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Cactus grandiflorus

Herz- und Frauenleiden mit Cactus grandiflorus behandeln

Cactus grandiflorus bedeutet wörtlich Kaktus mit großer Blüte. Diese in Jamaika und Mexiko beheimatete Pflanze aus der botanischen Familie der Kakteengewächse (Cactaceae) trägt herrliche Blüten, die sich durch ihre vergängliche Schönheit auszeichnen. Diese Tatsache erklärt auch seine umgangssprachliche Bezeichnung “Königin der Nacht”. In der Homöopathie ist diese Pflanze von wirklich großem Nutzen. Für die Zubereitung des gleichnamigen Homöopathikums werden ihre Triebe und Blüten in Alkohol mazeriert. Die so erhaltene Lösung stellt die Urtinktur dar, die mehrfach verdünnt und zwischendurch immer wieder kräftig geschüttelt wird, in der Homöopathie Dynamisierung genannt. Erst die Dynamisierung ermöglicht die Erhaltung bzw. Stärkung der therapeutischen Eigenschaften des endgültigen Arzneimittels. Potenziert ist Grandiflorus Cactus eine Heilpflanze, die mehrere Krankheiten zu behandeln vermag.

Kardiologie

Cactus grandiflorus ist indiziert, um eine Vielzahl von Herzerkrankungen zu behandeln. Es handelt sich um organische ebenso wie funktionelle Erkrankungen, bei denen heftige Schmerzen und ein Gefühl von Beklemmung im Vordergrund stehen. Der Betroffene hat den Eindruck, daß sein Herz wie zusammengeschnürt ist, als lege sich eine eiserne Hand um seine Brust. In der Praxis ist dieses Mittel überaus wirksam in der Behandlung von Angina pectoris, ein Krankheitsbild, bei dem der Patient unter extremen, anfallsartigen Schmerzen leidet, die auf eine Engstelle (Stenose) eines Herzkranzgefäßes zurückzuführen sind.

Das Anwendungsfeld von Cactus grandiflorus erstreckt sich auf Entzündungen des Herzens und seines umliegenden Gewebes. Entzündliche Herzkrankheiten (Karditiden) wie Myokarditis, Endokarditis und Perikarditis fallen in das Wirkungsspektrum dieses Mittels. Die Heileigenschaften dieses Arzneimittels bringen eine signifikante Verbesserung des Gesundheitszustands von Patienten, die unter Aneurysma des Herzens, Herzhypertrophie, Klappenfehler, rheumatischen Kardiopathien sowie Palpitationen des Herzens leiden. Tagsüber wie nachts auftretende Palpitationen nervösen oder organischen Ursprungs bringen unter Belastung ebenso wie in ruhender Linkslage einen stärkeren Schmerz. Cactus grandiflorus ist angezeigt, um eben diese Beschwerden zu beseitigen. Es wirkt anormaler Verlangsamung und Beschleunigung des Herzschlags entgegen und reguliert die Pulsfrequenz.

Gynäkologie

Bei besonders schmerzhafter Regelblutung ist Cactus grandiflorus eine große Erleichterung für die Frau. Dieses Heilmittel ist ein idealer therapeutischer Partner. Es wirkt mit der Menstruation häufig einhergehenden konstriktiven Schmerzen im Bereich des Beckenbodens und der Gebärmutter entgegen. In den meisten Fällen verschärfen sich diese Schmerzen bei Berührung. Unter diesen Bedingungen wird wie bei Vaginismus Geschlechtsverkehr mit dem Partner besonders schmerzhaft. Der Einsatz von Cactus grandiflorus in der Gynäkologie ist eine wirkungsvolle Methode zur Behandlung von Entzündungen der Eierstöcke (Oophoritis), Verkrampfungen der Gebärmutter und mit dem Menstruationszyklus in Verbindung stehenden Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe).

Empfohlene Dosierung bei Herzbeschwerden

Anormal beschleunigter Herzschlag (Tachykardie) wird möglichst mit Cactus grandiflorus C5 (dreimal täglich fünf Globuli)à behandelt. In der Behandlung von Angina pectoris empfiehlt es sich, drei Kügelchen Cactus grandiflorus zu nehmen, sobald sich eine Schmerzkrise ankündigt. In vielen Fällen wird mit Cactus Grandiflorus K200 gearbeitet, von dem alle dreißig Minuten drei Globuli genommen werden. In dem Maße, wie die Krisen nachlassen und sich beruhigen, kann auch die Dosierung zurückgenommen werden.

Empfohlene Dosierung bei gynäkologischen Beschwerden

Die unter Vaginismus leidende Frau ist oft mit Angstattacken konfrontiert. Ihr kann Cactus grandiflorus helfen, wenn sie drei Monate lang jeweils abends sowie zusätzlich eine halbe Stunde vor dem Geschlechtsverkehr je drei Kügelchen nimmt. Die Behandlungsdauer kann ohne weiteres verlängert werden. Gegen Verkrampfungen der Gebärmutter wird mit Cactus grandiflorus in den Potenzen C3 bis C15 gearbeitet.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Cactus grandiflorus”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Bromum
  • Cedron
  • China officinalis
  • Cocculus indicus
  • Coffea cruda
  • Dioscorea villosa
  • Erigeron canadensis
  • Glonoinum
  • Magnesium carbonicum
  • Magnesium muriaticum
  • Magnesium phosphoricum
  • Murex purpurea
  • Pareira brava
  • Platinum metallicum
  • Juniperus sabina
  • Secale cornutum
  • Trillium pendulum
  • Veratrum album
  • Viburnum opulus
  • Zincum metallicum

Indikationen

  • Geburt, Wehen, Entbindung
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsschmerz, Dysmenorrhoe
  • Metrorrhagie, Zwischenblutung
  • Thoraxschmerz, Herzklopfen, Herzschmerzen, Dyskardie
 

Gut zu wissen: Cactus grandiflorus ist ein homöopathisches Heilmittel mit vielfältigen therapeutischen Eigenschaften. Es handelt sich um ein Beruhigungsmittel, das aber auch entzündungshemmende Wirkung bringt. Somit kann es Personen verschrieben werden, bei denen eine entzündliche Pathologie (Augenentzündung, Schnupfen) diagnostiziert wird, oder auch Patienten, die über starke Rheuma- oder Migräneschmerzen klagen.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.