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Alumina

Alumina gegen Verstopfung, Hautausschlag, trockenes Auge

Alumina ist ein homöopathisches Heilmittel, mit dem sich in erster Linie Magen-Darm-Erkrankungen, Hautleiden und bestimmte Beschwerden im Bereich der Augen behandeln lassen. Damit das homöopathische Arzneimittel Alumina optimal wirken kann, ist es wichtig, die Dosierungsvorschriften des Homöopathen oder Heilpraktikers genau einzuhalten.

Alumina – Kurzbeschreibung

Alumina ist ein aus Aluminium bzw. Aluminiumoxid zubereitetes homöopathisches Heilmittel. Aluminiumoxid (früher: Tonerde), die Sauerstoffverbindung des chemischen Elements Aluminium geht zurück auf den deutschen Chemiker Andreas Sigismund Marggraf (1709 – 1782). Dieser erkannte als Erster, daß Ton und der daraus gewinnbare Alaun denselben Grundstoff enthalten, nämlich Tonerde. Aluminium im Rohzustand findet man unter anderem in bestimmtem Gesteinsformen, darunter Bauxit. Somit wird dieses Aluminiumerz in erster Linie abgebaut, um Aluminium zu gewinnen. Das homöopathische Arzneimittel Alumina gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, nämlich Globuli, Dosen, Tropfen, Trinkampullen, Verreibungen und Zäpfchen. Die geläufigsten Formen sind aber Globuli und Tabletten, für deren Zubereitung mit Saccharose und Laktose gearbeitet wird. Tropfen und Trinkampullen sind ein Alkohol-Wasser-Gemisch. Verreibungen werden aus nur Laktose zubereitet.

Anwendungen in der Gastroenterologie

Alumina wird hauptsächlich Personen verschrieben, die unter extremen Ermüdungszuständen leiden, und Patienten, die nicht lange stehen können, sich häufig hinsetzen müssen oder dauerhaft bettlägerig sind. Das Mittel wird ebenfalls gerne in der Gastroenterologie eingesetzt, um Verstopfung (Obstipation) durch rektale Trägheit zu behandeln, wenn der Patient nur geringe Stuhlmengen absetzen kann, und dies auch nur unter größten Anstrengungen. Auch wird es verschrieben, wenn es durch Obstipation bedingt zu Analfissuren kommt.

Indikationen in der Dermatologie

Alumina behandelt bestimmte Hautleiden, etwa lichenartigen Hautausschlag, bei dem die Haut stark austrocknet, zieht und spannt und streifenartige Hautveränderungen mit weißlichem Belag, ähnlich einem Spinnennetz, bildet. Das Mittel hilft sehr gut auch bei Lichen ruber planus, der Knötchenflechte, wird in diesem Fall aber m Rahmen einer Grundbehandlung eingesetzt.

Indikationen in der Augenheilkunde

In der Augenheilkunde wird Alumina bei dem Syndrom des trockenen Auges oder auch bei Unverträglichkeit gegenüber Kontaktlinsen befürwortet. Der Behandler kann dieses Arzneimittel bei Schwindelanfällen, Desorientierung, geistiger Verwirrung oder motorischem Koordinierungsverlust verschreiben.

Empfohlene Dosierung bei Magen-Darm-Beschwerden

Bei Verstopfung durch rektale Trägheit empfiehlt es sich, zwei Monate hintereinander morgens und abends je 5 Globuli Alumina C5 zu nehmen. Bei einer Analfissur, dem Afterriß, wird empfohlen, dreimal täglich 5 Globuli Alumina C5 zu nehmen, und möglichst rasch einen Spezialisten aufzusuchen.

Empfohlene Dosierung bei Hauterkrankungen

Bei lichenartigem Ausschlag wird geraten, eine Drei-Monats-Kur mit Alumina C9 durchzuführen (dreimal täglich 5 Globuli). Knötchenflechte (Lichen planus) sollte einem Facharzt vorgestellt werden. Er kann am ehesten über die geeignete Dosierung und die Dauer der Behandlung entscheiden.

Empfohlene Dosierung bei Augenbeschwerden

Das Syndrom des trockenen Auges wird in der Regel mit 5 Globuli Alumina C9 behandelt. Das Homöopathikum ist in diesem Fall sechs Monate lang morgens und abends zu nehmen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Alumina”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arsenicum jodatum
  • Atropa belladonna
  • Bryonia alba
  • Calcium fluoratum
  • Condurango
  • Graphit, Graphites
  • Luesinum
  • Magnesium carbonicum
  • Nitricum acidum
  • Nux moschata
  • Ratanhia radix

Indikationen

  • Verstopfung, Darmträgheit (Obstipation)
  • Ekzem, Ausschlag
  • Analfissur
  • Lichen ruber planus, Knötchenflechte
  • Augenbeschwerden

 

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Gut zu wissen: Alumina C15 kann ebenfalls sehr gut bei Verhaltensauffälligkeiten eingesetzt werden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.