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Aurum metallicum, Aurum muriaticum

Aurum bei Herz-, Rheuma- und HNO-Beschwerden

Aurum metallicum und Aurum muriaticum sind homöopathische Mittel mit ganz ähnlichen Indikationen. Ihnen liegt nämlich die gleiche Ursubstanz zugrunde: Gold. Gold (lat. Aurum) ist ein rostfreies Metall, verformbar und schwer. In natürlichem Zustand kann man es in Form eines feinen Pulvers von brauner, stumpfer Farbe finden, das erst durch seine Verarbeitung glänzend gelb wird.

Aurum metallicum

Aurum metallicum ist ein homöopathisches Mittel aus metallischem Gold. Das Heilmittel gelangt in verschiedener Form in den Handel, am geläufigsten sind Globuli und Urtinkturen. Homöopathisches Gold wirkt euphorisierend, womit verständlich wird, warum es bei tiefster Verzweiflung mit Suizidverhalten angezeigt ist. Aurum metallicum kann ohne weiteres im Rahmen einer Langzeittherapie eingesetzt werden und ist ein Antidot bei Quecksilbervergiftung.

Aurum muriaticum

Aurum muriaticum ist ein homöopathisches Medikament, das aus Gold-Chlorid und Natrium hergestellt wird. Man kann es in kristalliner Form als gelb-oranges Pulver finden. Unter Einwirkung von Wärme zersetzt sich diese Verbindung in metallisches Gold und Natriumchlorid. Seit der Antike macht sich die Medizin Aurum muriaticum in Kombination mit Wärme (Sonne) zunutze, um nervöse Depression zu behandeln. Wirklich empfehlenswert ist es übrigens auch bei Herzbeschwerden.

Anwendungen in der Kardiologie

Aurum muriaticum und Aurum metallicum werden in der Kardiologie zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzflimmern eingesetzt. Beide Mittel sind auch angezeigt, um kardiovaskulâre Erkrankungen wie Erethismus (ein krankhaft gesteigerter Bewegungsdrang) und Angina pectoris zu behandeln. Schließlich und endlich können beide Mittel verabreicht werden, um die Entzündung der Aorta (Aortitis) zu behandeln.

Anwendungen in der Rheumatologie

Aurum metallicum wird in der Rheumaheilkunde verwendet, um vor allem nachts auftretende Schmerzen in den Knochen zu lindern. Es wird auch bei bestimmten Knochendegenerationen verschrieben, darunter Knochenfraß um das Nasenbein. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Beschwerden des Bewegungsapparates. Aurum muriaticum für seinen Teil wird in der Rheumatologie gerne verschrieben, um rheumatoide Arthritis (auch chronische Polyarthritis) zu behandeln.

Anwendungen im Bereich des Kopfes

Mit Aurum metallicum lassen sich zahlreiche Erkrankungen im Bereich des Kopfes behandeln, darunter Blutstauungen im Gehirn, Otitis und Apoplexie. Das Mittel wird bei Patienten mit Bluthochdruck verschrieben, um Schwindel und Ohrenklingeln zu nehmen. Aurum muriaticum hilft bei Tinnitus, der vor allem bei übermüdeten Personen auftreten kann. Es hilft auch, um akute und chronische Mittelohrentzündung sowie Mumps zu behandeln.

Verhaltensauffälligkeiten

Aurum metallicum hat euphorisierende Wirkung. Es ist somit bei Depressionen, Reizbarkeit und Hyperaktivität angezeigt. Es hilft Patienten mit Suizidneigung/Selbstmordgedanken ebenso wie solchen, die infolge heftigster Schmerzen zu Gewalttätigkeit neigen. Aurum muriaticum ist wirksam, wenn es um die Behandlung von depressiven und cholerischen Tendenzen geht. Es wirkt ferner bei immer wiederkehrenden Ängsten und permanentem Alkoholkonsum.

Empfohlene Dosierung in der Kardiologie

Bei Herzbeschwerden wird dringend empfohlen, vor der Einnahme des Arzneimittels einen Homöopathen oder Arzt zu befragen. Sie sind am ehesten in der Lage, eine korrekte Behandlung auf Basis der diagnostizierten Symptome zu planen.

Empfohlene Dosierung in der Rheumatologie

Um chronische Rheumabeschwerden zu behandeln, sollte man 3 Globuli Aurum metallicum C30 nehmen, und zwar einmal pro Woche. Bei akuten Schmerzzuständen entscheidet man sich eher für Aurum metallicum in niedriger Potenzstufe.

Empfohlene Dosierung bei Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

Zur Behandlung von Tinnitus einhergehend mit Blutstauung paßt Aurum metallicum in Verbindung mit Glonoinum und Sulfur. Bei der Otitis lautet die allgemeine Empfehlung auf Aurum metallicum C5. Es werden alle zwei Stunden 5 Globuli genommen, bis der Schmerz nachläßt.

Empfohlene Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten

Zur Behandlung von nervösen Unruhezuständen und depressiven Störungen wird geraten, einmal wöchentlich 5 Globuli Aurum metallicum C30 zu nehmen. Diese Behandlung kann man mit Ignatia amara C12 vervollständigen (wird in der Woche vor der Krise genommen, jeweils abends und vor der Einnahme von Aurum metallicum).

Die Behandlung leichter Depressionen kann man alleine mit Aurum metallicum C30 durchführen. In diesem Fall nimmt man dreimal täglich 5 Globuli. Diese Behandlung ist auch bei isolierten depressiven Zuständen gültig, die nicht länger als zwei Wochen anhalten. Manche Verhaltensauffälligkeiten bestehen in heftigen Selbstvorwürfen, bei denen der Betroffene das Vertrauen in die eigene Person verliert. In diesem Fall greift man am besten zu Aurum metallicum C9.

 

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Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – „Aurum metallicum und Aurum muriaticum”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Ammonium carbonicum
  • Aralia racemosa
  • Arsenicum jodatum
  • Badiaga
  • Barium carbonicum
  • Belladonna
  • Calcium carbonicum Hahnemanni, Calcarea carbonica, Calcium ostrearum
  • Calcium sulfuricum
  • Cinnabaris
  • Corallium rubrum
  • Digitalis purpurea
  • Glonoinum
  • Ignatia amara
  • Kalium carbonicum
  • Lachesis mutus
  • Ledum palustre
  • Luesinum
  • Magnesium muriaticum
  • Mercurius solubilis
  • Nux vomica
  • Pyrogenium
  • Sambucus nigra
  • Sanguinaria canadensis
  • Sticta pulmonaria
  • Sulfur
  • Thuja occidentalis

Indikationen

  • Arthralgie, Gelenkschmerz
  • Depression
  • Alkoholismus, Trunksucht, Dipsomanie
  • Herzstolpern (Extrasystole)
  • Hypertonie, Bluthochdruck
  • Rhinitis, Schnupfen, Nasenschleimhautentzündung, Katarrh
  • Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung
 

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Gut zu wissen: Bei der Netzhautablösung kann Aurum metallicum prophylaktisch eingesetzt werden. Auch bei fortgeschrittener Alkoholsucht hat sich Aurum bewährt.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.