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Blatta orientalis

Asthmamittel Blatta orientalis

Blatta orientalis zählt zu den kleineren homöopathischen Mitteln. Besonders beliebt ist es bei Asthmaleiden. Man findet Blatta orientalis zumeist in Form von Dilutionen oder Globuli. Wie bei allen homöopathischen Heilmitteln ist auch bei Blatta wichtig, daß es außerhalb der Mahlzeiten genommen wird und daß man während der Behandlung Stimulanzien wie Kaffee und Tabak vermeidet oder zumindest reduziert. Blatta orientalis (Kürzel: blatta-o.) gibt es in verschiedenen pharmazeutischen Formen, darunter Pulver (Triturationen), Trinkampullen, Tropfen.

Blatta orientalis – Steckbrief

Blatta orientalis (Synonym: Periplaneta orientalis) ist ein homöopathisches Mittel aus dem Reich der Tiere. Die Ausgangssubstanz liefert eine Spezies der Kakerlaken, nämlich die Orientalische Schabe, besser bekannt als Gemeine Küchenschabe. Die Küchenschabe ist kosmopolitisch verbreitet, man trifft sie weltweit an. Häufig findet man sie in feuchten Küchen und Lagerräumen, in denen nicht genügend auf Hygiene geachtet wird. In der Homöopathie finden ihre Wirkstoffe gerne Verwendung zur Desensibilisierung des Organismus. Üblicherweise wird das Mittel in mehreren Potenzschritten verordnet, die in Abhängigkeit der Schwere der Symptome gewählt werden.

Leitsymptome

Blatta orientalis ist angezeigt, um Infektionen der Atemwege zu behandeln. Genau genommen hilft es bei Asthma mit schleimig-eitrigem Sputum, bei chronischer Bronchitis und Bronchiolitis. Blatta orientalis hat eine besonders starke Wirkung auf Asthma, das durch Staub und Allergene ausgelöst wird und dessen Symptome sich durch Feuchtigkeit verschlimmern. Blatta wird zur Desensibilisierung bei Stauballergien, Milbenallergien, Pollenallergien eingesetzt.

In der Behandlung von Asthma empfiehlt es sich, Blatta orientalis möglichst früh zu geben, d. h. sobald sich erste Symptome bemerkbar machen. Wenn die Verbesserung nur zögerlich eintritt, wendet man sich besser an einen Arzt, der dann zusätzlich entzündungshemmende Medikamente und Bronchodilatatoren verschreiben dürfte.

Empfohlene Dosierungen

Um Infektionen der Lunge wie akutes Asthma oder Bronchiolitis zu behandeln, die Mittel Blatta orientalis C5, Antimonium tartaricum C5, Ipecacuanha C5 wechselweise nehmen (je 5 Globuli). Die Einnahmeabstände betragen jeweils etwa zehn Minuten. Dieses Intervall wird in Abhängigkeit zu der wahrgenommenen Verbesserung vergrößert. In der Regel beträgt die Behandlungsdauer 2 bis 3 Tage.

Bei einem Säugling oder Kleinkind diagnostizierte Bronchiolitis kann mit Blatta behandelt werden. Um dem Kind Erleichterung zu bringen, gibt man ihm stündlich Blatta orientalis C7. Für Säuglinge und Babys unter 8 Monaten eignet sich besonders Blatta-Pulver, die Dosierung beträgt in der Regel einen Meßlöffel. Größere Kinder bekommen mit jeder Gabe 3 Globuli. Wenn nach 24 Stunden keine Besserung eintritt, sollte man sich mit dem kleinen Patienten in ärztliche Konsultation begeben.

Um chronische Infektionen der Lunge zu behandeln, Blatta orientalis C9 bis C15 verordnen. Die Dosis beträgt morgens und abends je 5 Globuli, und dies über 90 Tage hinweg. Eine andere Methode der Grundbehandlung besteht darin, Blatta orientalis täglich in den Potenzstufen C7 oder C9 zu geben. Mit zunehmender Besserung des Gesundheitszustandes können die Einnahmeabstände dann vergrößert werden. In der Regel wird mit einer wöchentlichen Dosis begonnen, am Ende nimmt man das Mittel noch einmal monatlich. Die üblichen Potenzen hierbei sind C15 bis C30.

Einzelmittel und Indikationen – “Blatta orientalis”

Indikationen

  • Asthma
  • Bronchiolitis
  • Bronchitis
 
Sanfte Hilfen bei Allergie
 

Gut zu wissen: Der erfahrene Homöopath verschreibt Blatta orientalis unter Berücksichtigung externer Faktoren, darunter die Umstände, unter denen es zu der Erkrankung gekommen ist (emotionaler Schock, Müdigkeit, Kälte…) und die Begleiterscheinungen (Verdauungsstörungen, Erbrechen usw.).

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.