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BCG-Nosode VAB

BCG-Nebenwirkungen mit VAB ausschalten

BCG-Impfstoff bietet dem Kind in der Regel guten Tuberkuloseschutz, kann sich aber eher nachteilig auf das Immunsystem auswirken. Zu den häufigsten Komplikationen gehört zunehmende Resistenz gegenüber Infektionen, die durch Bakterien oder Viren verursacht werden. Insbesondere bei den ganz jungen Patienten werden häufig Symptome im Bereich der oberen Atemwege beobachtet, die HNO-ärztliche Beratung erfordern. So sind BCG-geimpfte Kinder vorübergehend hochgradig anfällig für häufige Ohrinfektionen, für Kehlkopfentzündungen, Bronchitis und Rhinitis. Die BCG-Nosode VAB wird in der Homöopathie nach dem isopathischen (isotherapeutischen) Prinzip eingesetzt und hilft so, die Widerstandskraft des Patienten gegen Tuberkulose-Erkrankungen zu stärken. Das Homöopathikum VAB (vaccin atténué bilié = abgeschwächtes gallehaltiges Impfserum) wird aus dem Impfstoff BCG (Bacillus Calmette-Guérin) zubereitet, hierfür wird die Ausgangssubstanz für das spätere Arzneimittel stufenweise verdünnt und verschüttelt („dynamisiert“). VAB ist eine Nosode, die in der Homöopathie ähnlich einem Impfserum der klassischen Medizin eingesetzt wird.

Indikationen im HNO-Bereich

Die Nosode VAB ist ein homöopathisches Mittel, mit dem in erster Linie die Nebenwirkungen des BCG-Impfstoffs ausgeschaltet werden sollen. Dazu gehören unter anderem vielfältige Beschwerden des Atemtrakts, hauptsächlich HNO-Erkrankungen, immer wiederkehrende Ohrentzündungen (Otitis media), Rhinitis und Kehlkopfentzündung. Entwickelt das frisch geimpfte Kind dergleichen Symptome, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, daß sie durch den Impfstoff selbst ausgelöst wurden. In solchen Fällen ist VAB das ideale Mittel, um Abhilfe zu schaffen. VAB kann auch zum Zeitpunkt der Impfung prophylaktisch verabreicht werden. Es wirkt wie ein Gegenmittel (Antidot) und entgiftet den Körper von den Toxinen des Impfstoffs.

Indikationen in der Lungenheilkunde

VAB wirkt nicht nur im Bereich Hals-Nasen-Ohren. Auch bei immer wiederkehrender Bronchiolitis kann dieses Homöopathikum sehr gut eingesetzt werden. Bronchiolitis ist eine besondere Form von Bronchitis, die in erster Linie Säuglinge und Kleinkinder bis zu zwei Jahren trifft. Bei der akuten Bronchiolitis entzünden sich die Bronchiolen, die ganz feinen Bronchien, und führen zu asthmaähnlichen Hustenanfällen. Auslöser der Bronchiolitis sind zumeist Viren. Durch Tröpfeninfektion oder Kontakt mit kontaminierten Gegenständen gelangen sie in die Atemwege und führen nach etwa siebentägiger Inkubationszeit zu Nekrosen an den Schleimhäuten der Bronchialwände. Die Erkrankung ist zu Beginn nur schwer erkennbar, nicht immer läßt sich eine eindeutige Diagnose stellen. In der Anfangsphase der Entzündung zeigt der Patient meist einen banalen Schnupfen, gepaart mit leichtem Fieber. Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten Symptome einer Erkrankung der Atemwege auf, Husten und Atembeschwerden plagen das Kind.

Die meisten Symptome der Bronchiolitis können durch VAB gebessert werden, das Mittel stärkt insbesondere die Abwehrkräfte des kleinen Patienten. Die homöopathische Arznei VAB kann physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen, wie sie bei chronischen Atemwegserkrankungen häufig üblich ist, unterstützen und den Griff zu Antibiotika, der für jüngere Patienten schädlich sein kann, vermeiden helfen.

Empfohlene Dosierung im HNO-Bereich

Um beim Kleinkind den negativen Auswirkungen des BCG-Impfstoffs, darunter Ohrentzündungen wie Otitis media oder rezidivierende Rhinitis, zu begegnen, wird häufig empfohlen, dem Patienten im Abstand von sechs Wochen eine Dosis (10 Globuli) VAB C15 zu verabreichen. Vorbeugend gegen mögliche Nebenwirkungen der BCG-Impfung sollten zwei Tage vor der Impfung sowie am Tag der Impfung je 10 Globuli VAB C15 gegeben werden.

Empfohlene Dosierung bei Atemwegserkrankungen

Bronchiolitis, die nach der BCG-Impfung ausbricht, wird mit einer Dosis VAB C15 alle sechs Wochen zum Stoppen gebracht. Manche Homöopathen und Heilpraktiker raten aber auch zu der folgenden Behandlung: Am Tag der Impfung eine Dosis VAB C5, am Folgetag eine Dosis VAB C7 und am übernächsten Tag eine Dosis VAB C15.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “V.A.B.”

Indikationen

  • Bronchitis
  • Otitis, Ohrentzündung
  • Rhinopharyngitis, Schnupfen, Entzündung des Nasen-Rachen-Raums

Gut zu wissen: Die Isotherapie (Synonym: Isopathie) ist ein Zweig der Homöopathie, der mit sterilisierten Krankheitserregern impfähnlich Heilung von Krankheiten zu erzielen sucht. Dabei wird streng nach dem homöopathischen Ähnlichkeitsgesetz vorgegangen, d.h. mit Arzneien gearbeitet, welche ein ähnliches Leiden erregen können als sie heilen sollen (“Simila similibis curentur”). Die Nosode VAB ist das isopathische Pendant zu dem Impfstoff BCG. Mit ihr läßt sich den unerwünschten Nebenwirkungen des besagten Impfserums begegnen. Von erfahrenen Homöopathen wird empfohlen, VAB mit anderen homöopathischen Arzneien wie Thuja occidentalis zu assoziieren, um optimale Heilwirkung zu bringen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.