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Arnica montana

Arnica montana bei Wunden und Verletzungen

Arnica montana ist ein beliebtes homöopathisches Schmerzmittel für Groß und Klein. Mit bereits geringsten Mengen läßt sich mit Arnica montana bei verschiedenen Beschwerden und Verletzungen rasch Abhilfe schaffen. Im Handel gibt es Arnica montana als Globuli, Trinkampullen, Tropfen, Salben und Tabletten. Für die Zubereitung des Arzneimittels in flüssiger Form wird Arnica-Urtinktur in Wasser oder Alkohol verdünnt. Tabletten und Streukügelchen (Globuli) enthalten Saccharose oder Laktose. Arnica wirkt unter anderem abschwellend bei Wunden, die durch Insektenstiche oder Insektenbisse verursacht wurden. Arnica montana besitzt keimhemmende Eigenschaften, ist antiseptisch. Arnikasalben und -tinkturen werden daher gerne bei kleineren Infektionen empfohlen, sie helfen Sportlern bei Zerrungen, Muskelschmerzen und Krämpfen und lassen Blutergüsse abschwellen.

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Eine Pflanze mit vielen Eigenschaften

Die Heilmethode Homöopathie versteht sich als Ergänzung zu anderen Heilmethoden, unterscheidet sich aber von diesen dadurch, daß sie sich die positiven Eigenschaften vieler Pflanzen zunutze macht. Eine davon ist Arnica montana, der Bergwohlverleih. Die aromatisch duftende Heilpflanze Arnica montana, der Bergwohlverleih, ist eine von etwa 30 Pflanzenarten der botanischen Gattung Arnika in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die bis zu etwa 50 cm hohe Arnika wächst europaweit. Sie steht unter Naturschutz und ist hauptsächlich in höheren Lagen auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern anzutreffen. Arnika bevorzugt saure und magere Wiesen und ist kalkmeidend. Von Mai bis August Familie erstrahlt sie mit gelben Körbchenblüten und lockt Schmetterlinge und Bienen zur Bestäubung an. Bereits im Altertum war der Bergwohlverleih eine beliebte Heilpflanze, so daß auch die Homöopathie sie ohne weiteres angenommen hat. Die Urtinktur für das homöopathische Heilmittel wird aus allen Teilen der Pflanze gewonnen. In der modernen Medizin und der Homöopathie hilft die eigentlich giftige Arnica montana bei diversen Beschwerden und Erkrankungen. Sie wird auch bei diversen Herzleiden und Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Arnica montana in Phlebologie, Kardiologie und Augenheilkunde

Arnica montana fördert die Wundheilung und Narbenbildung und ist bei Venenentzündungen und Hämorrhagien angezeigt. Verschiedene Praktiker verschreiben Arnica montana zur postoperativen Versorgung, Behandlung von Schmerzen im Brustraum oder auch bei Angina pectoris. Die in Arnika enthaltenen Wirkstoffe helfen bei den meisten kardiovaskulären Erkrankungen, die mit Überanstrengung und Überlastung in Zusammenhang stehen. Bevor eine homöopathische Behandlung erwogen oder begonnen wird, sollte sich der Patient jedoch gründlich untersuchen lassen. In der Augenheilkunde wird Arnica montana nur verschrieben, wenn eine altersbedingte Retinopathie oder Makuladegeneration vorliegt.

Arnika in der Unfallchirurgie

Arnica montana ist eines der wirksamsten natürlichen Mittel zur Behandlung verschiedenster Unfallverletzungen und Wunden. Arnika ist ein natürliches Erste-Hilfe-Mittel mit besonderen Eigenschaften: Schmerzen lassen sich rasch beruhigen und blaue Flecken können gar nicht erst entstehen. Arnikasalbe ist bei Gliederschmerzen, Quetschungen und Muskelschmerzen empfohlen, wenn diese durch intensive körperliche Aktivität oder heftige Schocks oder Stöße verursacht wurden. Homöopathen verordnen Arnica montana bei Unfallverletzungen und Wunden in der Regel in der Potenz C9. Die Regeldosis beträgt 5 Globuli, die man am besten unter die Zunge legt und dort langsam schmelzen läßt. Mit zunehmender Besserung des Gesundheitszustandes kann der Patient die Einnahmeabstände vergrößern. Sportler können sich mit Arnica montana C9 auf große körperliche Anstrengung vorbereiten, indem sie drei Tage vor dem Ereignis jeden Tag eine Dosis nehmen. Die gleiche Behandlungsempfehlung kann einem Patienten ausgesprochen werden, der vor einem chirurgischen Eingriff steht. Am Morgen nach der sportlichen Aktivität oder dem operativen Eingriff wird die Behandlung mit einer weiteren Dosis (5 Globuli) in der gleichen Potenz fortgesetzt. Die Behandlung kann eine Woche lang aufrecht erhalten werden. Mit zunehmender Besserung des körperlichen Befindens können auch die Einnahmeabstände vergrößert werden. Schmerzen, die aus einer alten Verletzung oder Wunde herrühren, lassen sich sehr gut mit Arnica montana C15 lindern. 5 Globuli zwei Monate hintereinander morgens und abends genommen, sind genau richtig. In den beiden Folgemonaten werden wöchentlich noch jeweils zwei Dosen C15 genommen. Zum Abschluß der Behandlung wird das Mittel in der gleichen Potenz zwei weitere Monate hindurch noch einmal wöchentlich genommen. Lautet die Diagnose auf Retinopathie oder Makuladegeneration ist eine wöchentliche Dosis Arnica montana C9 genau richtig. Patienten, die sich vor kardiovaskulären Risiko schützen möchten, können zu wöchentlichen Gaben Arnica montana C9 greifen.

Einzelmittel und Indikationen – “Arnica montana”

Assoziierte Indikationen

  • Geburt, Wehen, Entbindung
  • Akne, Acne vulgaris
  • Makuladegeneration (altersbedingte), AMD
  • Hämatom, Bluterguß, Blauer Fleck
  • Körperliche Anstrengung
  • Ermüdung, Müdigkeit
  • Hämorrhagie, Blutung
  • Hämorrhoiden
  • Phlebitis, Venenentzündung
  • Purpura
  • Thrombophlebitis
  • Retinopathie, Netzhauterkrankung
  • Prä- und postoperative Versorgung
  • Überlastung, Überanstrengung
  • Trauma, Unfallverletzung
  • Krampfadern (Varizen)

Gut zu wissen: Arnica montana ist ein unentbehrliches homöopathisches Arzneimittel in der Behandlung verschiedener Leiden. Der Berg-Wohlverleih ist besonders wirksam in der Behandlung von Wunden und Verletzungen.

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Bewertung: 3.3 ( 128 Stimmen)
Arnica montana, 3.3 out of 5 based on 128 ratings

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.