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Anagallis arvensis

Hautleiden mit Anagallis arvensis behandeln

Die Stammpflanze für das homöopathische Heilmittel Anagallis arvensis ist der Acker-Gauchheil (lat. Anagallis arvensis), auch Sperlings- oder Zeisigkraut und Rotes Grundheil genannt. Anagallis arvensis ist ein zierliches Pflänzchen aus der botanischen Familie der Primelgewächse (Primulaceae).  Die kleine einjährige Kalkpflanze kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, ist dem Menschen aber in fast alle Erdteile gefolgt. Sie wächst auf Schuttplätze und verlassenen Äckern ebenso wie auf Wiesen und in Gärten, weswegen der Gauchheil auch häufig als Unkraut angesehen wird. Die Globuli und homöopathischen Tropfen sind von beachtlicher Wirksamkeit, sie helfen bei Hautleiden, bei Ausschlägen und Dishidrose an Händen und Füßen. Der Gauchheil Anagallis ist eine uralte Arzneipflanze, die schon Hippokrates als wirksames Pulver gegen bösartige Geschwüre kannte. Für die Zubereitung des Homöopathikums werden übrigens alle Pflanzenteile des Acker-Gauchheils verwendet.

Anagallis arvensis – Hauptanwendungen

Anagallis arvensis gilt als harntreibend, fiebersenkend und schleimlösend. Das homöopathische Heilmittel Anagallis wird zur Behandlung bestimmter Hautleiden und bei extremer Übermüdung durch intensive geistige Aktivität empfohlen. Dem unter Nasenbluten und starkem Juckreiz am ganzen Körper leidenden Patienten kann Anagallis arvensis helfen. Manche mit Anagallis arvensis behandelte Patienten beschreiben Symptome wie Hautspannen an der Stirn und Kopfschmerzen. Nur durch Kaffee lassen sich diese Kopfschmerzen lindern.

Juckreiz und Kribbeln am linken Ohr, Ameisenkribbeln tief in den Nasenhöhlen und weitere dermatologische Beschwerden können mit Anagallis arvensis behandelt werden. Die Heilwirkung dieses Homöopathikums erstreckt sich auch auf solche Hautreizungen, bei denen die Haut vor allem im Bereich der Finger, der Handinnenflächen und des Handrückens trocken und spröde wird.

Anagallis arvensis hilft ferner bei Juckreiz im Gesäßbereich durch Hämorrhoiden. Der Patient hat Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Der Harnstrahl ist unterbrochen und fließt nur durch starken Druck. Männlichen Patienten, die unter Gonorrhoe leiden und über Harnröhrenbrennen während der Erektion klagen, so daß sie sich gezwungen sehen, den Geschlechtsakt zu unterbrechen, können durch Anagallis arvensis Erleichterung erfahren.

Dosierungsempfehlungen für Anagallis arvensis

Bildet der Ausschlag auf den Handinnenseiten zahlreiche kleine Bläschen in mehreren Gruppen, die nässen und jucken, wird Anagallis arvensis C5 genommen (3-mal täglich 3 Globuli).

Bei juckenden Herpesbläschen- auch beim Kleinkind – hilft Anagallis arvensis C5 in der gleichen Dosierung.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Anagallis arvensis”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Dyshidrose
 

ANAGALLIS ARVENSIS in der medpex-Apotheke

 

Gut zu wissen: Anagallis arvensis kommt vor allem in der Dermatologie zum Einsatz. Allerdings können Hautausschläge, die auf Hormonstörungen zurückzuführen sind, nicht mit diesem natürlichen Heilmittel behandelt werden.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.