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Angustura vera

Angustura vera gegen Rückenschmerzen und Muskelkater

Angustura vera ist ein uraltes Volksheilmittel und homöopathisches Heilmittel pflanzlichen Ursprungs. Häufige lateinische Bezeichnungen sind Galipea officinalis, Cusparia febrifuga, Bonplandia trifoliata. Die Urtinktur liefert der Angosturabaum oder Cuspa-Baum (Galipea cusparia, Syn.: Galipea officinalis), ein niedrig wachsender Baum aus der botanischen Familie der Rautengewächse bzw. Weinrautengewächse (Rutaceae). Die Rinde dieses Baums sieht dem sogenannten “Falschen Angosturabaum” Strychnos nux vomica zum Verwechseln ähnlich. Der Echte Angosturabaum ist aber in Südamerika beheimatet, Strychnos findet man vor allem im südlichen und östlichen Asien.  Strychnos ist stark alkaloidhaltig und giftig, Angustura (auch: Angostura) dagegen enthält mehr ätherische Öle.  Der Echte Angusturabaum wächst bis zu 15 Meter hoch, seine meist dreizähligen Blätter sind elliptisch und glänzend grün. Für die Zubereitung des Homöopathikums wird die getrocknete Rinde nach HAB getreu Hahnemanns Anweisungen verarbeitet.  Die Urtinktur besteht in der Hauptsache aus Alkaloiden und ätherischen Ölen.

Angustura in der Rheumatologie

Angustura vera ist ein hauptsächlich bei Lumbalgien angezeigtes homöopathisches Heilmittel. Diese zu den rheumatischen Erkrankungen gehörende Pathologie manifestiert sich durch Schmerzen in der Wirbelsäule, besonders im unteren Rückenbereich. Angostura vera ist hilfreich bei Steifigkeit, Muskelschmerzen und Verspannungen, Muskelkontrakturen, Krämpfen und krampfartigen Schmerzen. Es empfiehlt sich stets dann, wenn Rückenschmerzen im Spiel sind, kann aber auch verschrieben werden, wenn die unteren Körperglieder in Mitleidenschaft gezogen sind.  Am häufigsten betroffen ist das Knie, z. B. bei physischen Aktivitäten nach längeren Perioden der Untätigkeit.  Angustura vera ist ebenfalls ein wirksames Heilmittel gegen Arthrose. Arthroseerkrankungen betreffen zumeist die am stärksten beanspruchten Gelenke, nämlich die Knie, den Rücken und die Hüfte. Angustura vera kann Gliederschmerzen durch Muskelkater oder durch eine schlechte Körperhaltung lindern, durch längere Fahrten in bestimmten sitzenden Positionen, wie z. B. auf dem Motorrad.  Die Einnahme dieses homöopathischen Heilmittels ist insbesondere bei Symptomen gerechtfertigt, die sich durch kalte Anwendungen oder Strecken des Körpers verbessern. Dagegen sind der Druck auf den betroffenen Teil des Körpers sowie die Ruhe Faktoren.

Empfohlene Dosierungen fûr Angustura vera

Um Lendenschmerzen zu erleichtern und Steifigkeit aus den Gelenken zu vertreiben, wird Angustura vera C5 empfohlen. Bei Gliederschmerzen oder Krämpfen, insbesondere im Rückenbereich, sowie bei Rheumabeschwerden im Knie wird ebenfalls Angustura vera C5 verordnet. Die empfohlenen Dosen sind identisch: morgens, mittags und abends je 3 Globuli.

 

Einzelmittel und Indikationen – “Angustura vera”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Fibromyalgie
  • Morbus Osgood-Schlatter, Schlattersche Krankheit
 

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Gut zu wissen: Die Heilkraft der echten Angustura-Rinde reicht weit über die Rheumatologie hinaus. Angustura vera ist ein hervorragendes Magentonikum, wirkt verdauungsfördernd und besitzt antibakterielle Eigenschaften. Angustura vera in  der Gastroenterologie hilft bei Verdauungsstörungen. Es heißt, geschnittene Angosturarinde reguliere die Verdauung und helfe bei Durchfall.  Das Mittel erweise sich auch äußerst hilfreich bei Hämorrhoiden.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.