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Calcium phosphoricum

Calcium phosphoricum bei Rheuma und Verletzungen

Calcium phosphoricum ist ein homöopathisches Mittel, das aus Kalziumphosphat (Calciumhydrogenphosphat) hergestellt wird. Diese Substanz ist auch unter der Bezeichnung Tricalciumphosphat bekannt. Bei Tricalciumphosphat handelt es sich um einen der Hauptbestandteile unserer Knochen. Die Substanz unterstützt die Knochenheilung und wird in der Heilung zahlreicher Krankheiten des Knochengerüsts und Gelenkapparats eingesetzt. Calcium phosphoricum kommt in der Natur in unterschiedlicher, hauptsächlich fester, Form vor. Das als Granulat und Pulver angebotene Homöopathikum ist ein ideales Kindermittel und Heilmittel für Erwachsene.

Indikationen in der Traumatologie

Calcium phosphoricum wird in der Posttrauma-Behandlung und Rekonvalenzphase eingesetzt, um dem Patienten zu helfen, seine Energie zurückzuerlangen. Dieses Mittel wird auch nach Knochenbrüchen verschrieben, um die Knochenheilung zu beschleunigen und die noch nicht wieder gefestigte Knochensubstanz zu konsolidieren.

Indikationen in der Rheumatologie

Calcium phosphoricum ist ein Mittel, das in erster Linie hilft, chronisch-entzündliches Rheuma zu heilen, besser bekannt unter dem Begriff Spondylitis ankylosans (“Morbus Bechterew”). Es wird auch bei Arthritis der Kreuz-Darmbein-Gelenke (Arthritis sacroiliaca) verschrieben, bei Arthralgien, Pubalgie, Algodystrophie und bei durch Kälte oder Feuchtigkeit verschlimmerte Schmerzen in Knochen oder Gelenken.

Beschwerden des Kinds

Beim Säugling und Kleinkind ist Calcium phosphoricum in der Behandlung von Wachstumsstörungen und Verdauungsstörungen indiziert. Calcium paßt zu Menschen, die schmal und hochgewachsen, lebhaft und energiegeladen sind. Sie neigen dazu, in Etappen zu wachsen und leiden unter Schmerzen im Zusammenhang mit ihrem Wachstum sowie starker Müdigkeit, die sich quartalsweise bemerkbar macht. Sie lieben salzreiche und geräucherte Speisen und lehnen alle anderen Lebensmittel in der Regel ab. In der Pubertät sind Calcium-Menschen labil und verträumt. Sie zeigen im übrigen alle typischen Beschwerden der Wirbelsäule: Morbus Osgood-Schlatter, Morbus Scheuermann und HWS-Kyphose..

Anwendungsgebiete in der Gynäkologie

Calcium phosphoricum in der Gynäkologie hilft dem jungen Mädchen bei Weißfluß (Leukorrhoe),Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe) und zu starker Menstruationsblutung (Hypermenorrhoe).

Weitere Indikationen

Calcium phosphoricum ist auch bei leicht rezidivierenden Lungeninfekten und Infektionen des HNO-Bereichs angezeigt. Das Homöopathikum Calcium wird eingesetzt, um Akne bei Jugendlichen im Zusammenhang mit Übermüdung, Erschöpfung und Kopfschmerzen durch geistige Überanstrengung zu behandeln.

Empfohlene Dosierung bei Verletzungen

Zur Förderung der Knochenheilung nach einem Trauma oder einer Fraktur ist es notwendig, einen Monat lang zweimal täglich 5 Globuli Calcium phosphoricum C7 oder C9 zu nehmen.

Empfohlene Dosierung bei Rheumabeschwerden

Bei Rheumaerkrankungen nimmt man morgens und abends je eine Dosis (5 Globuli) Calcium phosphoricum C7 oder C9. Zur Verhütung von Pubalgien (Pierson-Syndrom), eine Überbelastung mit Reizung der Adduktoreninsertion, und den damit verbundenen Schmerzen am Kreuzbein lautet die übliche Behandlungsempfehlung auf 5 Globuli Calcium phosphoricum C15 täglich, und zwar im Rahmen einer zwei Monate dauernden Kur.

Empfohlene Dosierung bei Wachstumsstörungen

Um Dystrophien des Wachstums beim Kind zu behandeln, wird Calcium phosphoricum C30 einmal wöchentlich verordnet. Um wirksam sein zu können, muß die Behandlung 6 Monate lang aufrecht erhalten und gegebenenfalls mit anderen Heilmitteln kombiniert werden.

Empfohlene Dosierung bei gynäkologischen Beschwerden

Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe), Weißfluß und übermäßig starker Regelblutung (Hypermenorrhoe) kann man mit Calcium phosphoricum C9 entgegenwirken. Hierfür wird das Mittel über sechs Monate hinweg in wöchentlichen Einzelgaben genommen.

Andere Dosierungen

Kopfschmerzen und Überanstrengung beim pubertären Jugendlichen besiegt man am besten durch die Einnahme von Calcium phosphoricum C15. Das Mittel sollte dreimal wöchentlich zu je 5 Globuli genommen werden, und zwar über drei Monate hinweg.

Calcium phosphoricum C30 passt perfekt zur Aknebehandlung. Die Einnahme in wöchentlichen Einzelgaben beträgt ganze drei Monate.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Calcium phosphoricum”

Assoziierte Einzelmittel

  • Actaea racemosa
  • Ailanthus glandulosa
  • Anacardium orientale
  • Angustura vera
  • Apis mellifica
  • Arnica montana
  • Calcium fluoratum
  • Eugenia jambosa
  • Kalium phosphoricum
  • Lachesis muta, mutus
  • Ledum palustre
  • Natrium muriaticum
  • Phosphoricum acidum
  • Phytolacca decandra
  • Pulsatilla
  • Selenium metallicum
  • Sepia officinalis
  • Silicea
  • Sulfur jodatum
  • Symphytum
  • Tuberculinum

Indikationen

  • Akne
  • Angina, Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)
  • Arthralgie, Gelenkschmerz
  • Asthenie, Schwäche
  • Bronchitis
  • Rundrücken, Buckel, Rückgratverkrümmung, Kyphose
  • Kopfschmerz
  • Menstruationsschmerz, Dysmenorrhoe
  • Leukorrhoe, Weißfluß
  • Morbus Osgood-Schlatter, Schlattersche Krankheit
  • Scheuermann-Krankheit, Morbus Scheuermann
  • Pfeiffersches Drüsenfieber
  • Otitis, Ohrentzündung
  • Pubalgie, Pierson-Syndrom
  • Rhinopharyngitis, Entzündung des Nasen-Rachen-Raums
  • Trauma, Unfallverletzung
 

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Gut zu wissen: Calcium phosphoricum kann auch eingesetzt werden, um die Rekonvaleszenz nach Pathologien mit anergischen Charakteristika, zu denen z. B. die infektiöse Mononukleose gehört, zu unterstützen. 

 

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3 Beiträge zu “Calcium phosphoricum

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.