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Badiaga

HNO-Beschwerden mit Badiaga lindern

Badiaga in der Homöopathie bezeichnet den Süßwasserschwamm oder Flußschwamm. Die Ausgangssubstanz liefert der getrocknete Schwamm. Spongia oder Spongilla ist ein geschlechtsloses und anders als Gewebetiere keine Organe aufweisendes, sondern lediglich aus Entoderm und Extoderm bestehendes Tier. Plankton und Bakterien bilden die Nahrungsgrundlage der meisten Schwämme: die Nahrungspartikel werden durch Einstrudeln von Wasser aufgenommen.

Badiaga – Steckbrief

Badiaga ist ein homöopathisches Heilmittel aus dem Reich der Tiere. Der Name ist der russischen Volkmedizin entlehnt und steht für den Süßwasserschwamm, Spongilla fluviatilis (auch: Spongia fluvialitis). Die Ausgangssubstanz liefern die Arten Ephydatia muelleri L. oder Spongia lacustris L., beide besonders reich an Silicium bzw. Kieselsäure, Jod und Silikat. Ihr Skelett besteht aus Spongin, einem kollagenähnlichen Protein, und Elastin.

Für die Zubereitung des homöopathischen Heilmittels wird das getrocknete Skelett zu Pulver vermahlen und dann potenziert. Badiaga hat dank seiner Heilwirkung vor allem im Bereich von HNO-Beschwerden den Weg in die Homöopathie gefunden. Das Mittel kann in verschiedenen Darreichungsformen (zumeist Globuli oder Tropfen) rezeptfrei im Handel bezogen werden.

Anwendungen im HNO-Bereich

Badiaga ist in der Behandlung von Bewegungsstörungen am Auge angezeigt, wie sie beim Blepharospasmus auftreten. Diese häufig einseitig links auftretende Störung führt zu Lidkrämpfen und Dauerkontraktionen der Augenmuskeln. Auslöser solcher Lidkrämpfe sind vielfach Stress und Nervosität, in diesem Fall spricht man auch von idiopathischem Blepharospasmus. In seltenen Fällen sind neurologische Störungen der Augenmuskeln verantwortlich für die unwillkürlichen Kontraktionen. Dann liegt das Meige-Syndrom, auch orofaziale Dyskinesie genannt, vor. Badiaga kann ferner verschrieben werden, wenn der Patient über Druckschmerz hinter den Augäpfeln klagt.

Ebenfalls erfolgreich ist Badiaga in der Behandlung von allergiebedingtem oder schlecht ausgeheiltem Schnupfen. Bei einem solchen Schnupfen tränen die Augen stark, die Nase ist entzündet, brennt und läuft. Manchmal verspürt der Patient starken Juckreiz an der Nasenwurzel, vielfach ist die Nase stark verstopft. Man kann ebenfalls Asthmakrisen beobachten.

Badiaga wird empfohlen, wenn es darum geht, Ohrenerkrankungen zu behandeln. Der Betroffene vernimmt anfangs nur leichte Geräusche, die im weiteren immer stärker und schließlich unerträglich werden. Das Mittel mag auch verschrieben werden, um Halsschmerzen zu lindern, für die stark geschwollene Gaumenmandeln verantwortlich sind. Im Bereich des Halses können dabei die Lymphknoten anschwellen, manchmal spuckt der Patient Schleim mit Blutspuren.

Weitere Indikationen

Bei Hautrissen dicht an Körperöffnungen, wie der Nase oder dem Mund kann Badiaga Linderung verschaffen. Diese Hautläsionen ähneln Narben, die durch bakterielle oder Syphilis-Infektionen hinterlassen werden. Badiaga wird gern bei Reizungen der Kopfhaut und Schuppen verschrieben. Schließlich und endlich vermag Badiaga Kopfschmerzen zu lindern, die sich vor allem im Bereich der Schläfen und der Stirn manifestieren. Manchmal dehnen sich die Schmerzen bis zu den Augen aus, die dann unruhig werden und anschwellen.

Empfohlene Dosierungen

Zur Behandlung von akuten und lokalen Beschwerden, die sich im Kopf-Hals-Bereich manifestieren, ist es ratsam, dreimal täglich drei Globuli Badiaga C4 oder C5 au nehmen, bis sich der Gesundheitszustand gebessert hat. Bei chronischen Erkrankungen ist eine Konstitutionsbehandlung mit Badiaga C15 oder C30 in Erwägung zu ziehen. Die Einnahmen erfolgen in größerem Abstand.

Halsschmerzen mit krampfartigem Husten, wie er bei Asthma auftritt, können mit Badiaga C CH entlastet werden. Die Potenzstufen und die Dosierung sind individuell, je nach den Symptomen, zu bestimmen. Es ist dem erfahrenen Homöopathen oder Heilpraktiker zu überlassen, die geeignete Behandlung zu planen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Badiaga”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Rhinitis, Schnupfen, Nasenschleimhautentzündung, Katarrh
  • Husten
 

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Gut zu wissen: Badiaga wird auch verwendet, um Atemwegserkrankungen wie krampfartigen Husten mit häufigen Niesanfällen zu behandeln. Das Mittel schärft den Verstand und wirkt gedächtnisstärkend.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.