekzeme, gerötete Flecken auf der Haut und Hautnekrosen schnell in den Griff. Calendula officinalis ist ein hervorragendes Wundheilmittel, mit Salben und anderen homöopathischen Zubereitungen auf Basis der Ringelblume können offene Wunden behandelt werden. Die Wirkstoffe der Ringelblume bekämpfen aktiv die Vermehrung von Bakterien, so daß der Infektion der Wunde vorgebeugt wird.

Calendula bei Zahnschmerzen

Calendula officinalis ist bei Zahngeschwüren und Zahnabszessen angezeigt, die durch infektiöse Mikroorganismen ausgelöst werden und die zu Entzündungen sowie eitrigen Infektionen um die Läsion herum führen. Das Mittel wird gerne verschrieben, wenn die entzündeten Stellen stark gerötet und geschwollen sind und heftige Schmerzen und Schluckbeschwerden verursachen. Es ist nicht notwendig, Calendula officinalis mit anderen Antibiotika zu kombinieren. Dieses homöopathische Heilmittel für sich allein ist derart wirksam, daß sogar belastende chirurgische Eingriffe häufig vermieden werden können. Unter anderem werden Behandlungen auf Basis der Ringelblume gerne bei Zahnfleischentzündungen empfohlen.

Calendula bei Frauenleiden

Calendula officinalis kann in der Behandlung von Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden. Gerne verordnet wird es bei Oligomenorrhoe, der zu selten auftretenden Menstruationsblutung, sofern sie nicht mit der Einnahme von Verhütungsmitteln in Zusammenhang steht. Die Ringelblume wirkt regulierend auf den Menstruationszyklus und unterbindet die während der Regelblutung häufig auftretenden krampfartigen Schmerzen entgegen. Scheidenpilz läßt sich mit Calendula officinalis einwandfrei behandeln. Auch Frauen im Postpartum ist mit dem Homöopathikum Calendula sehr gut geholfen. Dank ihrer wundheilenden Eigenschaften kann die Ringelblume nach der Entbindung die richtige Verheilung des Damms beschleunigen, daneben ist das Mittel aber auch hilfreich, wenn die stillende Mutter durch wunde Brustwarzen geplagt wird, wenn Brustwarzen und Areola (Brustwarzenhof) entzündet und eingerissen sind.

Lindernde Augensalbe Calendula

Calendula officinalis ist ein in der Augenheilkunde gern eingesetztes homöopathisches Heilmittel. Ringelblumenextrakt findet sich in diversen Augentropfen und Augensalben. Besonders empfehlenswert ist es bei gereizten und geröteten Augen. Die Ringelblumenauszüge wirken bei Augenbeschwerden beruhigend und schmerzlindernd.

Empfohlene Dosierung in der Dermatologie

In der Dermatologie wird Calendula officinalis zumeist äußerlich eingesetzt, z. B. in Form von Essenzen und Salben. Zur Reinigung von offenen Wunden und Unterstützung der Wundheilung 30 Tropfen Calendula-Extrakt mit ein wenig Wasser vermischen und mit Hilfe eines Wattebauschs dreimal täglich auf die Wunde auftragen, bis diese fast abgeheilt ist. Bei Hautproblemen wie z. B. Ausschlägen oder Akne 3 Globuli Calendula officinalis C4 zwei- bis dreimal täglich nehmen, bis die Hautläsionen abgeklungen sind.

Dosierungsempfehlung bei Abszessen im Mund

Bei Zahnfleischentzündung oder Zahngeschwüren wird Calendula-Extrakt zum Gurgeln genommen. Der Patient kann ebenfalls eine Kompresse mit einigen Tropfen des Mittels auf die betroffene Stelle legen.

Dosierungsempfehlung bei Frauenleiden

Im Zusammenhang mit gynäkologischen Beschwerden wird die lokale Anwendung empfohlen. Dies gilt insbesondere bei Scheidenpilz und Verletzungen post partum. Nach jedem Toilettengang sollte die Betroffene ihre Scheide mit einer in Calendula-Extrakt getränkten Kompresse reinigen. Die Scheide danach nicht mit Toilettenpapier abwischen.

Dosierungsempfehlung bei schmerzendem Auge

Bei Augenreizungen mit starker Tränenproduktion verschreibt der Homöopath meistens Calendula officinalis D3. Die genaue Dosierung hängt allerdings von den individuellen Symptomen eines jeden Patienten ab.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Calendula officinalis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Ambrosia artemisiaefolia
  • Apis mellifica
  • Belladonna
  • Borax
  • Caladium seguinum
  • Cambogia
  • Cantharis vesicatoria
  • Euphrasia officinalis
  • Hepar sulfuris calcareum
  • Hydrastis canadensis
  • Jodum
  • Kalium bichromicum
  • Ledum palustre
  • Mercurius cyanatus
  • Mercurius solubilis
  • Morbillinum
  • Muriaticum acidum
  • Pollen
  • Pulsatilla pratensis
  • Sulfuricum acidum
  • Tarantula cubensis
  • Thuja occidentalis

Indikationen

  • Aphtose
  • Bindehautentzündung, Konjunktivitis
  • Leukorrhoe, Weißfluß
  • Insektenstich, Insektenbiß
 

Calendula in der Versandapotheke

 

Gut zu wissen: Calendula officinalis ist ein überaus wirksames homöopathisches Mittel. Mit der Ringelblume werden entzündliche Syndrome behandelt, die sich bei feuchtem Wetter und kalter Luft, aber auch durch Bewegung verschlimmern, dagegen in Ruhepositionen und unter Wärmeeinfluß Besserung zeigen.

 

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 2.8 ( 38 Stimmen)
Calendula officinalis, 2.8 out of 5 based on 38 ratings

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.