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Actaea spicata

Rheumaschmerzen mit Actaea spicata lindern

Actaea spicata bezeichnet ein aus dem Ährigen Christophskraut gewonnenes homöopathisches Heilmittel. Bei diesem handelt es sich um eine Pflanzenart aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die reifen Beeren dieser Pflanze sind giftig, können insbesondere für kleinere Kinder und Tiere eine Gefahr darstellen. Die Symptome ähneln Leberentzündungen und rheumaartigen Schmerzen in den Gelenken, ausgelöst von dem Inhaltsstoff Protoanemonin. Eben dieser Wirkstoff hat Actaea spicata für die Homöopathie interessant werden lassen. Als Krankheiten, die mit diesem Mittel behandelt werden können, sind hauptsächlich Arthrose, Gicht und rheumatoide Polyarthritis zu nennen. Actaea ist ein Spasmolytikum und angezeigt bei Krämpfen, bei Rheuma in den kleineren Gelenken, wie Handgelenken, Händen und Fingern. Auch bei spastischen Schmerzen in den Zehen kann sich Actaea spicata als hilfreich erweisen. Die Wirkung zeigt sich, wenn die fraglichen Gelenke gerötet und entzündet sind.

Actaea spicata – Leitsymptome

Actaea spicata wird bei Rheumatismus empfohlen, der zu geschwollenen Gelenken führt oder die Verformung des Handgelenks, Knöchels und der Finger mit sich bringt. Das Mittel sollte ebenfalls genommen werden, wenn der Betroffene in den Fingergelenken, Zehen unter Rheumatismus oder rheumatoider Polyarthritis leidet.

Wenn der Patient feststellt, daß die geringste Anstrengung eine Entzündung seiner Gelenke verursacht, dann braucht er Actaea spicata. Es kommt im Übrigen vor, daß diese Symptome saisonbedingt sind. Das Homöopathikum Actaea ist auch angezeigt, wenn der Patient Ameisenkribbeln in den Gliedern fühlt und bei der Palpation seiner Gelenke kein Gefühl mehr verspürt.

Actaea spicata wird in der Rheumaheilkunde empfohlen, falls sich die Beschwerden zusätzlich zu den genannten im HNO-Bereich manifestiert. In diesem Fall kommt es zu einer Augeninfektion, die mit konstantem Tränenfluß verbunden ist. Sobald der Patient versucht, seinen Blick auf einen Gegenstand zu konzentrieren, verkleben seine Augen und er sieht wie Flecken vor den Augen. Konjunktivitis und unerträgliche Kopfschmerzen sowie schmerzend, juckende und kribbelnde Ohren können ebenfalls zu den Beschwerden gehören. Unter Umständen kommt es zu Nasenbluten, und beim Sprechen empfindet der Patient heftiges Brennen in der Kehle.

Die aus rheumatischen Krämpfen resultierenden Schmerzen können mitunter zu einer Lähmung der Glieder derart führen, daß unverzüglich zu dem homöopathischen Heilmittel Actaea spicata gegriffen werden sollte. Oft beklagt sich der Patient, seine Beine nicht bewegen zu können und er hat den Eindruck, daß seine Knie voller Steinchen seien.

Dosierung

Bei Entzündungen in den kleinen Gelenken (Handgelenk, Finger) können sich die Schmerzen und Krämpfe durch die Einnahme von Actaea spicata C5 (5 Globuli, dreimal pro Tag) beruhigen lassen.

Wenn der Patient unter einer Sehnenentzündung mit ödemhafter Schwellung leidet, ist es notwendig, daß er Actaea spicata C5 nimmt, und zwar insbesondere dann, wenn sich die Beschwerden durch Bewegung und Palpation verschlimmern.

In der Behandlung von Arthralgie in den Fingergelenken wird Actaea spicata mit Caulophyllum thalictroides assoziiert. Von beiden Mitteln werden drei Monate hindurch morgens, mittags und abends je 5 Globuli in der Potenz C5 genommen.

Passende Einzelmittel und Indikationen – “Actaea spicata”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Bryonia alba
  • Calcium carbonicum Hahnemanni, Calcarea carbonica, Calcium ostrearum
  • Calcium fluoratum
  • Calcium phosphoricum
  • Causticum
  • Medorrhinum
  • Natrium muriaticum
  • Radium bromatum
  • Sulfur
  • Sulfur jodatum
  • Tuberculinum residuum

Indikationen

  • Arthritis, Gelenkentzündung
  • Arthrose

 

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Gut zu wissen: Die Wirkung von Actaea spicata ist den Symptomen von Rheumaleiden vergleichbar, daher die Verwendung der Heilpflanze in der Homöopathie. Das Christophskraut empfiehlt sich in der Dermatologie, wenn es darum geht, Ausschläge zu behandeln. Auch in der Geburtshilfe hat es sich bewährt.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.