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Calcium fluoratum

Calcium fluoratum bei Rheuma, Dermatosen und gynäkologischen Beschwerden

Calcium fluoratum, besser bekannt unter dem Namen Calciumfluorid (Flußspat; homöopathisches Kürzel: Calc-f.), ist eine mineralische Verbindung und ein grundlegender Stoff im menschlichen Organismus. Ältere Bezeichnungen für Calcium fluoratum sind Calcarea fluorica oder Calcium fluoricum. Im menschlichen Körper kommt dieses Mineral vor allem im Bindegewebe, im Zahnschmelz, in den Sehnen, Bändern und Gefäßen vor, aber auch in der Augenlinse, in den Gelenken und in der Knochenhaut. Mangelerscheinungen führen zu Funktionsstörungen der betroffenen Organe. Anfällige Personen leiden häufig unter Sportverletzungen wie Zerrungen und Verstauchungen, aber auch Karies und Schäden am Zahnschmelz sind häufig. Calcium fluoratum-Menschen sind psychisch anfällig und relativ ängstlich. In der Klassischen Homöopathie findet Calcium fluoratum Verwendung, um Mangelerscheinungen dieses wichtigen Stoffes im Körper vorzubeugen oder auszugleichen.

Anwendungsgebiete in der Rheumatologie

Calcium fluoratum wird für die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen wie Osteoporose empfohlen. Diese Knochenkrankheit tritt besonders häufig bei Frauen ab 50 Jahren auf. Es handelt sich um einen Verlust an Knochensubstanz, sogenannten Knochenschwund, der eine Schwächung des Skeletts und damit ein erhöhtes Knochenbruchrisiko mit sich bringt. Durch kalzium- und fluorreiche Ernährung kann der Osteoporose und damit den Risiken von Knochenbrüchen vorgebeugt werden.

Die Stauchung oder Zerrung, eine Überbeanspruchung der Sehnenbänder oder ein Sehnenbandriß als Folge von natürlicher Schwäche oder einer Verletzung heilen mit Calcium fluoratum schneller. Um einer eventuellen Arthrose vorzubeugen, sollten Menschen, die zu Zerrungen und Stauchungen neigen, Rat eines erfahrenen Homöopathen oder Praktikers einholen, der am ehesten in der Lage ist, eine angemessene Therapie zu planen.

Indikationen in der Gynäkologie und Endokrinologie

Das Homöopathikum Calcium fluoratum ist ein Mittel par excellence für die schwangere Frau, die während ihrer Schwangerschaft unter dem sogenannten Chloasma oder Melasma, auch Schwangerschaftsmaske genannt, leidet. Es handelt sich dabei um eine Hyperpigmentierung, bei der sich vermehrt Melanin in der Haut einlagert, was zu einer vorübergehenden Braunfärbung der Haut führt. Im Zusammenspiel mit bestimmten Hormonen und intensiver Sonneneinstrahlung erscheinen diese braunen Flecken mehr oder weniger ausgeprägt auf der Haut der Betroffenen. Calcium fluoratum wirkt auch bei der Behandlung von Fibromen. Nach der Entbindung auftretende Komplikationen z. B. infolge eines Dammschnitts lassen sich sehr gut mit Calcium fluoratum aus der Welt schaffen. Ein schwacher Beckenboden begünstigt Probleme wie Blasenschwäche und Inkontinenz. Um ihn bereits während der Schwangerschaft zu stärken oder ihm nach der Entbindung seine Spannungskraft zurückzugeben, hilft der Schwangeren oder Wöchnerin neben speziellem Beckenbodentraining das Homöopathikum Calcium fluoratum.

Anwendungsgebiete in der Dermatologie

Calcium fluoratum ist zur Behandlung verschiedener Beschwerden und Erkrankungen der Epidermis (Oberhaut) indiziert: Ulcus cruris, Hautrisse, Schwielen und Wundgewebe, auffällige und störende Narben sowie Keloide, nach einer Operation oder Verletzung manchmal entstehende Hautwucherungen. Erfahrene Homöopathen verordnen Calcium fluoratum häufig auch zur Behandlung und Minderung von Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen sowie von Wangenrötung durch Couperose.

Schwere Beine

Calcium fluoratum ist geeignet, um bei Gefäßleiden wie Venenschwäche und anderen Venenprobleme Entlastung zu bringen. Parallel zu schweren Beinen an Krampfadern leidenden Patienten hilft Calcium fluoratum je nach Entwicklungsstadium der Erkrankung sehr gut, wenn es ab der Erstbehandlung mit anderen homöopathischen Grundsubstanzen assoziiert wird.

