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Aconitum napellus

Aconitum napellus bei fieberhaften Entzündungen und Schmerzen

Aconitum napellus ist ein oft eingesetztes homöopathisches Mittel. Der Wirkstoff wird aus dem Blauen Eisenhut gewonnen, eine Gebirgspflanze in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Dieses auch Mönchskappe oder “Echter Sturmhut” genannte Gewächs, das man in höheren Lagen, in den Alpen und Mittelgebirgen antreffen kann, ist bereits in geringsten Mengen extrem giftig. Die Urtinktur wird aus allen Pflanzenteilen gewonnen, sobald sich die Blüte ihrem Ende zuneigt. Um die homöopathische Ursubstanz zu erhalten, wird der Wirkstoff infinitesimal verdünnt und dynamisiert. Aconitum napellus wird vor allem bei Fieberschüben empfohlen, hilft aber grundsätzlich bei vielen anderen Beschwerden und Leiden.

Infektionen und Entzündungen

Aconitum Napellus wird empfohlen bei Husten, Angina, Bronchitis, Kehlkopfentzündung und Halsentzündung. Aconitum napellus wird auch häufig zur Behandlung von fieberhaften und mit einer Erhöhung der Herzfrequenz einhergehenden Entzündungen eingesetzt. Der Eisenhut ist besonders für Fieberpatienten geeignet, die besonders durstig sind, aber nur wenig Wasser trinken, sowie für Patienten mit Angsterscheinungen und starker Nervosität. Die Behandlung mit Aconitum ist ferner indiziert, wenn die Haut des Patienten stark ausgetrocknet und rot ist, wenn er ein gerötetes und heißes Gesicht, dagegen aber kalte Füße und Hände zeigt.

Neuralgien

Nervenschmerzen, die sich bei plötzlichen Kälteeinbrüchen verschlimmern und zu tauben Gliedern führen, können mit Aconitum napellus wirkungsvoll behandelt werden. Bei Ameisenkribbeln in den Gliedern und “eingeschlafenen” Händen und Füßen leistet das Mittel beste Dienste.

Verhaltensauffälligkeiten

Aconitum napellus hilft gut bei Schlaflosigkeit und häufigem plötzlichem Erwachen um Mitternacht. Bei plötzlicher und akuter Todesangst, häufigen Angstzuständen und akuter Panik, häufiger körperlicher und geistiger Unruhe, plötzlicher und unerklärlicher Rastlosigkeit ist Aconitum als erstes Heilmittel ideal.

Kardiologie

Mit der Einnahme von Aconitum napellus kann man Nasenbluten verhindern und/oder stoppen und Herzbeschwerden lindern. Auch Bluthochdruck und Herz-Rhythmus-Störungen lassen sich mit Eisenhut wirkungsvoll behandeln.

Gynäkologie

Sieht sich die Menstruation infolge einer akuten Angstattacke oder eines unvorhergesehenen Kälteschocks plötzlich unterdrückt, wird zur Einnahme von Aconitum napellus angeraten. Auch zur Verhütung von Menorrhagie kann der Eisenhut hilfreich sein.

Weitere Anwendungsgebiete

Aconitum napellus hilft bei Prellungen und Steifheit im Rücken. Die Einnahme ist bei schweren Beinen, Sonnenstich und Kältegefühl oder Druck im Bauchraum empfohlen.

Empfohlene Dosierung bei Infektionen und Entzündungen

Im Falle von Fieber beträgt die empfohlene Dosierung alle zwei Stunden je 5 Globs.Aconitum napellus C9. Die Behandlung sollte fortgesetzt werden, bis der Patient zu schwitzen beginnt. Bei Husten, Angina, Bronchitis, Kehlkopfentzündung und Halsschmerzen kann Aconitum mit Belladonna kombiniert werden.

Empfohlene Dosierung bei Nervosität

Zur Behandlung von lokalen Nervenschmerzen und neuropathischen Schmerzen durch Zugluft und Abkühlung Aconitum napellus C15 bis C30 einnehmen. Die Dosierung liegt bei 1 Gabe (5 Globs. oder Tropfen oder 1 Tablette) alle 4-6 Stunden, und dies über 14 Tage hinweg.

Empfohlene Dosierung bei Verhaltensauffälligkeiten

Die Einnahme von 5 Globs. Aconitum C15 abends vor dem Zubettgehen ist wirkungsvoll bei Schlaflosigkeit. Die Behandlungsdauer beträgt einmalig zwei Wochen, kann aber unter Umständen wiederholt werden. Patienten mit Panikattacken, die Todesangst verspüren und besonders unruhig sind, wird 3 Globs. Aconitum C30 empfohlen.

Empfohlene Dosierung bei Herz-Kreislauf-Beschwerden

Zur Erstbehandlung von Herz-Kreislauf-Beschwerden ein oder zwei Tage lang alle drei Stunden 1 Gabe Aconitum C15 unter die Zunge legen. Die Einnahmefrequenz danach allmählich verringern.

Empfohlene Dosierung bei Menstruationsbeschwerden

Zur Behandlung von Amenorrhoe nach einem plötzlichen Angstanfall oder Zugluft wird empfohlen, die Dosis stufenweise anzupassen. Dies bedeutet: Am ersten Tag 1 Gabe Aconitum 9C, am zweiten Tag 1 Gabe Aconitum C15, am dritten Tag 1 Gabe Aconitum C30.

Andere Dosierungen

Zur Linderung von Sonnenbrand nimmt man einen oder zwei Tage lang 4 x täglich je 5 Globs. Aconitum C15. Falls erforderlich, kann die Behandlung wiederholt werden.

Vorsichtsmaßnahmen

Die Verabreichung von Aconitum napellus ist auch während der Schwangerschaft und Stillzeit ohne weiteres möglich. Allerdings sollte dieses homöopathische Mittel 10 Minuten vor oder nach den Mahlzeiten nicht eingenommen werden. Für die Dauer der Behandlung nicht rauchen und keinen Kaffee oder Tee zu sich nehmen. Getränke und Lebensmittel, die Pfefferminze enthalten, sollten ebenfalls gemieden werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Aconitum napellus”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Amenorrhoe
  • Angina, Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)
  • Angst
  • Durchfall, Diarrhoe
  • Sonnenbrand
  • Fieber
  • Bluthochdruck, Hypertonie (arterielle)
  • Sonnenstich
  • Schlaflosigkeit
  • Laryngitis, Kehlkopfentzündung
  • Nervenschmerzen, Neuralgie
  • Otitis, Ohrentzündung
  • Gesichtslähmung
  • Rhinopharyngitis, Entzündung des Nasen-Rachen-Raums
  • Herzrasen
  • Tracheitis, Luftröhrenentzündung

 

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Gut zu wissen: In hoher Dosis ist Aconitum napellus giftig. Korrekt eingenommen kann diese Arzneidroge dagegen selbst stärkste Schmerzen lindern.

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Bewertung: 3.8 ( 18 Stimmen)
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14 Beiträge zu “Aconitum napellus

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  14. Ich leide unter masiven Globus hysterikus
    Bin deswegen schon lange in Behandlung bei einer Heilpraktikerin
    Kann mir jemanden einen Tipp geben wie ich diese Beschwerden wieder los werden kann.

    Vielen Dank

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.