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Grundlagen der Homöopathie

Homöopathie, Grundlage und Prinzip

Die alternative Heilmethode Homöopathie beruht zu einem Gutteil auf der Ähnlichkeitstheorie “Similia similibus curantur” (Ähnliches durch Ähnliches heilen). Die Idee, Ähnliches könne Ähnliches heilen, war bereits in der Antike bekannt. Man kann sie in Schriften von Hippokrates (etwa 460-370 v. Chr.) finden, der ja als Vater der Medizin und Begründer der Medizin als Wissenschaft gilt. Für ihn bestand tatsächlich kein Zweifel daran, daß die Krankheit durch das Ähnliche entsteht und durch Anwendung des Ähnlichen geheilt werden kann. Von dieser Theorie ließ sich Hahnemann in seinen Arbeiten der Grundsteinlegung für die Homöopathie leiten. Eine Krankheit muß durch eine Substanz geheilt werden, mit welcher man an einem Gesunden Symptome auslösen kann, die denen entsprechen, wie sie die Krankheit bei dem Kranken auslösen würde. Soweit der Hahnemannsche Grundsatz.

Das Ähnlichkeitsprinzip

Um seine Theorie und die Wirksamkeit seiner Heilmethode Homöopathie (abgeleitet aus den altgriechischen Wörtern homoios = ähnlich und pathos = Leiden) zu bestätigen, führte Hahnemann über Jahre hinweg Selbstversuche und Experimente an gesunden Freiwilligen durch.

In seinen Testreihen beobachtete er die Auswirkungen zahlreicher Substanzen auf den Gesundheitszustand seiner Probanden und hielt alle Ergebnisse mit akribischer Genauigkeit fest. So konnte er mit Gewißheit feststellen, welche homöopathischen Mittel in der Lage waren, ein breites Spektrum von Krankheiten zu heilen. Lange Rede, kurzer Sinn: Das homöopathische Ähnlichkeitsprinzip oder Simile-Prinzip läßt an das Prinzip einer jeden Impfung denken. In beiden Fällen wird der Organismus mit einem Stoff konfrontiert, der ermöglichen soll, die Krankheit zu besiegen und das Immunsystem zu stärken.

Mit homöopathischen Arzneimitteln wird der Körper auf völlig natürliche Weise immun, er heilt sich selbst, ohne auf schädliche Chemie zurückzugreifen. Um jedwede Gefahr für den Organismus auszuschließen, arbeitet die Homöopathie grundsätzlich nur in infinitesimalen Mengen. Homöopathika sind also garantiert giftfrei.

Dynamisieren und potenzieren

Ein weiterer Grundsatz der Homöopathie ist die Dynamisierung bzw. Potenzierung. Dabei handelt es sich um Elemente von grundlegender Bedeutung, ermöglichen sie doch jedwede Toxizität der verabreichten Heilmittel auszuschließen. Um dies zu erreichen, führt die Verwendung der Urtinkturen, die Grundlage jedes homöopathischen Mittels sind, über ihre stufenweise Verdünnung, und zwar solange, bis nur noch unendlich geringe (infinitesimale) Mengen der enthaltenen Wirkstoffe nachweisbar sind.

Getreu den Anweisungen Hahnemanns muß die Substanz in mehreren Etappen mit einer Trägersubstanz verschüttelt oder verrieben werden. Der Trägerstoff, z. B. Wasser oder Alkohol, soll sich die eigentliche Wirkung der Grundsubstanz zu eigen machen, er soll die “Signatur” des Arzneistoffes tragen. Die schrittweise Verdünnung wird potenzieren oder dynamisieren genannt, dabei entspricht jeder Verdünnungsschritt einer Potenz. Diese spielt eine grundlegende Rolle in der Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel.

Besonders verbreitet sind die C-Potenzen (Centestimalpotenzen) bis zur Potenz C30. Noch stärkere Verdünnungen sind so gut wie ausgeschlossen. Je mehr Verdünnungsschritte aber, desto stärker die Wirkkraft des Arzneimittels. Denn erst durch die Potenzierung kann das Heilmittel seine volle Kraft entfalten. Homöopathie-Gegnern zufolge enthalten homöopathische Heilmittel nach den durchgeführten Verdünnungsschritten keinerlei Wirkprinzipien mehr. Obwohl es doch den offensichtlichen Anschein hat, als übertrage die Ausgangssubstanz durch das Potenzieren und Dynamisieren ganz klare Heileigenschaften auf das so hergestellten Heilmittel. Wofür die erzielten Heilerfolge zu sprechen scheinen. Anders ausgedrückt: Die für die einzelnen Verdünnungsschritte verwandte Trägersubstanz scheint das Gedächtnis der Ausgangssubstanz zu sein. Eben diesem verdankt das schlußendlich erhaltene Heilmittel seine ihm eigenen Heileigenschaften.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.