Dosierung bei Rheumaerkrankungen

Für die Behandlung von postmenopausaler Osteoporose und Altersosteoporose verschreiben Homöopathen Calcium fluoratum C5. Die Patientin nimmt dann dreimal täglich 2 Globuli Calcium fluoratum C5. Die Dauer der Behandlung wird durch den Homöopathen festgelegt. Bei Gelenkzerrungen und -stauchungen empfiehlt die klassische Homöopathie Calcium fluoratum C7, und zwar zu 3 Kügelchen dreimal täglich. Bei rezidivierenden Zerrungen eignet sich Calcium fluoratum C9. Die Dosierung lautet wie vor auf 3 Kügelchen dreimal täglich. Die Einnahme erfolgt über mehrere Monate hinweg in einem 14-Tage-Rhythmus: Nach zwei Wochen langer Einnahme des Mittels wird eine ebensolange Pause eingelegt usw. Über die Absetzung der Kur läßt man am besten einen praktizierenden Homöopathen entscheiden.

Dosierung bei gynäkologischen und endokrinologischen Beschwerden

Zur Verringerung der Schwangerschaftsmaske arbeitet man am besten mit Calcium fluoratum in den Potenzen C5 oder C7. Eher schlanke Frauen nehmen mehrmals täglich 5 Globs. Calcium fluoratum C5 oder C7.

Bei Inkontinenz nach einer Entbindung wird mit Calcium fluoratum C7 therapiert. Die Patientin nimmt 5 Kügelchen in täglichen Einzelgaben. Die Behandlung muß aber mit einem Beckenbodentraining kombiniert werden. Kinesitherapeutische Sitzungen, die in einem solchen Fall oft verschrieben werden, bringen noch mehr Wirkung, wenn Calcium fluoratum mit weiteren homöopathischen Mitteln wie Sepia und Causticum, alle in den Potenzen C4, kombiniert wird. Die Dosierungsempfehlung lautet auf je 3 Kügelchen, die dreimal täglich genommen werden.

Dosierung bei Hauterkrankungen

Um Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, nimmt man Calcium fluoratum C4 und zusätzlich Graphites C4 sowie Silicea C4. Von allen drei Mitteln nimmt man zweimal täglich 3 Globuli. Für eine Couperose-Therapie nimmt man morgens Calcium fluoratum C5 und Hamamelis C5 im Wechsel. Abends vor dem Schlafengehen wird die Behandlung durch die abwechselnde Einnahme von Pulsatilla C5 und Lachesis C7 ergänzt.

Dosierung bei Gefäß- und Venenerkrankungen

Wer unter schweren Beinen leidet, dem ist mit Calcium fluoratum C4 bestens geholfen. Das Wirkungsfeld des Mittels findet in einer Erstbehandlung und der Assoziierung von anderen homöopathischen Grundsubstanzen Verstärkung, über deren Verordnung der erfahrene Homöopath selber befindet.

 

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Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Calcium fluoratum”

Assoziierte Einzelmittel

  • Angustura vera
  • Baryta carbonica
  • Bromum
  • Calcium carbonicum, Calcarea carbonica ostrearum
  • Calcium phosphoricum
  • Causticum
  • Fluoricum acidum
  • Hamamelis virginiana
  • Iodum
  • Lachesis mutus
  • Natrium sulphuricum
  • Phytolacca decandra
  • Pulsatilla
  • Silicea
  • Sulphur
  • Sulphur iodatum
  • Thuya occidentalis
  • Tuberculinum residuum

Indikationen

  • Geburt, Entbindung
  • Algodystrophie
  • Arthrose
  • Ekzem
  • Verstauchung
  • Fibrom
  • Lumbago, Hexenschuß
  • Morbus Osgood-Schlatter, Schlattersche Krankheit
  • Dupuytren’sche Erkrankung oder Kontraktur
  • Scheuermann-Krankheit, Morbus Scheuerman
  • Mastose
  • Krampfadern

Gut zu wissen: Calcium fluoratum ist ein Homöopathikum mit vielfältigen therapeutischen Eigenschaften. Es kommt unter anderem zur Anwendung, um Verhornungen und Schwielen zu beseitigen, Verstauchungen schneller heilen zu lassen, Karies vorzubeugen. Calciumfluorid ist ein beliebtes Kindermittel, denn es hilft bei Wachstumsstörungen und fördert den Zahnwuchs.

 
 

 

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Bewertung: 2.8 ( 6 Stimmen)
Calcium fluoratum, 2.8 out of 5 based on 6 ratings

3 Beiträge zu “Calcium fluoratum

  1. Pingback: Perineum, Damm - Perineale Schmerzen homöopathisch behandeln | Homöopathiewelt

  2. Pingback: Homöopathikum Sulfur jodatum, Iodum sulfuratum, Schwefeljodid | Homöopathiewelt

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,
    können Sie mir weiterhelfen, ich möchte
    Calcium Fluoratium C9 einnehmen. Ich habe bis jetzt leider keine Seite gefunden im Netz.
    Wo kann ich das bestellen?
    Mit freundlichen grüßen Sonja Bekesi

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.